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Noch Fragen?

Lohnt sich die Umstellung von Erdölheizung auf Gas?

Wir wollen evtl. umrüsten und überschlagen die Kosten gerade. Ich weiß nur, dass der Erdgaspreis an den Ölpreis gekoppelt ist, wie logisch das auch sein mag. Ich kann aber nicht wirklich überschlagen, wann sich die Kosten für die Einrichtung amortisieren. Vielleicht weiß ja auch jemand, ob es eine staatliche Förderung gibt und wo man die beantragt.
Frage Nummer 19091
Antworten (9)
Für Gas gibt's keine staatliche Förderung. Alternative Idee: Wenn Du Öl hattest, hattest Du einen Vorratsraum. Den kannst Du als Vorratsraum für eine Pelletheizung nutzen. Die ist angeblich umweltfreundlich und klimaneutral und wird daher staatlich gefördert. Oder Du machst es gleich zweihundertprozentig und steigst auf Wärmepumpen um. Auch dafür gibt es meines Wissens Förderprogramme.
Pelletheizung war auch mein erster Gedanke. Zusammen mit Sonnenkollektoren auf'm Dach eine gute Lösung.
Wenn es nur um einen Vergleich zwischen den Energieträgern Öl und Gas geht, wären künftige Einkaufspeise, Kosten der Lagerhaltung (Öl) usw. zu berücksichtigen. Wenn es generell darum geht, sich unabhängiger von Preisentwicklungen zu machen, sollte man Solar-Thermie ("Vorheizen" des Brauch- und Heizungswassers), das eigene Blockheizkraftwerk (Strom und Wärme gleichzeitig produzieren, z.B. der Dachs von Senertec) auch in die Überlegungen einbeziehen.
Bei Wärmepumpen (kann Erdwärme aber auch Luft sein), ist zu berücksichtigen, dass diese größere Mengen Strom benötigen. Wenn man den Strom einkaufen muss, ist die künftige Strompreisentwicklung maßgeblich.
Mein Vorschlag: Einen neutralen Energieberater (sollte nicht "nebenbei" Schornsteinfeger, Dachdecker, Heizungsbauer usw. sein!) beauftragen. Das kostet etwas Geld, aber schon die Beratung wird staatlich gefördert. Das ist sinnvoll investiertes Geld, denn eine Fehlentscheidung wird teurer.
Ich habe auch eine Ölheizung und einen Tank für 12.000 Liter. Da ich immer genug Reserve im Tank habe sitze ich locker die Zeiten von höheren Ölpreisen ab und tanke immer dann nach wenn die Preise in den Keller gehen. Durch diese Bevoratung halte ich die Einkaufskosten für Öl niedrig. Bei Gas besteht diese Möglichkeit nicht, man hängt immer am Tropf der Lieferanten es sei denn man hat einen Flüssiggastank.
Ich glaube, dass sich ein Umstieg von Öl auf Gas NICHT lohnt. Die Tendenz geht dahin, dass man immer mehr Primärenergie einspart. Der Heizstoffbedarf geht daher zurück. Beim Bezug von Gas wird man aber als "kleinerer" Verbraucher nicht begünstigt, weil man anteilig mehr für die Grundkosten (Leitungsnetze etc.) bezahlt.
Beim Ölkauf kann man saisonale Schwankungen ausnutzen (ok - da kann man auch mal danebenliegen). Diese Möglichkeit hat man bei ErdGas nicht. Beim Gas hat man nciht einmal die Gewähr immer gutes Gas zu bekommen. Von den Gasversorgern wird Gas "gestreckt". D.h. teilweise brennt das gar nicht so gut.
Ich will davor "warnen", Dich in die Abhängigkeiten der Erdgasversorger zu begeben.
Für den Umstieg spricht die geringere bzw. nicht vorhandene Geruchsbelästigung des Gasbezugs. D.h. bei einer Ölheizung hat man meist so einen kleinen Ölgeruch im Haus. Das kann man aber minimieren und wegbekommen.
Ich glaube Öl oder FLÜSSIGGAS ist besser.
Hallo, also bei bafa.de oder kfw.de kannst du eventuelle Förderprogramme und Zuschüsse einsehen soweit es welche gibt. Bei der Umstellung auf Gas solltest du den Gasanschluss nicht vergessen das kostet erstmal bevor das erste Gas strömt. Erneuerbare Energien sind ja löblich, aber lass dich bei Solar nicht blenden, Solar für Heizungsunterstützung fast sinnfrei was den Kosten/Nutzenfaktor angeht und bei Trinkwassererwärmung müsst ihr schon einen hohen Verbrauch haben 4 Personenhaushalt dauert die Armortisierung ewig zumal es für gebräuchlichen Größen keine Förderung gibt.
Danke für die vielen Antworten.
Also den Anschluss legen wird natürlich auch was kosten. Ein wenig (750€) wird vom Gasversorger zugegegeben. Natürlich bin ich nie unabhängig, egal womit ich heize. Bei Öl wie Gas ist es klar, dass es nur teurer werden wird weil es endlich ist und viele Zocker auch noch mit dran verdienen. Und beim Gas ist die Abhängigkeit noch so unmittelbar, das stört mich. Das muss ich nehmen, wie ich's vorgesetzt bekomme. Ich überlege deshalb, ob Pellets nicht doch die beste, wenn auch zunächst teuerste Lösung sind. Das evtl. in Kombination mit Solarthermie und dann ist mal ein paar Jahre Ruhe, hoffe ich.
Lohnt sich nicht, wenn man nicht umrüsten muss. nur wenn die altanlage ersetzt werden muss, kann man darüber nachdenken. Bei Gas gibt es keinen Preisvorteil, der den Umbau rechtfertigen könnte.


Sparen kann man aber nur bei Pellets
Oder in dem man weniger Energie verbraucht - also Dämmung etc.
Wer noch mit Öl heizt und an eine Modernisierung seiner alten Heizung denkt, für den bietet sich auch ein Wechsel des Energieträgers an. Die Umstellung von Öl auf Erdgas ist hierbei eine häufig gewählte Variante, nicht zuletzt weil sie sich am schnellsten rechnet. Wir geben Ihnen wichtige Tipps, was Sie bei einer Umstellung von Öl auf Erdgas beachten müssen.

7 wichtige Tipps für die Umstellung von Öl auf Erdgas
https://www.effizienzhaus-online.de/umstellung-von-oel-auf-gas