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Gast

Muss mein Sohn die Kinder meines LG ausbezahlen?

Ich bekomme alleinig das Haus meiner Eltern überschrieben (Wert 450.000€) und werde, zusammen mit meinem Lebensgefährten eine Sanierung durchführen zu welcher wir beide jeweils 150.000€ investieren werden.

Das Haus hat momentan 2 Wohneinheiten, nach der Sanierung sind es 3 Wohneinheiten.

Meine Eltern leben in einer der Wohneinheiten und haben Wohnrecht auf Lebenszeit. Mein Sohn(12) wird die kleine, dritte Wohneinheit bewohnen, welche mit unserer Wohnung verbunden ist und später separiert wird.

Der Umbau ist in 17Jahren komplett abbezahlt. Wenn meine Eltern nicht mehr da sind, und mein Sohn auszieht, können wir beide Wohnungen vermieten und haben somit Einnahmen von mindestens 1000€/ Monat.

Auch mein Lebensgefährte wird ein Haus erben und bisher war abgesprochen, dass dieses Erbe ja dann mal seinen inzwischen erwaschenen Töchtern überlassen werden kann. Während mein Elternhaus mein Sohn erben wird.

Jetzt gab es einen riesen Streit, weil mein Lebensgefährte plötzlich möchte, dass mein Sohn später mal seine Töchter auszahlt.

Ich finde das wirklich frech und bin natürlich dagegen, habe jetzt auch schon einen Beratungstermin beim Notar vereinbart.

Trotzdem möchte ich hier schauen ob mir jemand Rat weiß oder mit sagt wie ich mich jetzt richtig verhalte.

Natürlich stecken wir beide Geld in den Umbau, aber wir haben auch einen Gewinn davon. Und wenn man bedenkt, dass wir hier bis zum Lebensende hier wohnen ist das immer noch günstiger als ein Mietverhältnis.

Momentan fühle ich mich abgezockt. Ich möchte auf keinen Fall, dass mein Kind die beiden ausbezahlen muss. Er bekommt ja auch nichts vom Erbe meines Lebensgefährten.

Liege ich daneben mit meiner Meinung? Mich kränkt das momentan schon ganz schön...es bereitet mir absolut schlaflose Nächte.
Frage Nummer 3000143628
Antworten (2)
Ich habe mal kurz eine Hypothekenrechnung gemacht. 150 000€ kosten aktuell etwa 400€/Monat. Ich sehe das in etwa als den Wohnwert Deines Lebenspartners an.
Bei dem Wert des Hauses bekommst Du die 300 000€ auch alleine finanziert. Dein LG soll 400€ im Monat auf Dein Konto einzahlen und im Falle der Trennung hat er seinen Wohnwert als Miete bezahlt. Kleines Risiko, bei Trennung hast Du die Finanzierung alleine an der Backe, aber da gibt es Möglichkeiten wie Umschuldung, Eltern beteiligen sich oder der Sohn. Ich sehe keinen Grund, einen Partner mit in das Eigentum zu nehmen, zumal eine Trennung tagtäglich am Horizont auftauchen kann.
Es gab auch überhaupt keine Missverständnisse. Der Einzige der nichts versteht und noch gerne Profit machen möchte, ist der Lebensgefährte. Egal wo er sein Domizil anlegt, es werden Kosten entstehen. Die 400€ in meiner Rechnung sind bei einem Wohnwert im eigenen Haus noch fast geschenkt. Was soll da für einen Erben über bleiben?
Meine Berechnung lag übrigens bei 2% Tilgung am Anfang.