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Noch Fragen?

Lohnt es sich, freiwillig krankenversichert zu sein?

Ich mache mir Gedanken, ob ich freiwillig krankenversichert sein möchte. Kann sich das für mich lohnen?
Frage Nummer 3290
Antworten (7)
Das hängt davon ab, ob Du Mitversicherte hast. Und davon, ob du in der Vergangenheit häufig ernsthaft krank warst. Und von deinen Erwartungen an das Leistungsspektrum einer Krankenversicherung. Und davon, welche finanziellen Spielräume du hast. Und von deinen Erwartungen über die Zukunft. Und...und... und...
Ich bin übrigens freiwillig krankenversichert und davon überzeugt, das richtige gemacht zu haben. Liegt aber an meiner persönlichen Lebenssituation.
Freiwillig krankenversichert ist man vor allem dann, wenn man mit einem Körperteil immer wieder Probleme hat und nicht so viel bezahlen möchte. Freiwillig krankenversichert zu sein, hat seine Vorteile. Am besten man erkundigt sich bei der zuständigen Krankenkasse.
Ich bin freiwillig krankenversichert, da ich immer wieder Zahnschmerzen hatte. Für mich lohnt es sich, da sich die Kosten gesenkt haben. Es kommt darauf an, wie deine körperliche Verfassung ist. Eine Nachfrage beim Arzt und der Krankenkasse sollte Klarheit verschaffen.
Ich denke, man muss jeden einzelnen Patienten separat anschauen, um zu beurteilen, ob man freiwillig krankenversichert sein sollte oder eben nicht. Erkundige dich beim Arzt und der Krankenkasse, ob du dich tatsächlich zusätzlich versichern solltest.
Wenn Sie zu den Normallohnempfängern zählen und planen, eine Familie zu gründen, dann lassen Sie den Unfug. Wenn Sie älter werden, dann bezahlen Sie sich dumm und dämlich. Bleiben Sie in der gesetzlichen Versicherung und schließen Sie für Krankenhausaufenthalte eine Zusatzversicherung ab, das ist ganz empfehlenswert und auch finanzierbar.
Das kommt darauf an, was man unter "lohnen" versteht. Ich würde nicht wechseln, um momentan monatlich Geld zu sparen, denn irgendwann ist es in der privaten Krankenversicherung nicht mehr billiger.
Ich habe mich vor 10 Jahren privat versichert, nachdem mein Vater an Krebs gestorben ist und ich damals miterlebt habe, dass es durchaus eine Zweiklassenmedizin gibt. Ich habe also aufgrund der Leistungen und nicht wegen der günstigeren Prämie gewechselt.
Wir sind als Familie komplett privat versichert und zahlen immer noch weniger als in der gesetzlichen Krankenkasse, allerdings nur, weil sowohl mein Mann als auch ich den Höchstbeitrag in der gesetzlichen Kasse zahlen würden. Die Ersparnis haben wir nicht "verbraten", sondern für unsere Rentnerzeit auf die Seite gelegt, damit wir dann die höheren Beiträge zahlen können.
Freiwillig Versicherte sind Versichterte der gesetzlichen Krankenkassen, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen, da z.B. deren Einkommen über der Bemessungsgrenze liegt. Was wäre die Alternative? Gar nicht, oder privat krankenversichert zu sein. Lohnt sich das?