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Noch Fragen?

Gast

natives Olivenöl -das Beste vom Besten?

bei Kontrollen wurde festgestellt, daß ca. 50% der Öle verunreinigt sind, Fremdstoffe aufweisen und auch mit Ölen aus arabischen Länder vermischt sein sollen. Das Jahr 2014 war scheinbar ein schlechtes Jahr für den Anbau von Oliven bzw. die Qualität der Früchte war scheinbar nur mittelmäßig

Gibt das den Herstellern/vertreiber dieser nativen Öle das Recht zu panschen?
Frage Nummer 3000033985
Antworten (22)
Wahrscheinlich muß das auf der Flasche deklariert sein. So daß sich der Kunde entsprechend informieren kann. Ob das allerdings immer der Fall ist, kann man bezweifeln. Ich empfehle da immer fattoria la vialla in der Toskana. www.lavialla.it
Gast
seitdem ich auf Rapsöl umgestiegen bin habe ich keine Magenprobleme mehr. Das war aber schon 2013. Also kein kausaler Zusammenhang.
Ich habe einmal sehr teures steirisches Traubenkernöl gekauft: ekelhaft! Ich habe es zurückgebracht und mir wurde der Preis erstattet, bei Edeka!
Mein Vater pflegte vor 40 Jahren zu sagen: Rapsöl gehört ins Auto, nicht ins Essen.
Gast
Amos, so wie von dir gerade beschrieben, kann es Tag täglich mit allen Lebensmittel, die wir kaufen vorkommen.
Gerade bei Edeka ist man sehr kulant.

Wie vorhin im Radio verkündet wurden 12 verschiedene native Olivenöle getestet. Unterschiedliche Hersteller, alle aus dem Jahr 2014. Über 50% also mindestens 7 dieser 12 Öle waren belastet.

Dabei wurde auch gesagt, daß pro 100.000m³ Öl nur eine Stichprobe statt zu finden hat.
Gast
aber besser ein gesundes Rapsöl als ein gepanschtes Olivenöl welches von Olivenhainen stammt, die zwar subventioniert aber oft nicht vorhanden sind.
Überall wird gepanscht oder gemogelt. Es ist schwer vorstellbar, dass die mickrige Ernte einiger paar Mittelmeeranrainer es schaffen, den Weltmarkt ganzjährig zu bedienen.
Genauso wenig, wie Jack Daniels in der Destillerie, die in den Werbespots zu sehen ist, ihren Black-Label herstellen. Im angrenzenden Wald ist - für den normalen Touristen nicht einsehbar - eine ultramoderne Destillerie, die mit Edelstahl anstelle der dekorativen Holzfässer den weltweit nötigen Ausstoß erreicht.
Oder Champagner. Niemand kann ernsthaft glauben, dass dieses kleine Anbaugebiet in der Champagne in der Lage ist, den Champagner-Bedarf weltweilt ganzjährig zu decken.
Mein lieber bh: Deine Überlegung ist sehr interessant! Darüber habe ich noch nicht nachgedacht. Aber könnte es sein, daß Champagner deswegen so teuer ist, weil der Bedarf das Angebot überschreitet? Und - wie Du schreibst - die Anbauflächen sehr begrenzt sind?
Gast
das hat bestimmt was mit der Markengläubigkeit der Verbraucher zu tun. Wie bei der gestrigen Käsediskusion.
Lieber Amos, der Bedarf kann nicht höher sein als das Angebot, sonst könntest du nicht jedes Label ganzjährig bekommen, es wäre irgenwann vergriffen, also ist dieses Preis-Markt-Regulanz nicht zutreffend. Das hohe Preisniveau ist künstlich erschaffen, und wird vom Konsumenten getragen.
Es gibt viele Hersteller, die nach Champagner-Regeln Sekt herstellen, aber nicht Champagner heißen darf, weil die Traube nicht aus der Champagne stammt. Zwei davon sind Rondel und Feixenet. Sehr gute Produkte, aber eben nicht aus der Champagne.
Die einzigen, bei denen es stimmt, dass geringer Ausstoß und Qualität den Preis bestimmen sind die hochpreisigen Champagner im Preis >= 150 Euro die Flasche. Beim Dom Perignon z.B. gibt es nur Jahrgangsweine, also besonders gute Weinjahre, in denen daraus Prickelbrause hergestellt wird. Du kannst z.B. in ein paar Jahren aus dem Jahr 2014 keinen Dom Perignon bekommen.
Da gebe ich Dir recht. Aber: eine gute Bekannte arbeitet im Mövenpick Weinland und kann alles besorgen, auch wenn sonst Lieferschwierigkeiten bestehen sollten.

