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Gast

Motorrad

Weshalb hört sich ein Motorrad anders an, wenn es auf mich zu kommt, als wenn es von mir weg fährt?
Frage Nummer 9538
Antworten (10)
Primär- (vom Objekt) und Sekundärschall (Refelexionen durch Umgebung) haben unterschiedliche Auftreffzeiten und Frequenzstufen. Für mehr Info bitte einen Kurs an der Volkshochschule oder einen Fernlehrgang zum Hörgräteakustiker buchen...
Die Antwort ist relativ einfach und trifft nicht nur auf Motos zu, man nennt es den "Doppler-Effekt". Generell erhöht sich die Frequenz bei nahenden Schallobjekten,und nimmt eben ab bei Entfernen. Das Prinzip wird auch in der Astrophysik angewandt, z.B. um festzustellen ob ein Objekt sich annähert oder entfernt
@Starmax: by the Way... es ist doch keine Schande mal auf eine Frage nicht zu antworten. Jedenfalls besser als diffuses Zeugs von sich zu geben, oder ??
Dopplereffekt
Musca, im Prinzip richtig; aber meine Antwort sagt genau das aus ( nur ohne das Wort "Dopplereffekt" zu verwenden - das ist bei mir irgendwie mit Radar gekoppelt). Nix für ungut...
weil ich kein motorrad habe ..
Mal ernsthaft;
in der Regel hörst Du mehr Auspuff als Motorgeräusch. Und der Auspuff endet hinten.
Und dann ist da noch die Sache mit dem Schalldruck in Verbindung mit Windrichtung, Luftdruck usw.
* Trotzdem immer schön gucken, es könnte ja auch mal der Motor lauter sein.
Die Geschichte nennt sich Dopplereffekt.
Erklärung... Schall breitet sich in Wellenform aus. Wenn sich nun ein Motorrad, oder Auto oder irgend ein anderer Körper mit hoher Geschwindigkeit bewegt, so staucht er den Schall vor sich. Dadurch haben wir kürzere Wellenlängen, was gehört einen helleren Klang zur Folge hat. Wenn das Mopped dann vorbei saust und man die Rückansicht betrachtet, so kehrt sich der Effekt um, das Bike zieht also seine Schallwellen hinter sich her. Dadurch steigt die Wellenlänge und der Klang wird tiefer. So funktioniert die Sache ganz vereinfacht dargestellt.
Das liegt am Doppler-Effekt.
Du kannst Dir diesen Effekt auch gut veranschaulichen. Nimm einfach eine Schüssel mit Wasser und einen Bleistift (oder ähnliches). Wenn Du mit der stumpfen Seite des Bleistifts so 2-3 mal in der Sekunde in der Mitte ins Wasser hineinstichst, breiten sich die Wellen in alle Richtungen gleich aus. Wenn Du jetzt das Experiment wiederholst und dabei den Bleistift langsam in eine Richtung bewegst, erhältst Du in Richtung der Bewegung kürzere Abstände (=höhere Frequenz) zwischen den Wellen und in der anderen Richtung grössere (=tiefere Frequenz).