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Noch Fragen?

Gast

Mindestlohn

angeregt durch einen Artikel in einer Badischen Zeitung - Flüchtlinge sollen im Transportgewerbe als Kraftfahrer, wahrscheinlich zu Mindestlohnkonditionen, eingesetzt werden usw.
es wurde im einem Posting angeregt, daß ausgebildete Berufskraftfahrer (auch andere Berufsfelder) einen erhöhten Mindestlohn erhalten sollten - stell ich mir folgende Frage:

Wie steht ihr dazu?
Trifft eventuell nur Betriebe ohne gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter?
Frage Nummer 3000018396
Antworten (15)
Ich kenne das nur so: härtester Arbeitseinsatz, kürzeste Pausen, geringste Bezahlung. So stelle ich mir ein geregeltes Arbeitsverhältnis vor.
Gast
Nein primusinterpares, jene, die krumme Finger vom Kaffeetassen halten haben, die den neuesten Tratsch gut ausgeschmückt weitergeben, die welche am Abend als letzte den Arbeitsplatz verlassen - volltrunken natürlich - das sind die , welche gern gesehen sind.
Das sind auch die, welche immer sagen: das haben wir geschafft.
Die, die morgens zu spät kommen, werden gebeten, auf der Treppe ganz rechts zu gehen, damit sie mit denen, die mittags zu früh gehen, nicht zusammen stoßen.
Ich halte das für eine gute Idee. Bei Kraftfahrern haben wir einen Fachkräftemangel, da kommen die Flüchtlinge gerade recht.
Gast
ja dorfdepp, gebe ihnen Recht. Nur wird es weiter Weg sein. Sprache, Verkehrsregeln usw. usf.
Nicht, daß ich jemandem nicht zu traue LKW zu fahren, aber von denen, die das nicht können, gibt es genug.
Ach Huddelduddel,
wenn nur diejenigen Auto fahren dürften, die es auch können, wären die Straßen herrlich frei.
Ich möchte bezweifeln, ob vorhandene LKW-Ausbildungen, die in Ländern wie Syrien oder Libyeb zum Führerschein geführt haben, auch nur annähernd deutschem (vorgeschriebenen) Standard genügen. Wenn ich mir vorstelle, was ein Berufskraftfahrer (LKW) für ständige Weiterbildungen nachweisen muss, sehe ich da entweder schwarz, oder den Einzubürgernden wird dies leichter gemacht.
Libyeb = Libyen
Gast
Das mit der Sprache wird das geringste Problem werden. Fast alle Verkehrspolizisten in Europa können auch ein bisschen Englisch.
Gast
Stimmt. Ich korrigiere. In Frankreich geriet ich mal in eine Zollkontrolle. Da kam ich nicht mit Englisch zurecht, sondern nur mit Spanisch. Aber, wenn man kommunizieren muss, es geht immer irgendwie.
Aber irgendwie schaffen es die polnischen und rumänischen LKW Fahrer ja auch quer durch Europa zu fahren.
Gast
Ich habe übrigens nicht die geringste Ahnung, was die Zöllner da finden wollten. Ein Deutscher in einem Auto mit spanischem Nummernschild. Etwas Elektrowerkzeug im Auto, aber deutlich sichtbar gebraucht. Sauer bin ich, dass die alles zerpflückt haben, Reissverschlüsse an den Sitzen geöffnet haben etc, aber ich selbst alles wieder zusammenbauen musste, obwohl die nichts gefunden haben.
Gast
ja dorfdepp, wenn die Straßen wieder mal so richtig frei wären.
Ende der 60ziger dachte ich manchmal, wenn man nur nicht so alleine wäre.
Das waren auch die Zeiten, in denen bei einer Panne fast jeder zum Helfen angehalten hat.

@bh_roth: das meinte ich, selbst in den Heimatländern ausgebildete Fahrer bedürfen m.E. einer umfangreichen Ausbildung.

@Celsete: Viele ausländische Kraftfahrer benutzen z.B. Navis welche nicht für LKW geeignet sind. Zack hänge ich unter einer Brücke oder im Wald oder in einer Haarnadelkurve fest.
Das mit den französischen Kontrollen hat irgend was mit unsere Erzfreundschaft zu tun.
Gast
nein primusinterpares, Celsete hatte keinen Dämlack in seinem Auto. Ich glaube eher, daß er Croc mit an Bord hatte und das verwirrt sogar einen Flick.
Gast
@Huddelduddel: Ich bin noch vom alten Schlag. Ich hab zwar auch ein Navi, schalte es aber nur selten ein. Ich kann noch Karten und Verkehrsschilder lesen. Auch die Höhen von Brücken.
Nächstes Jahr müsste ich meinen Gesundheitstest machen, um meine Fahrerkarte für LKWs zu verlängern, aber ich glaube, ich verzichte darauf. Ich fahre mittlerweile zu selten LKWs. Was man sonst noch an Weiterbildung nachweisen müsste, ist mir ein Rätsel.
Zum Thema Frankreich: Naja, noch vor 20 Jahren waren die Franzosen sehr viel unhöflicher gegenüber Deutschen. Es hat sich schon deutlich gebessert.
dreieinhalb Wochen Grundqualifikation und eine Weiterbildung von sagenhaften 7 (in Worten: sieben) Stunden im Jahr.
Das kann so ein dummer Libyer unmöglich schaffen, von solch einem exorbitanten Aus- und Fortbildungsstandard sind die ja aber wirklich Lichtjahre entfernt.