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Noch Fragen?

Offenbar haben sich viele in Deutschland lebende Türken zu Erdogan bekannt. Ist das eine Gefahr für unsere Demokratie ?

Ich stelle diese Frage als bekennender Kosmopolit. Ich akzeptiere jede Religion und deren Eigenarten.Sei es Hallal, Koscher, Freitags nur Fisch, verschleiert oder im String-Tanga. letzteres ist mir bei einer guten Figur am liebsten .Spass beiseite, ich mache mir langsam Angst über die Macht der Paralellgesellschaft in diesem Land. Ich bin kein AFD-ler, bekenne mich zu linkem Grün, jedoch mache ich mir Sorgen über diese Entwicklung und den schleichenden Einfluß nichtdemokratischer Strömungen.
Frage Nummer 3000055319
Antworten (81)
"Wir schaffen das". Sobald der Islam alles übernommen hat, kehrt wieder Ruhe ein. Abwarten!
Danke Angi, das macht mir Mut.
Eurabien wird sich zu einem friedlichen Staatenbund islamischer Prägung entwickeln, in welchem ehemalige Nationalbürger mit Einschränkungen Duldung genießen.
Frauen tragen dann alle Burkha (fördert die deutsche DOB) und die Herren tragen einen Pornobalken.
Darf ich dann noch Wein trinken? Terrier halten ?
Nein! Hunde sind unrein und Alkohol verbietet der Prophet.
Lediglich Tee mit zuviel Zucker. Und Terrier gibt es nur noch aus der Dose. Von ÄLDÜ!
Ja, natürlich ist das eine Gefahr für unsere Demokratie. Wenn Türken in der dritten Generation hier leben und mental immer noch nicht hier angekommen sind und eine Parallelgesellschaft bilden, muss uns das Sorgen machen. Deren Regierungschef heißt Erdogan, nicht Merkel. Sie setzen darauf, mit zunehmender Anzahl mehr Einfluss zu gewinnen. Die machen mir mehr Sorgen als die neuen Flüchtlinge.
Danke für die bisherigen Antworten. ich hatte eine Komplexe Frage gestellt, Plattidüden geerntet, hoffentlich kommt noch was .................
Sorry Dorfdepp, es hatte sich überschnitten.
Es kommt noch was. Die Gefahr für unsere Demokratie geht primär nicht von den Türken aus, (obwohl die unsere Gesellschaft zutiefst ablehnen), sondern von den rechten Gegenkräften. Und diese werden nur durch die Weichspülpolitik der Grün-Linken stark, die existierende Probleme einfach leugnen.
Die Gefahr geht vom radikalen Islam aus !
Deutschland hatte nie Probleme mit Zuwanderern, Gastarbeitern, Asylanten, erst seit dem hier dem radikalen Islam immer mehr Vorschub gestattet wird und hier keine Politiker mit Rückgrat vorhanden sind haben wir das Problem. Der Islam gehörte nie zu Europa und erst recht nicht zu Deutschland, nur dadurch gibt es Probleme!
Von den knapp drei Mio. Türkischstämmigen Mitbürgern sind knapp die Hälfte türkische Staatsbürger, haben bei türkischen Wahlen gewählt und lt. Umfragen überwiegend Erdogan. Eine halbe Mio. hat beide Staatsbürgerschaften.
Das sind erst mal ein paar Zahlen.
Dass die Türken in der Türkei ihren Führer, der auf dem Weg ist, aus einer Demokratie eine Diktatur zu formen, bejubeln, erinnert mich dass die Deutschen so einen Vorgang auch schon mal bejubelt haben. Ich kann nicht nachvollziehen, dass sich große Bevölkerungsteile einen starken Mann wünschen. Fühlen sich dann selbst stark?
