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Noch Fragen?

Nico Rosberg erhält einen Vertrag über 55 Mio. Euro. Was macht ein 29jähriger damit?

Ich bin nicht arm, aber 55 Mio. könnte ich nicht "handeln"!
Frage Nummer 96814
Antworten (20)
Das ist doch einfach! Denk an den Großkotz Ralf Schumacher, der - noch in der Formel 1 - sagte, dass er sich mit seiner 35 Mio-Jacht nicht in Monaco sehen lassen könne, und er deshalb eine größere bräuchte.
Ich hätte damit auch kein Problem, das auszugeben, wenn ich es darauf anlegen würde.
Naja, ich bin da etwas bodenständig.
Lieber bh: ich habe mich im Urlaub mal intensiv mit einem Paar unterhalten, die für eine Fahrt mit ihrer Yacht 1000 l Diesel für eine kurze Ausfahrt brauchten. SIE wollte eine neues Schiff, das von Ferrari war und deshalb exklusiver. Ja, spinn ich denn?
Ralf Schumacher gehört in die Kategorie Becker, Großkotz &Co.
Er gibt einen Teil davon aus, legt den Grossteil davon an (hoffentlich ist starmax nicht sein Finanzberater), kauft eine Wohnung in Monaco und gut ist. Da kommt bei mir kein Neid auf, er ist ein Ausnahmesportler und wird entsprechend bezahlt. Nowitzki hat fuer seine Vertragsverlaengerung angeblich nur 25 Mio kassiert und auf viel Geld verzichtet, um neue, hochkaraetige Spieler ins Team zu bringen. Wer bei nur 25 Mio auf Geld verzichtet braucht es nicht, also goenne ich es allen, die es kriegen.
Nur mal grob gerechnet: 55 Mio abzüglich pauschal 30% Steuern = 38,5 Mio für die nächsten 60 Jahre = 640.000 € / Jahr = 53.300 €/Monat. Damit sollte man doch einigermaßen klarkommen.
Was ein Nico Rosberg verdient ist mir egal, mich ärgert viel mehr, dass ein Wochenende am Hockenheimring (nur die Tickets, und zwar nur eines) zwischen 177 und 500 Euros kostet. Aber irgend wie müssen die ganzen Millionen ja zusammen kommen. Und die Milliarden von Herrn Ecclestone. Was aber erstaunlich ist, dass trotz dieser unverschämten Preise so viele Leute hin gehen.
30% Steuern zahlt in Monaco niemand und schliesslich lebt er ja dort. Einkommesnsteuer, Zugewinn- oder Vermoegenssteuer sind Begriffe, die die monegassische Sprache nicht kennt.
Lieber Amos, das mit den 1000 Litern Diesel kenne ich. Ein Freund hat bei St. Tropez seine Jacht stehen. Der Liegeplatz kostet 15.000 Euro im Jahr, und 1000 Liter Diesel waren auch schnell weg. Hat mich nicht weiter tangiert, ich habe ihm nur geholfen, den Sprit hinauszublasen, weil ich die Jacht fahren durfte (Einer allein konnte sie nicht nicht betreiben). So sind wir damit schon mal zum Essen gefahren, und dafür waren schnell mal ein paar hundert Liter Treibstoff verbraucht.
Aber die Jachten der Rennfahrer sind ein anderes Kaliber.
War in Lignano Riviera an der Adria. Die Frau (Wienerin) hatte aber nicht alle!
Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von 3 Jahren, nicht 60!!! Bitte nochmal rechnen。
Ist klar, Meyerhuber: Deswegen meine Frage. 55 Mio für drei Jahre sind schon viel Geld, oder?
Das ist zweifelsfrei viel Geld, mein Kommentar richtete sich an neilo, mit der Rechnung ueber 60 Jahre.
@meyer: ist mir klar, dass der Vertrag über 3 Jahre geht. Aber mit den 55 Mio kann er sich dann 60 Jahre lang (dann ist Nico 89 Jahre alt) ein sorgenfreies Leben machen. Er könnte also nach Auslaufen seines Vertrages Privatier, wie Amos, werden.
@Der_Denis: Die Millionenbeträge, die Rennfahrer "verdienen", werden nicht über den Ticketverkauf finanziert. Die Betreiber des Hockenheimrings und die der meisten anderen F1-Rennstrecken legen drauf, nicht nur der Nürburgring, da gabs andere Gründe. Mister Eckelstone sahnt ab, Fahrergehälter zahlt der Rennstall, und der ist ein Wirtschaftsunternehmen.
Vor über 20 Jahren mußte ich auch schon gut 150 DM für das Wochenende auf dem Hockenheimring hinlegen, mir wars das wert.
mir würde da viel einfallen was ich damit machen könnte und ich bin mir sicher auch er muss nicht lange überlegen was er damit anfängt.
@bertilein: meine Phantasie ist relativ gut ausgebildet. Aber ich wüßte nicht, was ich damit machen soll. Mein Etat/Budget reicht mir völlig.
Lieber Amos, mit wachsendem Budget wächst auch der eigene Anspruch. Ich könnte aus dem Stand heraus damit etwas anfangen. Eine Jacht, einen eigenen Hubschrauber, ein Domizil an der Cote d'Azur und in Pensacola wären so die ersten Dinge, die ich anschieben würde. Und vielleicht eine eigene Insel. Dann muss ich aber schon anfangen mit dem Haushalten.
Da bin ich etwas anders eingestellt. Dein Hubschrauber: ok! Aber Yacht und der andere Kram sind nicht erstrebenswert, wenn möglicherweise die Gesundheit nicht stimmt. Meine Prioritäten liegen auf anderem Gebiet.
Er wird sich steuerlichen Rat bei windigen Beratern holen, wo er das Geld am besten parken kann und anschließend in ständiger Angst leben aufzufliegen und dem Uli zu folgen: Ab heute zählt er die Tage, wo er sich wie lange aufhält, bevor er dort steuerpflichtig wird. Am Ende wird er dann feststellen, dass sein Berater mit einem Großteil der Knete abgehauen ist und sein Steueroptimierungsmodell nicht getragen hat.
Irgendwie ist er ein armer Kerl...