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Gast

Kündigung

Ich habe zum 30.6 um Auflösung meines Arbeitsvetrages gebeten, meine Chefin stellt sich quer, obwohl sie weiß, dass ich zum 1.7 eine neue Stelle habe. Was passiert, wenn ich ab 1.7 einfach nicht mehr zu Arbeit gehe und einfach meine neue Stelle antrete? Kündigungsfrist wäre normal der 30.9
Frage Nummer 3000098840
Antworten (3)
Du hast ja eine tolle Vorstellung von der Einhaltung von Verträgen.
Du unterschreibst einfach einen Arbeitsvertrag zum 1.7., obwohl du zu diesem Datum nicht frei bist?
Aus welchem Grund sollte deine Chefin der Auflösung zum 30.6. zustimmen? Weil du eine neue Stelle hast?
Was dann passiert wissen wir nicht, weil wir nicht wissen, wie deine Chefin reagiert. Im schlimmsten Fall bist du schadensersatzpflichtig. Und ein gutes Zeignis darfst du auch nicht erwarten. Und einen guten Eindruck bei deinem neuen Arbeitgeber machst du auch nicht gerade.
Also das sehe ich genau so! Wenn dein alter Arbeitsvertrag noch bis zum 30.9. läuft, bist du natürlich auch bis dahin an den alten Arbeitgeber gebunden! Das ist der Sinn einer Kündigungsfrist in einem Vertrag.

Wenn deine Chefin sich querstellt, dich früher zu entlassen, könntest du versuchen mit deinem neuen Arbeitgeber zu reden. Vielleicht ist er bereit dich zu einem späteren Zeitpunkt einzustellen.
Viel Erfolg!
"Das Universum und die Dummheit des Menschen sind unendlich - beim Universum bin ich mir aber nicht sicher ..." (Einstein)

Wenn es eines Beweises bedurft hätte ...

Da Du Deine Arbeit ab dem 01.07. bei Deinem bisherigen Arbeitgeber trotz vertraglicher Verpflichtung nicht mehr erledigen kannst, wird auf Deine Kosten jemand engagiert werden, der das tut. Ob real oder fiktiv sei mal dahingestellt. Da können in drei Monaten ohne weiteres fünfstellige Summen zustande kommen, und die fangen je nach Qualität der Tätigkeit nicht unbedingt mit einer eins an.

Und -aber das ist meine ganz persönliche Meinung- es geschieht Dir recht. Du hast ganz bewusst zwei sich widersprechende Verträge unterschrieben und es war hoch wahrscheinlich, dass Du einen brechen werden musst.

Kriech zu Kreuze bei Deiner Chefin: Dir sei klar, dass das eine Riesendummheit gewesen sei. Frag, welche Möglichkeiten einer Einigung es noch gebe.
Die Einigung kann darin liegen, dass Du die "Freigabe" für den neuen Job erhältst und dafür eine Gegenleistung bringen musst, z.B. durch Geld oder durch Wochenendarbeit im alten neben dem neuen Job oder wie auch immer.
Sie kann auch darin liegen, dass Du den neuen Job vorvertraglich kündigst und bei Deinem jetzigen AG bleibst. Das ist dann ein gewisses Risiko, aber vor dem 30.09. kann ja nichts passieren und bis dahin kannst Du ja gegensteuern.