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Noch Fragen?

Liegefahrrad

Gerade eben ist Jemand mit einem Liegerad an uns vorbeigeradelt. Nun diskutieren wir, ob bei einem Radrennen (Dopingproblematik mal ausgeblendet), so ein Rad Vorteile gegenüber herkömmlichen Rennrädern hat.
Frage Nummer 54636
Antworten (5)
Ich glaub mein Genick würde auf Dauer von selbst brechen, wenn ich zu lang auf sonem Teil rumgurken müsste.
Ich weiß nur, dass ich das jährliche Belastungs-EKG auf einem medizinischen Ergometer im Sitzen leichter hinter mich gebracht habe, als im Liegen. Bei diesem Belastungstest gingen die Mediziner an die persönliche Belastungsgrenze. Bei mir war die Grenze bei 300 W / 15 min. Ein Radsportler bringt locker das 2-fache und dies Stunden lang, aber auch er wird die Leistung besser im Sitzen bringen als im Liegen.
Ich gehe davon aus, dass der Kreislauf ein Bein, welches senkrecht Arbeit verrichtet, besser versorgen kann, als im Liegen ein hochstehendes Bein. Dazu kommt, dass in dem Moment, in dem Kraft ausgeübt wird, auch das Gewicht des Beines hilft, was im Liegen vollkommen wegfällt. Und zum Schluss unterstützt ein nach vorn gebeugter Oberkörper die notwendige tiefe Atmung.
Ich denke, wenn das Vorteile hätte, hätten die das schon längst gemacht. Meines Wissens fahren auf diesen Liegerädern hauptsächlich Leute, die irgendwelche Rückenprobleme haben.
Was die Aerkodynamik und damit der Krafaufwand bei einer besitmmten Geschwindigkeit angeht, hat man dadruchk keine Vorteile.
Was kaum jemand weiß: Unser Sunnyboy hat das Liegefahhrad für vier Personen erfunden. Genial, nicht wahr?