Übrigens bin ich der Auffassung, daß einige deutsche Winzersekte das gleiche Niveau erreichen und sich mit Champagner messen können.
Keine Frage. Auch in Österreich gibt es - Beispiel Schlumberger - hervorragende Sekte, die auch den Preisbereich von Champagner erreichen.
Allerdings kenne ich jetzt auf Anhieb keinen deutschen Sekt-Hersteller, der nach Champagner-Tradition herstellt.
Ich frage mich, wo das Problem mit der Menge und der Anbaufläche beim Champangner sein soll.
Die Anbaufläche in der Champange ist 3 mal so groß wie die in Badenwürtemberg.
In Baden-Würtemberg produzieren sie 100 Millionen Liter Wein im Jahr, dann dürfte die Menge in der Champangne vergleichbar höher sein.
Das wären 450 Millionen Flaschen im Jahr. Angesichts der Tatsache, dass es genug Leute gibt, die einen ordentlichen Rieslingsekt oder sogar einen Freixenet der Chardonnaybrause vorziehen sollte das für die weltweite Nachfrage ausreichen.
Nur als Bsp.: linktext
Erstklassig!
Übrigens lt. Feinschmecker ein Sekt mit hervorragendem Preis! Hochgelobt!

Die anderen deutschen Winzer kann ich nicht aufzählen. Ich trinke nur Louis Roederer Cristal.
Wenn es mal was Gutes sein soll, nehm ich Kessler Jägergrün ...
Ist aber in der gleichen Preisklasse wie dein Schloss Vaux.
Als wir im Urlaub mal bei meinem mittlerweile verstorbenen Onkel hoch über Stuttgart auf seiner Penthouseterrasse standen, sagte er: "Wir trinken keine Nuttenbrause mehr".
Und schenkte uns Roederer Cristal rosé ein!

BTW: Die meisten Champagnersorten sind mir bekannt. Auch Piper Heidsieck Dosage Zero, ein außergewöhnlicher Genuß!
Ein Kessler-Hochgewächs oder Rilling ist erstklassig! Keine Frage. Kann ich nur zustimmen!
Gast
[Zitat] Schadstoffe, ranziger Geschmack oder falsche Herkunftsbezeichnung: Olivenöle der´Güteklasse "nativ extra", die eigentlich als sehr gesund gelten, sind laut Stiftung Warentest schlechter als ihr Ruf. 13 von 26 fielen beim Test durch und bekamen sogar die Note "mangelhaft". Darunter auch Öle von Aldi Nord, Alnatura und Olivio.
Vier der 26 getesteten Öle waren sogar hoch mit dem möglicherweise krebserregenden Mineralöl-Kohlenwasserstoff-Typ Moah belastet. Selbst Bio-Olivenöle halten Stiftung Warentest zufolge nicht das, was sie versprechen. Vier der sechs getesteten Bio-Olivenöle bekamen ebenfalls die Note "mangelhaft". Nur ein Olivenöl erzielte die Note "Gut". Es kommt aus Spanien, kostet 40 Euro pro Liter und ist nur online oder im Feinschmeckerhandel zu kaufen. [Zitat Ende]

Quelle Focus.de
caro, bitte entschuldige meine Ungeduld, aber um Deine ursprüngliche Frage hier mal (ich befürchte nicht) abschließend zu beantworten: NEIN!
Das Panschen von Ölen, Weinen, und allen anderen in Mitteleuropa zum Verzehr bestimmten Lebens- und Genussmitteln ist -unabhängig vom Ernteergebnis- not allowed!
Qualität und Quantität hin oder her.
Und, sorry, Deine Focus.de-Quelle kannste Dir...
Gast
umjo - zuerst habe ich das ganze heute morgen im Radio vernommen und jetzt auch bei Focus gelesen und habe den Text nur zum Untermauern zitiert.
und ob ich dir was kann ist mir auch egal!!
Gast
um umjo zufrieden zustellen ein Textausschnitt aus Stern.de
[Zitat] Es ist ein weiterer Schlag für die Olivenölbranche. Erst 2010, im Olivenöl-Pansch-Skandal, entlarvten Prüfer, dass die Qualität von vielen Olivenölen schlecht ist und sie zum Teil gepanscht sind. Vor allem die italienischen Olivenöle kamen damals schlecht weg. Auch das Erntejahr 2014/2015 geht als Horrorjahr in der italienischen Olivenölherstellung ein. Produziert wurde etwa nur halb so viel wie im Vorjahr. Dennoch gibt es auch in diesem Jahr vor allem Olivenöl aus Italien auf den deutschen Märkten.
"Stiftung Warentest" startet einen neuen Versuch und testete 26 Olivenöle mit der Bezeichnung "nativ extra" oder "olio extra vergine di oliva". Steht eines der beiden auf der Flasche, dann soll es sich um Olivenöl allerhöchster Qualität handeln. Verlass ist darauf leider nicht. Von 26 geprüften Olivenölen schneidet jedes zweite mangelhaft ab.[Zitat Ende]