User Image User
User Image User

Noch Fragen?

#meetoo-Aufregung gerechtfertigt?

Große Aufregung über Machtmissbrauch bei Spielfilm-Regisseuren.
Was kommt als nächstes? Bestürzung über sexuelle Belästigung von Roadies, die den Zugang zu Sex mit Rockstars inder 70ern und 80ern ermöglichten? Gemeine Erpressung?
Oder Missbrauch durch Casting-Agenten von Pornofilmen?
Was wird uns demnächst fassungslos und empört zurücklassen?
Frage Nummer 3000091113
Antworten (14)
Am besten liest du dir noch mal durch, was du da geschrieben hast und denkst erst mal nach. Es geht nicht um Freiwilligkeit wie bei den angeführten Beispielen, sondern um Machtmissbrauch. Den gibt es sowohl beim Film als auch im Büro oder sonstwo. Willst du dich darüber lustig machen?
@Dorfdepp: Du weißt doch, Stechus ist ein Fan von Eigenverantwortung.
Wenn sich also jemand von einem Regisseur begrapschen lässt, weil man sonst die Rolle einfach nicht bekommt, dann ist das in ihren Augen eine notwendige Investition und eigentlich sollten die Frauen (und teilweise Männer) doch zumindest vom wirtschaftlichen Standpunkt aus gesehen froh sein, dass sie die notwendigen Vorleistungen in Naturalien erbringen dürfen; insbesondere unter steuerlichen Gesichtspunkten ist das ein echter Vorteil.
Das habe ich gemeint. Birgit Schrowange wird sich kaum beschweren.
Gut, Weinstein und andere, die versucht haben Frauen zu vergewaltigen, gehören hinter Gitter. Andererseits, ein Mann, der sich immer 100% politisch korrekt verhält, bleibt vermutlich ein Leben lang Single. Daher, alle feuern, die mal irgendwann belästigt haben, scheint mir auch zu weit zu gehen.
Zombijaeger,

da du mich ständig als Pöbler beleidigst und mich als Beleidiger anpöbelst, erlaube ich mir, dir einmal den Kopf zu waschen.

Ist dir eigentlich klar, dass man sehr gut mit Frauen zusammenkommen kann, ohne sie zu belästigen? Dem zufolge, was du geschrieben hast, kannst du dir das nicht vorstellen. Und genau um solche Typen geht es hier.
Wenn Eigen- und Fremdwarnehmung bezüglich Frauen bei Dorfdepp auch so weit auseinanderliegeben wie bezüglich Beleidigungen hier im Forum, muss man ja mit dem schlimmsten rechnen.
Hallo ZombiJ

Ehe du dich noch weiter in dem Dschungel deiner Mut- und sonstigen maßungen verläufst, solltest du bedenken, dass du nicht der Nabel er Welt bist.

Der zweite Teil von Dorfdepps Post bringt es ganz einfach heraus.
Gerade diese Form des menschlichen Zusammenlebens dürfte mit den meisten Missverständnissen belastet sein.
Da hätte ich noch ein "d", für die, die es vermissen.
Die meisten Männer verhalten sich korrekt und respektvoll gegenüber Frauen. Das mal vorweg.
Ein Teil aber nicht. Und es ist legitim und höchste Zeit, darüber zu reden und es anzuprangern.
Und es sind keine Mißverständnisse Rentner. Das ist eine unverschämte Unterstellung, Frauen könnten nicht zwischen Komplimenten und sexueller Anmache und Machtmißbrauch unterscheiden. Das können sogar die meisten Männer, nur die nicht, die sich beklagen, man dürfe wohl jetzt gar nichts mehr.
Stechus, ich frage mich ernsthaft, ob du tatsächlich eine Frau bist. Und wenn doch, fehlt es dir an Solidarität mit den betroffenen Frauen. Diese Männer, die sich respektlos Frauen gegenüber verhalten, meinen dich auch. Auch wenn dich noch keiner belästigt haben sollte, die sehen dich auch als Objekt.
Wir sollten mal die liebe Croc befragen...
Was willst du denn mit den Phantasien eines alten Säufers mit Herkunftstrauma?
Differenzieren wir also etwas. Der positive Aspekt der metoo-Bewegung ist das Anprangern des alltäglichen Sexismus. Das gibt es jeden Tag im Büro und kotzt einen an. Es ist gut, das dies thematisiert wird und ich lasse da auch keinen mit dem dämlichen Argument raus, dass man keine Komplimente mehr machen dürfe.

Anders aber sieht es mMn in gewissen Branchen aus, in denen stets von der "Besetzungscouch" gesprochen wurde. Überall dort, wo sich viele (überwiegend Frauen) Vorteile davon versprechen, mit den Chefs in die Kiste zu steigen, muss frau eben auch damit rechnen, dass nicht ausschließlich die fachliche Eignung über den Job oder die Rollenbesetzung entscheidet.
Oder wie oben ing geschrieben hat, haben die Frauen in den Deal "Sex gegen Rolle" eingewilligt.

Im Gegenteil: Die Frauen, die das jahrelang mitgemacht haben, sind Teil des Problems und haben den nachfolgenden Bewerberinnen das Leben schwer gemacht (vielleicht ist das auch der Grund, weswegen sich viele lange Zeit nicht meldeten).

Dass sich jetzt Brancheninsider entsetzt und überrascht zeigen, halte ich für extrem verlogen.
Wie wir nun wissen, wurden Weinstein, Wedel und Co. doch sogar von ihren Vorgesetzten protegiert und mussten davon ausgehen, dass der o.g. Deal allgemein akzeptiert wird.

Dass man für diese Haltung ein ziemliches Arschloch sein muss, steht auf einem anderen Papier. Es gibt eben Branchen, in denen diese Art Mensch überproportional vertreten sind. Wenn es einem nicht passt, geht man wo anders hin.
Diesen Machtmissbrauch gibt es leider immer und immer wieder. Natürlich ist es mies. Einige Frauen sind aber glaube ich ganz froh darüber, dass Männer teilweise solche Stellen verteilen für Sex. Hört sich jetzt krass an, ist aber oft so.
antra1958, so, so, du glaubst, dass einige Frauen ganz froh sind, gegen Sex die gewünschte Stelle zu bekommen. Woher kommt denn dieser Glaube, mit wie vielen Frauen hast du dich schon intensiv unterhalten, um das zu glauben. Ich finde deine dahingeblubberte Nicht-Meinung krass. Was ist denn deine Antwort auf die eigentliche Frage?