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Gast

Lohnt sich für uns die Haftpflichtversicherung

Meine Frau ist 74 und ich bin 81 Jahre. Wir fahren kein Fahrrad und auch kein Auto mehr. Wir haben einen zwei Personenhaushalt. Wir überlegen, ob wir unsere Hiaftpflichtversicherung nicht kündigen sollten. Was würden Sie uns raten?
Frage Nummer 100630
Antworten (22)
Auf keinen Fall.

Konstruierter Fall: Sie treten unbedacht auf die Straße, Ihnen weicht ein Tanklaster aus, der Tanklaster fährt in ein Mehrfamilienhaus, Benzin läuft aus und entzündet sich, das Haus brennt ab usw.. Da wäre eine Haftpflichtversicherung doch vielleicht von Vorteil....

Haftpflichtschäden auch in exorbitanter Höhe sind jederzeit möglich.
Haftpflicht ist ein Muss. Auch ohne einen so extremen konstruierten Fall. Sie sind zu Besuch und aus Versehen stoßen Sie eine Blumenvase an, die auf den Boden fällt und zerbricht. Mir selber ist es schon passiert, dass ich beim Tanzen rückwärts in einen bis zum Boden reichenden Spiegel getreten bin - all das sind Fälle für die Haftpflichtversicherung.
Naja, eine Blumenvase kann man ja wahrscheinlich auch noch selbst bezahlen, dafür gebraucht m. E. nicht unbedingt eine Versicherung. Es sind insbesondere diejenigen Haftpflichtchäden, die finanziell existenzbedrohend sind, und die sind auch im hohen Alter nicht ausgeschlossen.
Eine Haftpflichtversicherung ist ein "Muss" für jeden, unabhängig vom Alter.
Zumal sie ja auch nicht besonders teuer ist. Eine gute HPfV gibt es für Jahresbeiträge zwischen 50 und 100 Euro, abgedeckt sein sollte eine Schadenssumme von min. 3Mio, besser 10 Mio. (der Beitragsunterschied ist nicht groß).
So einen Millionenschaden kann jeder verursachen, selbst als Fußgänger.
Dabei sollte man zum Einen an sich selbst denken wegen der finanziellen Folgen, zum Anderen aber auch an den eventuell Geschädigten, der auf seinem Schaden sitzenbleibt, wenn keine Versicherung dafür einsteht.
Ich habe keine - es geht hier ja um die Privat-HZaftpflicht - und brauche auch keine.

Es ist wie bei der Post oder beim Bund: Die Fahrzeuge haben keine Pkw-Haftpflicht, das wird im Fall des Falles aus der Portokasse bezahlt.