Die Türken mit türkischen Pass, die in Deutschland leben, leben offenbar in einer Parallelgesellschaft, gucken türkisches Staatsfernsehen und nehmen die deutsche Gesellschaft nur wenig zur Kenntnis. Anders kann ich mir nicht erklären, dass sie die Politik Erdogans nicht kritisch und besorgt betrachten.
Andererseits sehe ich in den sozialen Medien auch viele Türken, die ausgezeichnet deutsch schreiben, glühende und auch aggressive faschistoide Beiträge pro Erdogan posten. Aber es posten auch viele dagegen.
Für unsere Demokratie ist das keine Gefahr, selbst dann nicht, wenn die Türken mit deutschem Pass alle Erdogananhänger wären. Das sind knapp 2% der Bevölkerung und ich glaube kaum, dass viele Türken AfD Anhänger sind.
Fritz, dei erster Post ist richtig. Beim zweiten vermischt du den Islam mit den fanatischen Islamisten. Und kein einziger Politiker leistet dem Islamismus Vorschub. Das ist Quatsch.
Wenn ich mal einen kleinen Einwand bringen darf, man spricht von 40 000 Demonstranten, betrachtet auf die bei uns lebende 3 Millionen ethnische türkische Bevölkerung reden wir von etwa 1,5% dieses Bevölkerungsanteils. Selbst wenn ich jetzt annehme, die Hälfte kam aus NRW, dann sind das bei rund 500 000 türkischstämmigen in NRW auch mal gerade 4-5%. In den Berichten lese ich auch von Türken aus Holland, Belgien und Frankreich, also wovon reden wir? Selbst im türkischen Anteil unserer Bevölkerung ist das eine lächerliche Zahl von Erdogan Befürwortern. Ich gehe mal davon aus, da ging es ein paar Krawallmachern um Aufmerksamkeit. Einen Grund zur Sorge sehe ich nicht und es blieb ja auch alles friedlich.
rayer,
es ist wahrlich eine gewagte These zu behaupten, dass nur 1,5% der hier lebenden Türken für Erdogan demonstriert haben und daraus zu schließen, dass nur 1,5 % der hier lebenden Türken Erdogan-Anhänger sind. Genau so geht Demogagie.
Demogagie ist auch zu behaupten, dass der Islamismus nichts mit dem Islam zu tun hat. Wer behauptet, das der Islam zu Deutschland gehört, muss auch eingestehen, dass die Scharia zu Deutschland gehört, weil die untrennbar mit dem Islam verbunden ist.
Die türkische Gesellschaft ist tief gespalten. Etwa die Hälfte unterstützt den Kurs ihres angehenden Führers, die andere Hälfte ist dagegen (man nagele mich jetzt bitte nicht auf 5% rauf oder runter fest).
Ähnliches gilt für die türkische Community in D. Die ist eher dreigeteilt. Ein Teil ist in D integriert, die stehen Erdogan eher kritisch gegenüber. Ein relativ großer Teil ist es nicht. Vielleicht ist der Anteil der Erdogan-Fans innerhalb dieser zweifellos existierenden Parallelgesellschaft noch etwas höher (da hier auch der Anteil "einfach strukturierter", von der Gesellschaft eher abgehängter Menschen höher ist).
Das ist ein Problem, aber kein grundsätzliches für die Demokratie (zumindest nicht in D).
Die Gefahr kommt aus den Moscheen! Wir können die Imame nicht kontrollieren, die Türkei schon Hier wird die Steuerung der Muslime vorgenommen und Erdogan ist mit seiner mittelalterlichen Einstellung dort sehr beliebt.

