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Noch Fragen?

Meine Tante verwitwet u.Kinderlos ist verstorben.Eltern u.Großeltern der verstorbenen leben nicht mehr.

Wie hoch ist mein Erbteil bei dem hinterlassenem Vermögen von 35Tausend Euro?Es leben noch die Schwester der verstorbenen.Nun soll ich einen Erbschein beantragen laut Nachlaßpfleger.Es leben außer der Schwester noch 4Nichten u.1 Neffe.Und 1Großneffe.Laut Nachlaßpfleger soll ich 2500.-als Nichte erhalten,daß ist meines Erachtens zuwenig.
Frage Nummer 37061
Antworten (6)
Mein Taschenrechner ist gerade in der Werkstatt.
☆☆☆
also meines Wissens und grob gerechnet:
als erstes kommen Kinder - gibt's nicht
dann kommen Eltern - gibt's nicht
Dann kommen Geschwister - es geht aus der Frage nicht hervor, wieviele Geschwister es gibt. Es gibt mindestens die noch lebende Schwester und Deine Mutter oder Vater. Die Geschwister müssen auch selber nicht mehr leben. Es reicht, wenn sie Kinder haben.
Das Erbe würde dann zunächst gleichmäßig verteilt unter den Geschwistern. Die lebenden Geschwister nehmen es entgegen, die bereits gestorbenen geben ihren Anspruch auf ihre Kinder weiter.
Auf den ersten Blick erscheint Dein Anteil tatsächlich eher niedrig, es sei denn, Du hast drei Geschwister und Ihr müsst Euch zu viert das Drittel Deiner Mutter / Deines Vaters teilen. Ich würde mir die Aufteilung jedenfalls erläutern lassen.
~ Die Hälfte an die Schwester, Rest zu gleichen Teilen an Nichten und Neffen. Passt!
@fredolino: das gilt, wenn ein Ehepartner stirbt - bei Geschwistern ist das anders (siehe oben)
@ing793. Ist natürlich grob betrachtet. Deckt sich aber im wesentlichen mit deinen Ausführungen. Ohne Ehepartner, Kinder usw. sind die Geschwister die nächsten Erben. Eine Schwester ist bekannt. Die Nichten und Neffen entspringen ja auch den Geschwistern der Erblasserin und stehen sofern deren Eltern auch bereits verstorben sind, als nächste in der Reihenfolge. Die Unbekannte in der Rechnung ist die Anzahl der verstorbenen Geschwister und wie sich deren Nachkommenschaft verteilt Der Großneffe ist eh außen vor, sofern nicht im Testament bedacht

Überschlagsmäßig ist der Betrag nicht unrealistisch. Ein Einzelkind eins Nachkommens erhält immer mehr als ein Nachkomme mit Geschwistern. Die Anteile der Nichten und Neffen können erheblich abweichen.