Ganz schlaue Alte überschreiben alles gegen Wohnrecht auf die Kinder und halten notfalls die Hand hoch.
@starmax: wer wie Du Millionen hat, der kann Schäden selber bezahlen und braucht keine Versicherung.
Alle anderen schon. Es zeugt von Deinem Gefühl von Verantwortung gegenüber Deinem Nächsten, dass Du im Falle des Falles einfach die Hand heben willst. Aber der Maßstab sollte das nicht sein, denn der Geschädigte, Dein Opfer, ginge dabei leer aus.
Vermögen auf die Kinder zu überschreiben ist auch erst nach zehn Jahren davor geschützt, dass das abgegriffen wird. Du würdest Deine Schadensschulden nämlich vorher vererben und Schenkungen innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Tod werden in das Erbe einbezogen. Soweit ich weiß, nutzt es da auch nichts, das Erbe abzulehnen. Ganz abgesehen davon, dass ich mich niemals komplett in die Hand eines Dritten begeben würde, auch nicht meines Kindes.
Ich finde die Frage schon etwas schräg. Muss sich eine Versicherung lohnen? Sie ist dafür da, dass ich im Falle eines Falles vor Vermögensschäden geschützt bin. Das hat mit lohnen nichts zu tun. Du kommst mir vor wie einer, der ausrechnet, wie viel er an Prämien einbezahlt hat, und sich dann Gedanken macht, wie er das wieder heraus bekommt. Das ist - auch im hohen Alter - nicht sozial, mein Alter!
Mönsch Ing, wenn ich hier Möglichkeiten beschreibe, heißt das doch nicht automatisch, dass ich sie auch anwende oder angewendet habe. Hony soit qui mal y pense...
Bisher habe ich noch alles beglichen, was ich angerichtet habe!
Andrerseits wissen wir ja, dass die schöne Versicherungs-Solidarität auch gern und weidlich ausgenutzt wird, nicht wahr?
Mäxchen, was bist du wieder multilingual! Ich bin beeindruckt. Auch oder gerade weil es nicht hony, sondern honni heißen müsste.
Hattet ihr nicht mal einen Präsidenten, der Honni hieß?
Nicht ihr, sondern die Ossis. Das war der kommunistische Teil des damals geteilten Deutschlands, wenn ich das in Erinnerung rufen darf. Aus der DDR kamen so Größen (hust) wie Honni, Merkel und weitere. Mittlerweile haben die ehemaligen Kommunistenschergen ganz offiziell die Regierung in der BRD übernommen. Und da glauben noch viele Wessis, wir (die Wessis) hätten den Krieg gegen die Ossis gewonnen. Weit gefehlt.
Bananenbumser, du unterbietest mühelos jegliches Niveau. So blöd kann man sich gar nicht stellen, das muss echt sein.
Also, dorfdepp,
hattet ihr mal einen Präsidenten, der Honecker hieß, oder nicht?
bh_roth, danke für deine unermessliche Großmütigkeit, die mich ob des falsch cerwendeten "y" erröten läßt (der Rest ist korrekt).
Habe die Güte und google doch auch nochmal Kretin in beiden Schreibweisen, alter Mann (das war für das "Mäxchen").
starmax:
läßt? mit ß?
erröte doch schnell noch einmal.
@ Bananabender
Erich Honnecker war nicht Präsident, sondern Generalsekretär des Zentralkomitees der SED. In der DDR gab es nur von 1949 bis 1960 mit Wilhelm Pieck einen Staatspräsidenten.
Die Haftpflicht sollte auf jeden Fall bestehen bleiben! Da gibt es weitaus unsinnigere Versicherungen. Aufs Jahr gesehen ist sie auch nicht besonders teuer. Wenn sparen, dann lieber an anderer Stelle!
Stiftung Warentest sagt, dass jeder eine Haftpflicht braucht. https://www.test.de/thema/haftpflichtversicherung/
@starmax: Alter Mann als Retourkutsche für Mäxchen wäre für mich akzeptabel. Dafür kennen wir uns lange genug.
Allerdings muss ich als jemand, der jahrelang in Südfrankreich gelebt hat, dafür nicht googel bemühen.
Ich bin sogar der Meinung, daß eine private Haftpflichtversicherung zum Schutz der unschuldigen Opfer eine Pflichtversicherung sein müßte. Ich hatte das auch schon mal als Frage gestellt und dazu meine Meinung geschrieben.
bh_roth: ok. Aber es muß doch nicht wirklich sein, oder? Und den Brandstifter - so ohne Erläuterung - finde ich auch nicht gut.
@starmax: ok. Angekommen.
Eine Haftpflichtversicherung sollte meiner Meinung nach jeder haben, deswegen kann ich laut sagen, dass es sich für jeden Lohnt. Man weiß nie, was passieren kann, deswegen ist sowas zu empfehlen. Es ist nur wichtig einen guten Anbieter dafür zu finden, der die passenden Konditionen hat, wenn man das beste für sich erzielen will. Auf die eigene Faust, kann man so einen nicht finden, deshalb sollte man es mit einigen Vergleichsseiten machen.

So habe ich es für meine Bauherrenhaftpflicht auf einer Website gemacht und kam ganz gut zurecht damit, deswegen empfehle ich, es auf diese Art zu machen, weil es sich lohnt.

Grüß