Er kurbelt die Wirtschaft an, die Leute bekommen Arbeit, er tut etwas für das Land, es hat den Putsch abgewehrt, die Demokratie verteidigt, jeden der gegen ihn war ausgetauscht, verhaftet, entlassen oder supendiert. Oppositionspolitiker zum Schweigen gebracht. Da war in Deutschland mal jemand der Autobahnen gebaut hat, die gegnerischen Parteien ausgeschaltet hat, Konzentrstionslager gebaut hat

Hat eine unglaubliche Parallele zu Erdogan
@dorfdepp: der Islam ist die Hauptreligion in vielen Staaten der Erde. Nur in wenigen gilt die Scharia, die meisten (zumindest in Bezug auf die Bevölkerungszahlen) haben ein mehr oder weniger normales Strafgesetzbuch.

Es gibt in D eine Menge Deutsche islamischen Glaubens. Diese Menschen sind hier angekommen, sie betrachten D als ihre Heimat und Allah als ihren Gott. Es entspricht der Realität, dass diese Menschen und damit ihr Glaube zu D gehören. Das zu verneinen zwänge diesen voll integrierten Teil der Migranten, sich zu entscheiden und ich würde Dich gerne sehen, wenn Du das müsstest.
Es ist also vernünftig, das zu akzeptieren.
@Fritz: Du sprichst einen guten Punkt an, an dem angesetzt werden muss.
Gerade weil sich D über Jahrzehnte geweigert hat, den Islam als zu D gehörig zu betrachten, sind hier keinerlei Anstrengungen unternommen worden, die Moscheen zu beeinflussen. In meiner Jugendzeit trafen sich Moslems in obskuren Hinterzimmern zum Gebet. Mangels entsprechender Kandidaten aus D haben die ihre Prediger aus der Türkei bekommen. Kein Wunder, dass die Türken sich nach wie vor dort zu Hause fühlen.

Man muss den Muslimen ein deutsches zu Hause geben (eben eine richtige Moschee) und man muss hier in D die zugehörigen Imame ausbilden. Das entzieht den Radikalen und dem politischen Islam auf Dauer den Boden.
Wir Deutschen sind ein seltsames Volk. Wer in die USA, Kanada oder Australien einwandert, ist gezwungen, sich dort eigenständig zu integrieren. Wir Deutschen machen uns Vorwürfe, dass wir unsere Einwanderer nicht genug integrieren und geben uns die Schuld für eine misslungene Integration.
@ ing793
Du siehst den Ist-Zustand, ich den Trend. Die Scharia hat Konjunktur, auch in Deutschland.
Leider kenne ich keinen demokratischen Staat, in dem der Islam als Hauptreligion gilt. Das sind alles Diktaturen, Scheichtümer oder Militärregierungen.
Was ist mit Tunesien?
Gerade droht die Türkei der EU offen mit dem Ende des Flüchtlingspaktes und der deutsche Botschafter wurde für heute Mittag einbestellt, weil man nicht mit der Vorgehensweise bei der gestrigen Demo einverstanden ist. Die Live Übertragung hätte stattfinden sollen. Ich finde das ist wieder eine Einmischung in innerdeutsche Angelegenheiten, die Adolf Erdogan nichts angehen.
Dorfdepp,

könntest du deine Behauptung:

Wer in die USA, Kanada oder Australien einwandert, ist gezwungen, sich dort eigenständig zu integrieren

bitte beweisen?
Tscha Fritz:
Bosnien Herzegowina (immerhin knapp über 50% Moslems)
Marokko (konstitutionelle Monarchie, aber du wirst ja auch GB nicht als Diktatur bezeichnen)
Indonesien
Malaysia (konstitutionelle Wahlmonarchie)
... und so könnte es reichlich weiter gehen.

Auch die Türkei gehört (noch) zu den Demokratien.
Die erzwungene Integration in die USA:

Ist doch ganz einfach zu beweisen:
Chinatowns
Little Italy's
Philadelphia Dutch
Amish

alles Beweise für die erfolgreiche (Zwangs-)Integration in den USA.
@Fritz:
erstens habe ich nicht behauptet, dass die Mehrzahl der islamisch geprägten Staaten demokratisch ist, sondern lediglich, dass nicht die Scharia sondern ein "mehr oder weniger normales" Strafrecht gilt.
Außerdem muss man eigentlich nicht lange suchen:
Indonesien, Malysia, Pakistan, Bangladesh, Kamerun, Elfenbeinküste, Nigeria, Mosambik, Türkei und Iran sind vielleicht nicht alle nach streng westlichem Verständnis Demokratien, aber zumindest gibt es dort Wahlen und entsprechende Regierungswechsel.
@ Panther
Nein, das kann ich nicht beweisen, aber es funktioniert.

@ Skorti
Die von dir angeführten Beispiele belegen nur, dass Integration nicht bedeutet, seine kulturellen Wurzeln aufzugeben. Maßgeblich ist, dass sich diese Leute als Amerikaner verstehen. Das ist bei uns anders (analog gesehen).
@dorfdepp: mit Trends ist das so eine Sache ...
Wir hatten jahrelang den Trend zur Globalisierung, weltweite Zusammenarbeit, Grenzenlosigkeit.
Dieser Trend hat eine menge Menschen übefordert, sie abgehängt (und das weiß Gott nicht nur in den Staaten der Dritten Welt).
Im Augenblick schlägt das Pendel massiv zurück, viele wollen zurück in die "gute alte Zeit" ohne all das Neue, Unbekannte. Der Brexit ist da ein Symptom, mit dem wir (wahrscheinlich) gut leben können, der Islamismus ein anderes, mit dem wir nicht so gut leben können.
Auch das ist ein Trend und auch der wird wieder zu Ende gehen.
@ ing793
So gesehen hast du recht (oder Recht, die neue Rechtschreibung hat mehr kompliziert als vereinfacht). Nur verlangt die islamische Welt im Moment zunehmend die Scharia. Das kann sich natürlich wieder legen.
@dorfdepp - Zitat: "... das ist bei uns anders ..."
Zum Einen lässt sich das so nicht pauschal sagen. Es gibt einen hohen Anteil Zuwanderer, die sich mittlerweile als Deutsche fühlen und einen deutschen Pass haben.

