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Gast

Kündigung und Rücknehme des Kündigung

Hallo,

Ich habe wegen einen neuen guten Angebot von einen Arbeitgeber B meine Arbeitsvertrag beim Arbeitgeber A wo ich seit 8 Jahre tätig bin bis zum 31.5.2016 gekündigt, da habe ich ein neuen besseren Angebot vom Arbeitgeber A vorgelegt bekommen und diese habe ich Unterschrieben.

Bei dem Arbeitsvertrag des Arbeitgeber B steht das ich die Arbeit antretten muss und eine Probezeit von 6 Monate mit 14 Tage Kündigungfrist gekümdigt werden kann.

Meine Frage: Ich möchte beim Arbeitgeber A bleiben wie und wann kann ich den Vertrag beim Arbeitgeber B Kündigen?
Ich möchte die Kündigung per EInschreiben am 02.06.2016 zuschicken und zum 17.06.2016 Kündigen, geht das so?
Ich brauche RAT:(
MfG
Mariathas
Frage Nummer 3000048922
Antworten (5)
Naja also ich sehe die Sache so:
1. Die Kündigung bei AG 1 ist wirksam.
2. Der Vertrag von AG2 ist ebenfalls wirksam

Du kannst am ersten Arbeitstag bei AG2 kündigen, dann wird diese nach 14 Tagen wirksam. Jetzt ist nur die Frage ab wann du da anfängst. Dann könntest Du nach diesen 14 Tagen wieder bei AG1 anfangen.

Klingt aber alles bisschen abenteuerlich, nicht dass du es dir am Ende mit beiden vergraulst! ;)
Reden hilft:
erkläre deinem neuen Arbeitgeber, dass du die Stelle doch nicht antreten willst, weil es unvorhersehbare Entwicklungen gab. Er wird sich nicht freuen, aber dich nicht zum Antritt zwingen, denn es kostet ihn Geld.
Was das Formale angeht:
Man muss nicht den ersten Arbeitstag abwarten, um zu kündigen. Und die Kündigungsfrist läuft ab dem Kündigungstermin, nicht erst ab dem ersten Arbeitstag.

Vom Formalen abgesehen: Wie bereits von StechusKaktus erwähnt: Mit den meisten Leuten kann man vernünftig reden.
Ein Musterbeispiel, wie man es nicht macht!

Bin ich mit meinem Lohn unzufrieden, dann mache ich erst mal einen guten Job und gehe dann zu meinem Chef.
Lehnt mein Arbeitgeber meine Bitte um mehr Geld ab, dann suche ich mir etwas anderes.
Und wenn ich das Neue gefunden habe, dann gehe ich, ganz egal, was der alte AG macht.

Nie(!) Niemals(!) Nicht(!) unterschreibe ich zwei Verträge gleichzeitig.
Nie(!) Niemals(!) Nicht(!) gehe ich für ein paar Nüsse zurück zu jemandem, der mich vorher nicht so wertgeschätzt hat, wie ich es verdiene.

Was jetzt passiert:
bei Arbeitgeber B brauchst Du Dich in diesem Leben nicht mehr zu bewerben. Und da man nicht weiß, wer mit wem verbunden ist (vielleicht quatscht der Personalchef mit seinem Kollegen bei C) hast Du künftig wahrscheinlich auch bei dem ein oder anderen sonstigen Unternehmen keine Chance (und wunderst Dich über schnelle Absagen).
Bei Arbeitgeber A stehen statistisch die Chancen sehr gut, dass das nicht mehr lange hält. Bei einer Kündigung ist das Urvertrauen weg. Die Vorgehensweise (wie leicht Du käuflich warst) bleibt auch in Erinnerung. Man wird sich dreimal überlegen, Dich auf Fortbildungen zu schicken oder zu befördern. Und irgendwann knackst es.
Das muss nicht passieren. Aber achte auf die Vorzeichen und sei nicht überrascht, wenn es passiert.
ing793,
dem ist nichts hinzuzufügen. Schon mal etwas von Loyalität gehört?

MariO ist beruflich erledigt.