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Papst Rücktritt – schlechtes Vorbild?

Papst Benedikt XVI. ist letztes Jahr überraschenderweise zurückgetreten. Stellt dieser Rücktritt ein schlechtes Beispiel für zukünftige Päpste dar?
Frage Nummer 97854
Antworten (9)
Ja - Nein - egal - vollkommen wurscht.
Die Frage ist diffizil: für wen soll es ein schlechtes Beispiel sein? Für die Nachfolger oder die katholische Kirche oder die Gläubigen?
Nein, Amos, die Frage war in diesem Punkt einfach, für zukünftige Päpste.
Nein, warum auch?
ich befürchte, hier sollen gerade nur die Themen des nächsten Heftes ausgetestet werden.
Ich denke nicht, dass der Rücktritt eines Papstes auch zukünftige Päpste zum Rücktritt veranlassen könnte. Auch wenn diese Entscheidung Benedikts gleichbedeutend mit einer Revolution in der katholischen Kirche war, so waren es seine persönlichen Erfahrungen, die ihn dazu veranlasst haben. Wenn Jahre später ein anderer Papst zurücktreten möchte, wird auch er seine eigenen Beweggründe haben, unabhängig davon, dass bereits einer seiner Vorgänger zurückgetreten war.
Der Rücktritt Benedikts stellt ein schlechtes Vorbild für die Gesellschaft dar. Als Oberhaupt der Kirche sollte man sich dessen bewusst sein. Ein Papst kann nicht einfach zurücktreten und seine Kirchengemeinde im Stich lassen. Tut er das, werden auch andere früher oder später seinem Vorbild folgen und bei kleinsten Zweifeln ihren Rücktritt bekannt geben, ohne gegen die Ursachen anzukämpfen.
Der Rücktritt Benedikts stellt ein gutes Beispiel für die Gesellschaft dar. Wenn einer sagt, er kann nicht mehr, ist es doch besser, wenn er zurücktritt, anstatt als unfähiger Chef weiterzumachen. Diesem Beispiel hätten manche Machthaber folgen sollen.
Ersetze Beispiel durch Vorbild.