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Noch Fragen?

Krawatten habe ich im Beruf tgl. gerne getragen. Allerdings nicht zu Button-down-Hemden oder schon gar nicht wie Dieter Kürten mit geöffnetem Kragenknopf!

Wie sehen das andere? Das hat m. E. keinen Stil und wirkt unpassend.
Frage Nummer 3000027766
Antworten (25)
Gast
Amos, das sind die selben, die ihren Pullover in der Hose tragen.
Gast
oder kurzärmelige Hemden unterm Sacko
Es gab Zeiten, in denen man nicht Sacco heißen wollte.
Kravatte mit geöffnetem Kragenknopf habe ich auch schon getragen. Das war aber kein mangelnder Stil, sondern reiner Überlebenswille.
Kann und werde ich nie verstehen, wie man gerne eine Krawatte trägt. Manchmal ist es notwendiges Übel. Aber freiwillig und gerne so ein einzwängendes Teil um den Hals zu tragen, kann ich nicht nachvollziehen. Früher war meine erste Bewegung, wenn ich denn eine Krawatte tragen musste, mir diese im Hotel oder zuhause, meistens schon auf der Fahrt nach Hause oder zum Hotel, mir dieses Teil vom Hals zu reißen,.
Es gibt das Gerücht, dass der Erfinder der Krawatte Charles Lynch hiess. Seine ersten Entwürfe bestanden allerdings damals meist aus einem Hanfseil. Verbesserte und optisch ansprechendere Modelle aus Seide und anderen Materialen sollen erst später entwickelt worden sein, können aber durchaus die selbe Funktion erfüllen.
Sicher ist, dass der Erfinders des BHs (nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen User) Titti Niverucci hieß.
Bei mir im Schrank hängen sicherlich mehr als hundert Krawatten. Was sollte einen Mann sonst schmücken? Uhr, Manschettenknöpfe, Schuhe, aus.

Übrigens bh: bei der Bundeswehr war der Langbinder oft Pflicht.
Das Problem sollte differenziert betrachtet werden. So z. B. damals, in der Wüste, schleppte sich ein Verdurstender durch die Selbe. Plötzlich kam ihm ein auf einem Kamel reitender Handlungsreisender entgegen, welcher lauthals "Krawatten!, Krawatten!" rief. Der Verdurstende: "Wasser!, Wasser!" "Wasser habe ich nicht," sagte der Handlungsreisende, "das gibt es im Hotel Holiday Inn, zwei Tage geradeaus kriechen und bei Sonnenhöchststand rechts abbiegen." Der Verdurstende tat, wie ihm geheißen wurde, erreichte auch das Hotel und rief wiederum "Wasser!, Wasser!" "Tja," sagte der Portier, "Wasser haben wir zwar, aber ohne Krawatte kommen Sie hier nicht rein."
Trag doch mal alle hundert Kravatten auf einmal, und du könntest im Guinness Buch der Rekorde erscheinen, oder zumindest als Trendsetter in Wikipedia eingehen.
Gast
Amos, Langbinder in Oliv? Richtige Soldaten tragen so wenig als möglich "Ausgehanzug! Sani - was anderes. Obwohl, die unseren waren eingeweißt.
Gast
Ende der sechziger, ein Leutnant wollte uns scheinbar zeigen wie elegant ein Schirm aussieht. Nicht lange. Da ist sogar dem Kommandeur das Barret verrutscht.
Uralt. Neu dagegen: Da hat die Aral-Tankstelle in Langendreer ein umgekehtes Problem: Man kommt zwar ohne Kravatte rein, bekommt aber kein Wasser.
Gast
wenn man den Langbinder lang genug bindet erspart er den Baumwollschlüpfer!
Natürlich bekommt man in einer Aral Tankstelle Wasser.
Kühlerwasser mit Frostschutzmittel oder destilliertes Wasser. Kostet nur etwas mehr.
Lieber Dorfdepp, ich kann mich vor Lachen kaum noch halten.
Unsere waren dunkelblau. Und montags beim Essen im Offizierskasino Pflicht. Da ich immer neben dem Bataillonskommandeur saß, wurde auch auf korrekte Kleidung wert gelegt. Sonst machte man mir keine Kleidungsvorschriften, außer bei Wehrübungen.
Frostschutzmittel (Glykol) gibt es nur in Österreich zu trinken, nicht in Langendreer.
@Huddel: Der Soldat trägt, wenn in Uniform, keinen Schirm. Außer in Begleitung einer Dame.
Ich habe früher oft M*A*S*H geschaut. Da trugen die Ärzte blutverschmierte Kittel, jedenfalls keine Vatermörder.
Gast
das tragen sie bei MASH heute noch so und die Hubschrauber kommen immer über die gleiche Bergkette.
Nur Hotlipps wechselt die Männer.
Gast
primusinterpares - du weißt aber, warum die Herren, Herr heißen und die Damen, Dame?
Den Langbinder musste ich G.s.D. nur 1-2 mal im Monat tragen. Mein täglicher Anzug war die Fliegerkombi und feuerfeste Unterwäsche. Selbst beim gemeinsamen Mittagessen mit dem Kommandeur im Offizierskasino war dieser Anzug en vogue.
Zum Flieger bin ich mal bei Regen mit geöffnetem Schirm gegangen. Eine Woche später hing davon ein Foto in jedem Dienstzimmer. Und heute noch, 12 Jahre danach, im Coffeeshop eines fliegenden Verbandes. So kann man sich verewigen.
Flieger waren eben immer was besonderes. Da konnten wir als Panzertruppe nicht mithalten.
Wir hatten einen Verbindungsoffizier von der Luftwaffe. Der saß jeden abend im Offizierskasino und war sternhagelvoll. Aber korrekt in blauer Uniform. Wie und ob der noch fliegen durfte, war uns 7 Stabsärzten immer ein Rätsel.