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Noch Fragen?

Gast

Krankenversicherung ohne Einkommen

jeder soll doch in Deutschland krankenversichert sein.
Wie funktioniert das, wenn man kein Einkommen hat. Also weder Hartz IV, noch Bafög, noch Minijobs, sondern nur von den Eltern unterstützt wird?
Altersmäßig kommt keine Familienversicherung in Frage.
PKV kann man sich nicht leisten. Und man kommt auch nicht mehr in die gesetzliche rein wenn man einen Job gefunden hat.
Wie ist die Lage?
Frage Nummer 25179
Antworten (6)
Du schilderst eine aus meiner Sicht faktisch unmögliche (zumindest für mich schwer nachvollziehbare Situation).
Zumindest der Anspruch auf soziale Grundsicherung besteht in diesem Fall und damit auch eine gesetzliche Krankenversicherung. Und wenn du einen Job hast, ist das mit der gesetzlichen eh kein Thema mehr.
Ich lasse mich aber gerne mit Fakten und genaueren Daten vom Gegenteil überzeugen.
auch wer kein Einkommen hat, MUSS sich versichern. Es gibt da Tarife sowohl bei der privaten (so weit ich weiß, nur für Studenten) als auch bei der gesetzlichen Versicherung (Stichwort "Hausfrauenversicherung). Die Beiträge liegen im Bereich von 120 Euro/Monat.
Jemand, der kein Einkommen hat, sondern von den Eltern unterstützt wird? Das kann eigentlich nur ein Kind/Jugendlicher sein.
Und die sind normalerweise über die Eltern mitversichert. Entweder in der Gesetzlichen als Familienmitglieder oder privat (und da tragen dann halt die Eltern die Beiträge).
Aber das kommt nach der Fragestellung "Altermäßig" nicht mehr in Frage und PKV willste nicht.
Hmmm. Da der Gesetzgeber von Dir aber eine Krankenversicherung VERLANGT, wirst Du Dich flglich um ein eigenes Einkommen bemühen MÜSSEN - HartzIV, Minijobs oder sonstwas. Eine Alternative gibt's einfach nicht. Denn auch die Eltern haben sicher nicht unendlich viel Geld und Geduld...
Hallo Gast,

dies ist bei meinem Bruder nach seinem Studium der Fall gewesen und aktuell auch bei mir(man wird auch spät mit dem Studium fertig, wenn man vorher schon gearbeitet hat oder während dessen um sich sein Studium zu finanzieren).

Die Krankenversicherung wird dann den Höchstsatz von aktuell 792,08€ (Stand 09.2018) im Monat verlangen. Entweder man zahlt dies oder man muss sich mit der Krankenversicherung in Verbindung setzen und den Sachverhalt klären. Bei mir will aktuell die Krankenkasse diesen Betrag sogar rückwirkend und mein Konto pfänden. Also entweder wird sich die Krankenkasse auf den jeden Monat bereits bezahlen Betrag von 120€ im Monat einigen, oder ich muss vor ein Sozialgericht ziehen.

Dieser Fall ist garantiert kein Einzelfall sondern wird regelmäßig eintreffen, wenn man nicht den erstbesten Job annimmt.

Gruß
@ Anki92
„Ich habe mich auch mit dem gleichen Problem herumgeschlagen…“

Schade, dass das Problem gewonnen hat. Jetzt suchen Dich die weiß gekleideten Männer, um dich wieder zurück in die Anstalt zu bringen.

Oder soll das gar witzig sein? Dann bewirb Dich als Gagschreiberin bei Mario Barth.
SabiHari hat es gestern wenigstens noch geschafft, den Link einzubinden, Anki schafft noch nicht einmal das.
Unfassbar, sogar zu dämlich, um Werbung zu posten ...