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Noch Fragen?

Kündigung Dispo und dann Einbehalten des Gehalts und Kindergeldes?

Ich habe einen Dispo über 2000 €. Die Bank hat mir diesen zum 19.06. gekündigt. Ich habe 800 € einbezahlt, die Bank gebeten den Dispo auf 1.200 zu kürzen und mir für die Begleichung noch eine Frist bis nächstes Monat zu geben. Heute habe ich gesehen, dass Sie den Dispo auf 0 gestellt hat. D.h., dass am nächsten 1. mein Gehalt weg ist (ca. 1150 € inkl. 368 € Kindergeld). Ein Ausgleich eines Betrags i.H. von 2000 € innerhalb von zwei Wochen war nicht möglich. Ich muss am 1. Rechn. bezahlen.
Frage Nummer 69361
Antworten (8)
Das Verhalten der Bank ist eigenartig, wenn man bedenkt, dass sie fast die Hälfte zurückbezahlt haben. Allerdings kenne ich die Vorgeschichte nicht. Haben sie denn auf ihr Ansinnen eine Antwort erhalten oder nur geschrieben? In so einem Fall spricht man am besten mit dem zuständigen Kundenberater zumindest telefonisch. Oder sind sie etwa bei so einer Online-Bank? Rufen sie da schleunigst heute noch an, bieten sie Ratenzahlungen an. Notfalls bei einer anderen Bank ein Konto eröffnen und dem Arbeitgeber und der Kindergeldkasse mitteilen. Heute ist der 24. zumindest beim Arbeitgeber geht das noch zu ändern.
Ich konnte die Mitarbeiterin telefonisch nicht erreichen, aber ich konnte ihr eine persönliche Nachricht schreiben, das habe ich getan, weil ich es nicht einfach so "laufen" lassen wollte. Sie hat aber nicht geantwortet. Ich habe eben nur heute Online gesehen, dass der Dispo auf 0 ist. Das mit dem neuen Konto geht nicht, Gehalt ist schon überwiesen. Müssen die Banken einem nicht eine Frist einräumen, bzw. einem Geld "zum Leben" lassen?
Es hilft nur verhandeln. Also weiterhin versuchen, die zuständige Mitarbeiterin zu erreichen, und evtl. nach mehrfachen vergeblichen Versuchen ihren Vorgesetzten. Vielleicht ist sie krank oder in Urlaub und hat ihre Nachricht deshalb nicht mehr gesehen. Das Verhalten der Bank ist nicht kundenfreundlich. Rechtlich haben sie wenig Chancen. Jedenfalls nichts, was ihnen jetzt schnell hilft.
Tja, alles kann man eben nicht von zuhause über PN und eMail lösen. Hättest du mal deinen Hintern bewegt, wie man es früher getan hätte, und hättest das persönliche 4-Augen-Gespräch mit der Sachbearbeiterin gesucht, wäre das Problem wahrscheinlich schon aus der Welt. Wichtig genug für ein Gang zur Bank wäre das Thema allemal.
Ich bin mir nicht sicher, ob man da nichts machen kann. Leider kenne ich mich da nicht aus, aber ein pfändungsfreies Minimum, habe ich mal gelesen, (um die 1200?) kann man sich auf dem Konto irgendwie schützen lassen.
Schuldnerberatungsstelle, Verbraucherschutz oder Anwalt anrufen und rechtlichen Rat einholen.
Verhalten der Bank ist in der Tat merkwürdig. Allerdings wissen wir nicht, was es da vorher an Absprachen zwischen dir und der Bank gegeben hat.
Sie kann rechtlich nichts machen. Es liegt ja keine Pfändung vor. Pfändungsschutz für das Lebensminimum bedeutet, dass nur bis zu einer bestimmten Grenze gepfändet werden darf. Das betrifft aber nur Guthaben oder bis zum Kreditlimit, was aber da meist schon gar nicht mehr vorhanden ist. Die Bank kann den Kontokorrentkredit kündigen und alle Geldeingänge einbehalten bis das Konto wieder auf Guthabenbasis läuft. Meist hat das aber eine längere Vorgeschichte. Bei einem regelmäßigen Geldeingang von ca. 1500 € ist ein Überziehungsrahmen von 2000 € eigentlich normal.
Wiki01 danke für nichts - war ja klar dass wieder so ein Kommentar kommt. Wir leben nun mal nicht mehr in dem Zeitalter wo man immer für alles einen persönlichen Ansprechpartner hat. Dafür gibts halt Internet... ob es uns passt oder nicht! Und natürlich habe ich ein Gespräch gesucht war aber halt nicht gewünscht! Danke den Usern für die Hilfe :-)
Liebe Frau Hamburger. Ihren letzten Beitrag hier kann ich nicht einfach so stehen lassen. Es gibt sehr wohl Banken, bei denen man immer einen persönlichen Ansprechpartner hat. Wenn sie zu einer Sparkasse oder Genossenschaftsbank an ihrem Wohnort gehen, dann hätten sie dieses Problem jetzt nicht. Allerdings gibt es genau aus diesem Grund dort keine kostenlosen Girokonten, weil die Leute, die sich um die Kunden kümmern und helfen, eben halt was kosten. Es ist nicht zwingend notwendig, dass man nur noch über Internet kommunizieren kann. Das mußte ich jetzt noch loswerden.