Die Aussage "der Anteil derer, die sich hier als Deutsche fühlen ist geringer als derer, die sich in Amerika als Amerikaner fühlen" ist allerdings m.E. tatsächlich wahr. Das hängt aber m.E. von der Kultur der Länder ab. Amerika hat sich schon immer als Einwanderungsland verstanden und Menschen weltweit eingeladen. Die Einbürgerung geht schnell und ist unproblematisch und eigentlich haben ja ALLE (außer den Indianern) die Gemeinsamkeit eines Migrationshintergrundes.
D dagegen hat Ausländer stets als temporäre Gäste betrachtet, die eigentlich wieder zurückkehren sollten. Da dauert es halt länger ...
@dorfdepp: dass aktuell Rufe nach der Scharia erschreckend laut sind, da wiederum gebe ich Dir recht.
Das muss man bekämpfen. Ich weiß auch nicht, wie das am Besten gehen soll. Einfache Lösungen a la Trump oder Erdogan können es jedenfalls nicht sein.
Dorfdepp,
du kannst deine Behauptung nicht beweisen, und ersetzt sie durch eine neue Behauptung

Nein, das kann ich nicht beweisen, aber es funktioniert.

Was funktioniert? Der Zwang, sich zu integrieren?

Du bist ja sicherlich in den von dir zitierten Ländern gut herumgekommen und hast alles sehr sorgfältig recherchiert und studiert, um dir ein Urteil zu bilden.

Was jedoch Australien angeht: Es ist ein multikulturelles Land, das jedem Menschen, egal seiner Herkunft, gestattet, so zu leben, wie er möchte.
Es wird kein Zwang ausgeübt, sich zu integrieren, was auch immer du unter Integration verstehen magst.

Immigranten werden ganz einfach in unsere Gemeinschaft aufgenommen. So wie sie sind.

28% unserer, der australischen, Bevölkerung von über 24 Millionen sind in einem anderen Land als Australien geboren. 120.000 in Deutschland – zu denen ich gehöre – und 40.000 in der Türkei.

Das nur mal zu deinen weltweiten Annahmen.

Viele Grüße von der Gold Coast
Paul
Ach, ing793,
nun musst du dich auch noch in diese Frage hineinplustern mit der Aussage:

Die Einbürgerung geht schnell und ist unproblematisch und eigentlich haben ja ALLE (außer den Indianern) ...

indem du die Native Americans Indianer nennst.
Der Wille, nicht der Zwang zur Integration funktioniert. Diesen Willen vermisse ich hier teilweise. Gibt es in Australien Intergrationsbeauftragte?
Die Art und Weise, wie in AU die indigene Bevölkerung diskriminiert wird, führt die vorherige Aussage ad absurdum.
Das die Leute, die sich in eine Chinatown zurückziehen mussten, weil sie anfangs woanders nicht geduldet wurden, ist ja wohl ein Beweis, dass sie nicht integriert wurden. (schon gar nicht zwangsweise)

Das sich die Bewohner von Little Italy als Amerikaner verstehen ist auch nur eine Behauptung.
Wie hoch der Prozentsatz derer ist, die sich erst in der 4. Generation oder überhaupt nicht als Amerikaner verstehen, ist sicher nicht ermittelt worden.

Aber die Aussagen und Slogans der Trump Anhänger zeigen deutlich, dass selbst die Einwanderer in den USA die sich evtl. integriert fühlen, es nicht sind.

Mexikaner kommen nur zum Vergewaltigen
Muslime sind alles Terroristen ...

