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Noch Fragen?

Mit welchen Nebenkosten muss ich rechnen, wenn ich mir einen Oldtimer kaufen möchte?

Ich würde mir gerne einen Oldtimer kaufen und wüsste daher gerne, welche Ausgaben für den Unterhalt auf mich zukommen, also für Benzin, Steuern und die Versicherung.
Frage Nummer 1965
Antworten (4)
Benzin, Steuer und Versicherungkosten sind abhängig vom Fahrzeugtyp. Oldtimer mit "H"-Kennzeichen sind steuervergünstigt. Aber das alles ist ein Klacks im Vergleich zu den Wartungs- und Reparaturkosten die auf dich zukommen können (nicht zwangsläufig müssen).Einige Bekannte von mir haben da schon viel Lehrgeld gezahlt (die technisch unbegabten), bzw. hatten nie wieder saubere Hände (die technisch begabten). Beim Kauf unbedingt einen Fachmann/ Fachfrau hinzuziehen.
Die Steuern sind noch das kleinste Problem, wenn man einen Oldtimer kaufen möchte, hier gelten vergünstigte Sätze, die man der aktuellen Steuertabelle entnehmen kann. Bei der Versicherung muss man ein Angebot einholen, da Oldtimer in den meisten Vergleichsrechnern nicht enthalten sind. Das Benzin kann aber schon sehr ins Geld gehen, da alte Autos wahre Spritschlucker sind.
Wer einen Oldtimer kaufen möchte, fährt ihn ja in der Regel nicht jeden Tag, da halten sich die Benzinkosten in akzeptablen Grenzen, auch wenn manche Modelle 30 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Die Versicherungskosten kann man senken, indem man eine Garage für das Auto anmietet, sofern noch keine vorhanden ist.
Die Versicherungskosten muss man bei seltenen Modellen in der Tat erfragen. Die Steuern kann man anhand des Hubraums berechnen. Das sind aber längst nicht alle Ausgaben, die auf lange Sicht anfallen, wenn man wirklich einen Oldtimer laufen möchte. Er muss sehr gut gepflegt werden, und Ersatzteile sind im Fall einer Reparatur meist deutlich teurer als bei aktuellen Autos.