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Noch Fragen?

Gast

Monatsgeld beim Zeitung austragen

Hey, ich möchte bald Zeitungen austragen gehen.
Und würde gerne wissen was der Maximale Wert ist denn man verdienen kann.
Danke im voraus.
Frage Nummer 3000133174
Antworten (22)
Over 9000!
Am besten fragst Du bei dem Verlag, dessen Zeitungen Du austragen möchtest, danach.
Kommt drauf an, wie schnell du lieferst. Nach oben gibt es kein Limit.
Gelöschter User
rayer schreibt natürlich, wie immer, Unsinn.
Du kannst nicht einfach so viele Zeitungen ausliefern, wie du willst oder kannst.
Du bekommst eine Runde zugeteilt, und die musst du beliefern.
Als ich das Hamburger Abendblatt auslieferte, hatte ich 32 Kunden und bekam dafür 65 Mark im Monat.
Der Verlag teilt Dir einen Bezirk oder einen Bereich zu, den Du beliefern musst.
In den meisten Fällen ist der begrenzende Faktor die Zeit und Lust des Austragenden.
Pro ausgetragenes Zeitungsexemplar werden heute zwischen 3 und 8 Cent bezahlt, so dass Du (bei 6 Cent pro Zeitung) 1666 Zeitungen austragen musst, um 100 Euro verdient zu haben.
Der Maximalverdienst beträgt 450 Euro im Monat, das entspricht 7500 zugestellten Zeitungen. Dabei darfst Du nur dort Zeitungen einwerfen, wo keine Mitteilung "keine Werbung" auf dem Briefkasten steht.

Ich habe durch Beschwerden beim Zustellservice (wegen zugestopftem Briefkasten) dafür gesorgt, dass bisher 12 Zusteller ihren "Job" verloren haben.

Ist also ehrlich und hart verdientes Geld.

Mama oder Papa werden Dir schon mitteilen, wann es genug ist und wann die Arbeiten für die Schule Vorrang haben.
Womit wir wieder da angekommen sind:
Kommt drauf an, wie schnell du lieferst. Nach oben gibt es kein Limit.
flux meint diese Werbeblätter
"flux meint diese Werbeblätter"

Exakt. Ich meine die Schmierenpostillen mit viel Werbung und wenig Inhalt, mit denen die Postkästen zugestopft werden damit die reguläre Post dann montags auf dem Grundstück herum fliegt weil sie nicht mehr in den verstopften Briefkasten passt.

Als Austräger regulärer Zeitungen werden Minderjährige wegen mangelnder Zuverlässigkeit und Arbeitsmoral so gut wie nie eingesetzt. Eher bekommen zuverlässige Rentner diese Jobs.
Wo in der Frage steht, dass es sich um einen Minderjährigen handelt?

Ich gehe davon aus, dass solche Austräger, egal ob minderjährig oder nicht, egal ob Werbung oder Zeitungsabo, nicht gerade zu den Reichsten im Land zählen.

Sich dann auch noch damit zu brüsten, man habe schon 12 Boten um den Job gebracht, hat wohl mit fehlendem Anstand zu tun. So wie die Tatsache, jemanden gezielt um den Job zu bringen, schlechthin.

Um so ein Verhalten mies zu finden, muss man keineswegs arbeitslos sein oder Erfahrung damit haben.
flux. unsozialer als du geht echt kaum. warum nicht mal diese boten direkt ansprechen. in 90% der fälle würde das das problem lösen bereits.
Es gibt im Allgemeinen die Tageszeitungen und die Werbeblätter. Bei beiden ist die zur Verfügung stehende Zeit der limitierende Faktor.

Tageszeitungen werden von einem Sammelpunkt abgeholt und dann verteilt. Selten liegen sie vor 4:30 Uhr bereit und in der Regel müssen sie bis spätestens 7:00 verteilt sein.
Samstags liegt der Anzeigenteil oft schon früher da als der aktuelle Teil und die Grenze 7:00 ist nicht so eng, dafür muss man dann die beiden Teile zusammenfügen.
Mehr als 15 Stunden/Woche sind da in der Regel nicht möglich. Die Zustellbezirke sind meist so ausgelegt, dass man eher um die 8-9 Stunden/Woche braucht. Das Einkommen orientiert sich am Mindestlohn, für räumlich große Gebiete eventuell etwas darüber.
Mit einem Bezirk kommt man dann auf um die 300 €/Monat, mit zwei Bezirken eben auf ca. 600 €/Monat - aber dann muss man die Beine ganz schön fliegen lassen.