(Fehlt noch, dass Trump die Indianer nach Hause schicken will ...)
Dorfdepp, du sprachst von Zwang, nicht von dem Willen.
Zwang funktioniert nicht.

Ob wir einen Integrationsbeauftragten haben? *lach* ich glaube nicht, denn wir haben kein Problem mit der Integration.
Skorti
auch du bezeichnest die Native Americans als Indianer.
Ich habe mich an dieser Runde beteiligt, weil Dorfdepp – ohne Beweise zu haben – behauptete, dass in Australien ein Zwang ausgeübt würde, um Menschen zu integrieren.
Das ist nicht der Fall.

In Deutschland habt ihr Probleme, die wir in Australien nicht haben, wahrscheinlich auch wohl, weil wir so weit weg sind, und sowieso niemand hier leben möchte.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit, die ihr mir und meinem Land geschenkt habt, und gehe jetzt ins Bett.

Paul
Kätzchen ... ja mach ich.

Ich rede auch vom Negerkuss usw.

Ich bezeichne meinen aus Ghana stammenden Nachbarn auch nicht als Afro-Deutscher, da ich nicht weiß, ob er Deutscher ist.
Afrikaner ist nicht aussagekräftig, Bewohner mit starker Hautpigmentierung zu umständlich ... da pfeif ich auf political correctness.
Panther,
warum bist du manchmal so schwer von Begriff? Ich meinte keinen äußeren Zwang, sondern den inneren Zwang sich in einem fremden Land anzupassen. In Deutschland gibt es Integrationskurse und kostenlosen Sprachunterricht, und wenn das nicht funktioniert, fragen wir uns, was wir falsch gemacht haben. Ich denke mal, die Amerikaner und Australier sagen ihren Einwanderern, nun seid ihr hier, strengt euch an, damit ihr hier zurecht kommt.
Manchmal?
wobei man nicht unerwähnt lassen sollte, dass gerade die Australier auf internationale Flüchtlingsabkommen scheißen und die Menschen, die nicht einen offensichtlichen Gewinn für Australiens Wirtschaft versprechen entweder auf hoher See blockieren (wobei es sie einen Dreck interessiert, ob die irgendwo anders heil ankommen) oder aber in ein Internierungslager in Kambodscha bringen.

