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Noch Fragen?

Müssen leistungslose Gewinne vergesellschaftet werden?

Am letzten Donnerstag bei Maybritt Illner kam einmal mehr das Beispiel hoch, dass die Stadt Berlin vor vielen Jahren Wohnungen an Wohnungsbaugesellschaften veräusserte, die heute viel mehr wert sind. Daraus wurde abgeleitet, dass es eine gute Idee sei, diese "lesitungslosen Gewinne" abzuschöpfen und der Gesellschaft zuzuführen.
Klingt doch logisch, oder?
Müsste dies nicht auch für Aktiengewinne gelten? Und für alle anderen Unternehmensbeteiligungen auch?
Frage Nummer 3000119892
Antworten (18)
Das ist dummes Geschwätz ...
Nicht, dass "leistungslose Gewinne vergesellschaftet werden sollten" (natürlich nur anteilig).
Aber doch nicht auf diesem Weg. Wenn ich die Wertsteigerung einer Immobilie besteuere, die eines Oldtimers oder einer Diamantbrosche aber nicht, dann gibt es vom Verfassungsgericht einen zwischen die Hörner.
Besteuere ich stattdessen jedwede Wertsteigerung, dann muss ich aber im Gegenzug jedweden Wertverlust steuermindernd gelten lassen. Ganz unabhängig vom Aufwand, unterm Strich ist das kein so gutes Geschäft für die Gesellschaft.

Ich weiß nicht, von wem der Vorschlag bei Illner kam, aber Populismus ist anscheinend derzeit insgesamt en vogue.
Diese Idee brachte der Aktivist Rouzbeh Taheri ein, der allerdings auch zugab, damit provozieren zu wollen.
Daraus eine Frage zu basteln ist typisch StechusKaktussi.
Ich bin damit raus. Viel Vergüngen bei der Diskussion, wenn ihr ihr wieder alles fünfmal, allerdings vergeblich, erklären müsst.
@Stechus
Hast Du überhaupt keinen Schimmer in Sache Anlagen? Bei Deinen kleinen Spekulationen werden immer 26 plus ein bisschen Prozent abgeschöpft. Warum nicht auch bei den Global Playern?
ing793 mal wieder. So weit kommt es noch, dass man Wertverluste absetzen kann.

Man bezeichnet die steuerliche Geltendmachung von Wertverlusten als AfA = Absetzung für Abnutzung. Das Thema kannst du bei Wolter nachlesen. Hast wohl in der Berufsschule nicht aufgepasst.
@derdoofe: eines Tages wird es dir möglicherweise gelingen, sogenannte "wenn - dann" Konstruktionen intellektuell verarbeiten zu können. Ich bin allerdings nicht sehr optimistisch...
Die AfA hat mit dem hier angesprochenen Vorschlag aber mal gar nichts zu tun.
Hier geht es um die Besteuerung von Buchgewinnen, und dann und nur dann, wenn man das täte, müsste man entsprechende Buchverluste gegenrechnen können.
Immer, wenn der Doofe seinen Senf dazu gibt, wird die Lage verworren. Der passt gut zu Stechus. Die hat auch wieder tunlichst unterschlagen, dass der Vorschlag von einem Spinner kommt.
Deshalb verabschiede ich mich auch von der Debatte. Das kann nur wieder frustrierend werden.
Ach komm, du hast doch noch gar nicht mitgemacht.
Im Kern ging es darum, dass der Verkauf der Immobilien ein Fehler war.
Ich sehe das nicht so. Entscheidungen müssen immer anhand der Rahmenbedingungen zum Entscheidungszeitpunkt beurteilt werden. Und damals gab es Wohnungen in Berlin wie Sand am Meer. Die Mieten waren lächerlich niedrig. Da war es nur folgerichtig, sich von den Wohnungen zu trennen.
Ich hatte damals selbst überlegt, in eine Immobilie in Berlin zu investieen, habe mich dann aber nicht getraut. Im Nachhinein doof, aber damals war dieser Boom nicht abzusehen.

