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Noch Fragen?

Mit was für Berufskrankheiten muss ein Langstreckenfahrer rechnen? Gibt es Krankheiten, die als solche anerkannt sind? Wenn ja, wie und wo kann ich die geltend machen?

Frage Nummer 14036
Antworten (7)
Bei schlechter Bestuhlung ist sicherlich mit Rückenproblemen zu rechnen.
Hämorrhoiden und Prostata (Tatü,tata, die P...)
Ich finde die Frage jetzt ein bisschen kurios.
Möchtest du Fahrer werden und fragst jetzt schon nach den evtl. Nachteilen.
Wenn du Fahrer bist, wirst du doch wohl wissen ob dir die Knie von ständigen hoch und runter steigen weh tun oder ob der Rücken unter schlechter Federung gelitten hat.
Das größte Problem wird wohl der Bewegungsmangel sein. Insofern kann alles was mit Rücken und Haltungsschäden zusammenhängt dazu gezählt werden. Ansonsten wird aber natürlich immer im Zweifelsfall einzeln geprüft wird, ob eine Krankheit mit dem Beruf zusammenhängt oder nicht. Vorbeugen kannst du dem z. B. mit Gymnastik in den Fahrtpausen.
Rückenschäden sind häufig, besonders bei Fahrern, die beim Anliefern häufig ein- und aussteigen müssen. Dazu kommt natürlich die erhöhte Unfallgefahr im Straßenverkehr. Ob dies aber als Berufskrankheit offiziell anerkannt ist, kann ich auch nicht genau sagen ... Ich denke, das wird auch immer im Einzelfall geprüft und entschieden.
Gerade in Bereichen, wo lange gesessen wird, was ja beim Fahren der Fall ist, sind rheumatische Erkrankungen oft eine Erscheinung. Um eine derartige Erkrankung geltend machen zu können, muss die Berufsgenossenschaft beauftragt werden. Diese wird einen Arzt einschalten, der den Gesundheitsstatus und das Anliegen überprüft.
Mir ganz neu, daß Rheuma zu den anerkannten Berufskrankheiten in diesem Bereich zählt....