So viel zum Thema "es kann jeder kommen und leben, wie es ihm gefällt".
Lieber ing, eine derartig komplexe Thematik zu erfassen, ist Panthers schlichtem Gemüt nicht gegeben.
Skorti da muss ich Dir deutlich widersprechen. Zur Gettobildung kommt es meist aus ganz rationalen Gründen. Es lebt sich einfacher unter gleicher Nationalität. Den deutschen Metzger und Bäcker um die Ecke will keiner missen, genauso geht es den Italienern, Chinesen, Juden oder Russen. Man kann sich austauschen und Hilfe in allen Lebensfragen kann vom Nachbar gewährt werden für Neuankömmlinge. Sollte der Nachbar noch verwandt oder aus der gleichen Region sein ist das auch ein triftiger Grund. Das ist etwas weit hergeholt, die Menschen würden aus Angst im gleichen Viertel leben. Bei den Afroamerikanern kann ich mir allerdings deinen Einwand gut vorstellen, die werden von keiner "weißen" Nationalität gemocht.
Dorfdepp
Es kann Dir noch nicht einmal jemand die genaue Teilnehmerzahl an der Demo sagen, noch wie viele auf Krawall gebürstete sonstige Menschen aus nordafrikanischen Staaten und Nachbarländern von Deutschland dabei waren. Also bleib locker, am Ende war möglicherweise nur die Hälfte der Teilnehmer Türken, die einen Wohnsitz in Deutschland haben. Man sollte der Sache so wenig Aufmerksamkeit widmen wie möglich, dann verläuft sich der Trubel wie die albernen Pegida Demos.
Die Afroamerikaner sind die einzige Volksgruppe, die nicht freiwillig in die USA gekommen sind. Aber als Siegernation stellt man sich nicht der historischen Verantwortung und diskriminiert diese Leute lieber.
Dorfdepp
Da geb ich Dir kommentarlos recht.
Dorfdepp
Eines ist allerdings nicht ganz passend. Eine richtige US-amerikanische Nation gibt es im Inneren der USA eigentlich auch nach über 500 Jahren nicht. Es sind nach wie vor noch jede Menge deutsche, englische, italienische und jüdische Seilschaften. Ich denke, es braucht noch 1000 Jahre zur echten US-amerikanischen Nation. Was ich damit sagen möchte, wer ist die Siegermacht? Doch nur weiß gegen farbig, da helfen auch die ganzen patriotischen Hirnwäschen von Kindesbeinen an nicht.
Klar, die meisten auf der Pro-Erdogan-Demo waren gar keine Türken. Und unbegrenzte Masseneinwanderung von moslemischen Armutsmigranten verursacht auch null Probleme. Hat man ja die lezten Wochen gesehen. Manche hier leben echt in ihrer Phantasiewelt, die allerdings mit der Realität nix zu tun hat.
Das war doch zur Abwechslung mal ein weitgehend sachlicher Thread zu einem kontroversen und emotionalen Thema, bis ...
... ja, bis vor dem letzten Beitrag.
Was genau, lieber Zombie, hat man in den letzten Wochen gesehen?
Ing, gab doch einige Anschläge von Flüchtlingen 1. und 2. Generation. Das kannst du doch nicht abstreiten. Erst hat ja die Bundesregierung gesagt: Flüchtlinge sind nicht krimineller als Deutsche. Das hat sich jetzt gewandelt zu: "Nicht alle Flüchtlinge sind kriminell."
ich freue mich darüber, das meine Frage immerhin 56 Antworten in gutem Stil überdauert hat. Ich denke, das ist ein guter Schnitt.
Namen habe ich ja jetzt keine genannt. Wenn sich jemand angesprochen fühlt, ist das ja nicht meine Schuld.
na ihr beiden, jetzt tut aber mal nicht so scheinheillig. ;) Ihr habt auch ganz schön ausgeteilt schon in diesem Forum.
@Zombie: die Attentate bzw. Amokläufe will ich nicht abstreiten.
Ich vermisse allerdings den Zusammenhang mit der "unbegrenzten Armutsmigration". Die von Dir angesprochenen Täter leben seit Jahrzehnten in D, sind hier teilweise geboren und deutsche Staatsbürger.
Ich sehe da viel größere Parallelen zu Tim K aus Winnenden oder Robert S aus Erfurt. Es hat mit Verlierern und Amok zu tun, nicht mit Migration.
zum Zugattentäter: Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann sagte gegenüber der Tagesschau, dass es sich bei dem Täter um einen 17-jährigen Afghanen handelt. Er soll nach Medienberichten als unbegleiteter minderjähriger **Flüchtling** nach Deutschland gekommen sein.

Der Attentäter von München war Flüchtling 2. Generation.

Und der mit der Machete war ebenfalls Flüchtling, wobei das streng genommen kein Attentat war zugegebenermassen.
Bislang haben wir in Deutschland Glück gehabt, dass es keine großen islamistischen Anschläge gab. Das muss aber nicht so bleiben, das dürfte jedem klar sein. Manche Moslems machen Probleme, egal wie lange sie hier sind, wer das abstreitet, ist ein Idiot oder einfach nur gewissenlos. Ich bewundere die konsequente Haltung der Polen und Ungarn, die keine Moslems im Land haben wollen, um nicht die Probleme zu bekommen, die wir in Westeuropa haben.
Wenn ein Moslem einen guten Uni-Abschluss hat, fliessend englisch oder deutsch spricht, sag ich ja gar nix. Am Wochenende hat mich einer am Bahnhof angesprochen, vermutlich ein Flüchtling. Auch nach dem 3. mal wiederholen hab ich ihn nicht verstanden. Hab dann gefragt: "Do you speak English?" Leider auch nicht. Solche Leute werden es einfach extrem schwerhaben auf dem Arbeitsmarkt und vielleicht deswegen auch in die Radikalität abgleiten.
Zombijaeger,
gegen wie viele Wände muss ich denn noch sprechen? Mohammed Atta, der das Pech hatte, sich imit einer Verkehrsmaschine am 11. Sep 2001 zu verfliegen und im WTC gelandet ist, war Elektrotechnikstudent in Hamburg, mit amerikanischer Fluglizenz.
Zumindest waren meine Erfahrungen mit moslemischen Kollegen bei der Arbeit nicht negativ. Aber vielleicht hatte ich auch Glück gehabt, kann sein. Ich würde trotzdem vermuten, dass Leute mit schlechter Zukunftsperspektive eher Anschläge begehen.
Habe ich nicht eben gerade geschrieben, dass auch Leute mit einer guten Zukunftsperspektive (Mohammed Atta) Anschläge verüben? Seufz!
Dorfdepp,
[Zitat] "Ich denke mal, die Amerikaner und Australier sagen ihren Einwanderern, nun seid ihr hier, strengt euch an, damit ihr hier zurecht kommt."