Wenn also nun damals unter den schwierigen Rahmenbedingungen jemand bereit war, die niedrig rentoerlichen Wohnungen zu kaufen, dann war das durchaus eine mutige untrnehmerische Entscheidung.

Undjetzt kommt Ing793. Er hat nämlich absolut Recht damit, dass im Falle der Gewinnabschöpfung von Wertsteigerungen auch entsprechende Wertverluste ausgeglichen werden müssen.
Mit AfA hat das nicht zu tun. Da ist der Doofe auf dem Holzweg. Und Rayer sowieso.
Dass Du nicht besonders helle bist in Sache Anlagen, hättest Du nicht ausdrücklich erwähnen müssen Stechus.
Ich habe im Übrigen auf Deine Frage geantwortet. Ja Aktiengewinne und Gewinne an Unternehmensbeteiligungen gehören versteuert, genau wie Deine lächerlichen Veräußerungsgewinnen, so Du jemals an einer Aktie was verdient haben solltest.
Hallo Rayer,
hattest du denn in Berlin rechtzeitig Immobilien gekauft? Gratuliere. So ist das eben mit Spekulationen. Mal gehen sie gut, mal nicht.
Was du aber noch nicht begriffen hast: In der bisherigen Diskussion ging es nicht um eine Besteuerung der Gewinne von 25% sondern von 100%.

Überlege doch mal, welche Konsequenzen eine solche Besteuerung hätte. Wenn du es lustiger findest mich zu beschimpfen, dann steht dir das natürlich weitrhin frei.
Wie kommst Du auf 100%?
@Stechus
Da ich nichts mehr gelesen habe, gehe ich mal davon aus Du hast selbst gemerkt, dass Du mit den 100% Unsinn geschrieben hast. Nebenbei auch die 25% sind ausgemachter Blödsinn, da kommst Du aber auf den richtigen Steuersatz, wenn bei Dir mal Kapitalerträge besteuert werden. Bis dahin würde ich an Deiner Stelle die Finger von Geldanlagen lassen und einen Anlageberater hinzuziehen.
Zitat:
ing793
@derdoofe: eines Tages wird es dir möglicherweise gelingen, sogenannte "wenn - dann" Konstruktionen intellektuell verarbeiten zu können. Ich bin allerdings nicht sehr optimistisch...
Zitat Ende

Ich kann dich beruhigen; das beherrsche ich in mehreren Disziplinen. Im deutlichen Gegensatz zu dir, denn dir fehlt die Bildung. Für deinen erlernten Beruf reichte seinerzeit selbst ein Volksschulabschluss. Mit einer Profilneurose kann man nur nach unten glänzen. Und da ist bei dir offensichtlich nicht mehr viel Luft. Vom Gönner zum Bettler.
Deine Sorge um meine Anlageerfolge macht mich jetzt wirklich verlegen ... Ich bin aber zwischenzeitlich in festen Händen, nicht dass du dir falsche Hoffnungen machst.

Davon abgesehen: Die Kapitalertragsteuer in Deutschland beträgt doch 25% (zzgl. Soli), warum also sollte das Blödsinn sein?
@Stechus
Na ja, auf Nachfrage bist ja jetzt bis zum Soli vorgedrungen, mal sehen, ob der Rest auch noch folgt. Google wäre im Notfall dein Freund.
An Dir hat sich schon ein Anderer die Zähne ausgebissen und die Flinte ins Korn geschmissen. Abwink
Ich muss echt lachen. Ich sag doch, dass es sinnlos ist. Unkrautjäten bringt mehr Befriedigung.
Aber eines find ich beachtlich:
Mit wieviel Selbstbewusstsein der Doofe seine durchweg hohlen Beiträge verteidigt. Immerhin hat er dazu den passenden Nick.
Weshalb musstest Du lachen, elfigy? Über die tieferen Erkenntnisse in Sache Besteuerung bei Stechus, oder weil ich abwinke, alleine bei der Vorstellung Stechus wäre noch auf dem freien Markt zu haben? So viel kann ich leider nicht trinken, bis ich das Geblubbere und die haltlosen Erklärungen aushalte. Der Typ hat mein Mitleid wenn auch unbekannterweise sicher.