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Noch Fragen?

Meine Oma hat erzählt, die Nachkriegszeit war auf dem Land leichter als in der Stadt. Was ist da dran? Plane ein Referat darüber.

Frage Nummer 24439
Antworten (4)
Es war mit Sicherheit etwas leichter, an Nahrungsmittel zu kommen ....
auf dem Land war die Infrastruktur weniger zerstört als in der Stadt, es gab weniger Trümmer als in der Stadt, Nahrungsmittel wurden sozusagen vor Ort produziert.
Das Stichwort für dein Referat lautet "Hamsterfahrt" : Städter fuhren mit der Bahn oder sonstwier aufsLand, um sichdort mit Lebensmitteln einzudecken, die sioe entweder selber benötigten oder die sie in der Stadt gegen andere Dinge eintauschen konnten.
Eines der größten Probleme in der Zeit war die Lebensmittelknappheit. Wer auf dem Land lebte hatte meist Platz genug sich sein eigenes Gemüse zu ziehen oder sogar eine Milchkuh zu halten. In der STadt drängten sich tausende Hungernde auf wenige Lebensmittellieferungen.
Auf dem Land waren noch Essensvoräte vorhande, bzw. konnten neue Nahrungsmittel (Obst, Gemüse, Getreide ...)angepflanzt werden. Zudem waren die Bombenabwürfe und damit die Zerstörung auf die Städte konzentriert. In den Städten war teilweise alles kaputt und kaum Essen zu finden.