Ich weiß nicht, was die Amerikanern ihren Einwanderern sagen, du anscheinend auch nicht. Das denkst du nur.

In Australien bekommt jeder legale Einwanderer so viel Unterstützung, wie er benötigt. Illegale Einwanderer werden dorthin zurück geschickt, wo sie herkommen.

Das mag dir nicht gefallen. Und du hast das Recht, deinen Unmut darüber zu äußern.

Und nun mal etwas aus meinen Memoiren, denn nicht nur Amos hat solche:

Als ich vor mehr als einem halben Leben in Melbourne als – eingeladener – Immigrant landete, fuhr ich hin zu einem Office, das Einwanderern ihr Fußfassen in Australien erleichtern konnte.

Es war dort eine lange Theke und einige Officers.

"How can I help you, sir?"
"I've just arrived in Australia as a bona fide immigrant, and I wonder if you could assist me in settling down here."
"Sir, do you speak English?"
"Yes."
"Do you have work?"
"Yes."
"Do you have a family to support?"
"No."

"Sir, you speak English, you have work and no family to support, I am convinced you will fit into our society with no difficulty. Welcome to Australia."

Ich sah dann nach rechts und sah eine asiatische Familie mit Kindern und Dolmetscher, und dachte "Der Mann hat recht, diese Familie benötigt Unterstützung, ich nicht."

Ich habe dann allerdings sehr viel Unterstützung bekommen, von den Menschen, die jetzt meine Landsleute sind.
ing793,
nach deinem Desaster mit der Colonoskopie und einem deiner Jünger Behauptung, das lateinische Wort Colon müsste mit einem Versal "K" versehen werden, nun noch so'n Ding:

So viel zum Thema "es kann jeder kommen und leben, wie es ihm gefällt".

Das habe ich nie geschrieben. Wieder einmal etwas, das du wünschst, dass ich ich es geschrieben hätte. Es kann nämlich nicht jeder hereinkommen nach Australien, wie er will. Wir suchen uns die Leute aus, die wir aufnehmen.

Dazu gehören natürlich auch legitime Flüchtlinge. Im letzten Jahr wohl 12.000. Ich weiß das nicht genau, aber du wirst mich wohl belehren.

Ich akzeptiere und bewundere Deutschland, wie die Türen offen sind für jeden, der dort hin möchte.

Ich habe da eine andere Ansicht. Ich beschütze mein Land und meine Familie. Und ich lasse keinen ungebetenen Gast in mein Haus.