Ähnliches gilt für die Anzeigenblätter. Die liegen in der Regel Mittags am Sammelpunkt und müssen bis zum Abend verteilt sein. Je Bezirk ist man da etwa 2 h beschäftigt, mehr als zwei Bezirke schafft man nicht. Je Erscheinungstag und Bezirk sind da also etwa 100 (bei einem) bis 200 (bei zwei Erscheinungstagen die Woche) Euro/Monat möglich, maximal also 400 €/Monat.

In seltenen Einzelfällen mag mal eine Zeitung viel besser bezahlen oder die Bezirke sind sehr klein, so dass man schnell durch ist, oder, oder, oder.
Dann wäre im Einzelfall auch mehr möglich, aber im Allgemeinen sollte die Größenordnung passen.
Erstaunlich. Verdienst du da deine Kohle? Zumindest kennst du dich da besser aus als sonst.
Rayer, ich glaube, damit triffst du tatsächlich ins Schwarze.
@rayer: Lob aus des selbsternannten Königs Munde, ich könnte mich geehrt fühlen.

Da stellt sich jetzt nur die Frage:
Kennst Du Dich denn mit der Materie aus?
Also verdienst Du dort auch Dein Geld!

Oder nicht?
Dann wäre Dein Lob genauso wertloses blabla wie sonst Deine Geringschätzung.

Erfahrungsgemäß trifft letzteres zu.
Weit mehr noch trifft ing damit ins Schwarze:

Er informiert den Gast umfassend, kompakt und durchdacht: Mögliche Nachfragen und Einwände werden bereits berücksichtigt. Ich vermag den Inhalt nicht beurteilen, aber er erscheint mir plausibel.

Und selbst die schlichten Gemüter werden gut bedient, denn Rechtschreibung und Zeichensetzung sind gut.

Für die diversen Gäste und alle Mitleser wäre es sicher schön, wenn wir uns mit noch mehr gehaltvollen Beiträgen dieser Art hier verewigen würden.
@gelöschter User
Von Betrug zu sprechen, nur weil man jemandem gegen seinen Willen eine Zeitung in den Briefkasten steckt, trifft es nicht so ganz denke ich.
Ok, 2 Fehler in 2 Sätzen mag für Ings Verhältnisse gut sein. Ich hätte es allerdings so geschrieben:

"Dann wäre Dein Lob genauso wertloses Blabla wie sonst Deine Geringschätzung.

Erfahrungsgemäß trifft Letzteres zu."

Siehe auch: https://mentor.duden.de
Das ist ja wohl Quatsch.
Betrug ist grundsätzlich ein Offizialdelikt.
Sprich die Strafverfolgungsbehörde nimmt bei Kenntnis automatisch die Ermittlung auf.

Und DAS habe ich bei einem Zeitungsausträger, der den falschen Briefkasten nimmt (*gg*) noch nie gehört.

Sauf nicht soviel und geh zurück in deine Zelle Esel. Oder besser noch: lass dich zurück schieben.
Gut dann noch mal.
Erstaunlich ausführlich. Verdienst du da deine Kohle?
Wie lange man braucht, die Größe der Bezirke und dass nicht mehr als 2 Bezirke zu schaffen sind, zeigt mir erweitertes Insiderwissen an. Zumindest kennst du dich da besser aus als sonst. Wenn dir die Liefer und Arbeitszeiten bekannt sind, muss Fachwissen vorhanden sein.
Schrieb vorhin auf dem Fon, das war mir zu lang aber gerne ausführlich.
Nö. Erstmal ist Betrug ein Antragsdelikt. So wie auch Diebstahl. Die Staatsanwaltschaft kann Antragsdelikte aber aus eigenem Antrieb verfolgen, wenn ein öffentliches Interesse anzunehmen ist, was regelmäßig dann angenommen wird, wenn jemand solche Delikte berufs- oder gewohnheitsmäßig verübt, also befürchtet werden muss, dass es zahlreiche weitere Opfer geben wird.

Betrug ist es allerdings schon, wenn jemand versucht vorzutäuschen, eine höhere Anzahl von verteilten Werbeträgern etc. zuzustellen, aber versucht sich um die damit verbundene Arbeit zu drücken. Dabei ist es unerheblich, ob er den Mist auf eine Müllhalde schmeißt, oder in falsche Briefkästen. Oder Werbemüll in diesem Forum ablädt.
Wenn du jemand eine kostenlose Zeitung in den Briefkasten gesteckt hast, obwohl da ein Schild war "keine Werbung", wird die Staatsanwaltschaft sicherlich nicht Anklage wegen Betrug erheben.
Maul Esel