Lots of Love from Down Under,
Paul
Dorfdepp
In der Statistik gibt es einen Spruch, der heisst:
Traue keinem Sample unter 30. Das heisst, ein Beispiel beweisst gar nichts.
Zombijaeger,
da sind wir uns einig, mit Zahlen kann man alles beweisen, notfalls auch das Gegenteil. In der Mathematik gilt aber auch: Wenn eine Behauptung durch ein Gegenbeispiel widerlegt werden kann, ist sie widerlegt.
Es war ein schwerer Fehler, muslimische Mädchen, wegen "Religionsfreiheit" von manchen Unterrichtsstunden zu befreien. Ein Türke sagte einmal, dass dieses Verhalten in der Türkei als Schule nicht bestanden geahndet werden würde. Wir akzeptieren auch kommentarlos Kleiderregeln, die in unserem Klima zu Vitamin D Mangel führen. Spätestens seit der EM wissen wir dank Jogi Löw, dass nicht nur äußere Reize antörnen.Leider haben auch die christlichen Kirchen aus Eigeninterresse nur über Relgionsfreiheit geredet. Altorientalische Rechtsvorschriften, die von unwissenden Moslems als von Allah verkündet, befolgt werden, haben dazu geführt. dass die Einwanderer immer stärker die heimatlichen Regeln auch hier öffentlich angewendet wissen wissen wollen. Zur Erinnerung: Nicht alle Deutsche haben sich als Kriegsfolge in Osteuropa angesiedelt. Vielleicht erleben wir nur, was sich zwischen den Kriegen in Osteuropa abspielte.
@dorfdepp:
Du bewunderst also Leute, die Kriegsopfern die Tür weisen.
Du bewunderst also Leute, die Verträge unterschreiben und sich dann nicht daran halten.
Du bewunderst also Leute, die Menschen aufgrund ihrer Religion diskriminieren.
Das ist doch wenigstens mal eine klare Haltung. Ich teile sie nicht.
@ ing793
Für Leute, die Rückgrat zeigen und für ihre Überzeugung gegen den Strom schwimmen, habe ich Respekt.
Länder wie Jordanien, Libanon, die Türkei usw. haben sehr viele Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Aber die muslimische Welt ist sehr groß und teilweise auch sehr reich, aber die macht sich einen schlanken Fuß und denkt überhaupt nicht daran, ihre Glaubensbrüder zu unterstützen, sondern lassen diese lieber in das kleine, überbevölkerte Europa ziehen, um dort Einfluss zu gewinnen. Das ist ein Politikum, und hier schlage ich meinen Pflock ein.
"Was siehst du den Splitter im Auge deines Nächsten, aber den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr?"
Natürlich kann man sich darauf zurückziehen, dass andere eher zuständig sind.
Aber es zeugt jetzt in meinen Augen eher nicht von Rückgrat, sich vor seinen Verpflichtungen mit der Begründung zu drücken, andere würden sich auch drücken.
Die Amerikaner, Kanadier, Australier, Südafrikaner u.a. suchen sich genau aus, wen sie ins Land lassen und wen nicht. Daran nimmt niemand Anstoß. Wer will den Polen und den Ungarn dieses Recht verwehren? Brüssel und Juncker, der Sultan von Europa?
Außerdem haben diese beiden nur Länder gesagt, dass sie keine Moslems im Land haben wollen. Das heißt nicht, dass sie sich gegen nichtmoslemische Kriegsflüchtlinge sperren würden.
Hab die Tage im KH nen Deutschen/Südafrikaner, er hatte beide Pässe, kennenglernt, der geilste Typ/Freund ever.
Bin mit ihm noch in Kontakt, lebt die meiste Zeit in D, aber was er über Südafrika erzählt hat, kriminalitätsmäßig (johannesburg insbesondere) und auch landschaftsmäßig, das muß schon klasse sein wenn man erfahrene Leute mit dabei hat.
Du verwechselst die Genfer Flüchtlingskonvention mit Einwanderungsbestimmungen. Das sollte man eigentlich auseinanderhalten. Meine Meinung zu Australien in dieser Hinsicht habe ich oben schon kundgetan (das ist auch in Teilen der Presse entsprechend kritisiert worden).
Und natürlich gibt es Millionen von Nicht-Muslimen in muslimischen Staaten ...
Lass gut sein, wir kommen da nicht zusammen. Das habe ich auch nicht erwartet. Aber es war zur Abwechslung mal nett, dabei nach meinem Eindruck sachlich geblieben zu sein.
@ ing 793
Das sehe ich auch so (nämlich dass wir nicht übereinkommen, die Diskussion aber sachlich war). Trotzdem bin ich der Meinung, dass in diesem Fall nicht die Genfer Flüchtlingskonvention, sondern das Dubliner Übereinkommen greift. Sollte das falsch sein, lasse ich mich gerne korrigieren.
@dorfdepp: im Grunde weder noch ...
- die Genfer Konvention besagt sinngemäß, dass jeder Staat Kriegsflüchtlinge aufnehmen muss
- das Dublin-Abkommen besagt sinngemäß, dass innerhalb der EU solche Kriegsflüchtlinge dahin zurückgeschickt werden können, wo sie EU-Boden betreten haben

Tatsächlich müssen die Osteuropäer aufgrund einer gemeinsamen Vereinbarung der EU-Innenminister aus 09/15 ihren Anteil an einem Kontingent von 120.000 Flüchtlingen aus I und GR übernehmen, die zu deren Entlastung verteilt werden sollten.
In dem knappen Jahr seither sind glaube ich schon fast 1000 davon umgesiedelt worden ...