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Noch Fragen?

Pferderennen

Manchmal werde ich zu Pferderennen mitgenommen. Es interessiert mich in keiner Weise. Manche Menschen finden Pferde hübsch. Ich finde Dackel hübscher.
Aber was mich wundert ist, dass weibliche Pferde schneller rennen können, als männliche. Gibt es eine Erklärung dafür?
Frage Nummer 3000007972
Antworten (24)
Gast
Hengste legen im Allgemeinen mehr Wert darauf, der weiblichen Pferdewelt zu gefallen, als den Menschen. Sie sind eitel.
Ausserdem sind Pferde sogenannte Fluchttiere.
Aber: in Gefahrensituationen sollen zuerst die Stuten und die Fohlen fliehen können, "DER" Hengst muss die Flucht decken, weswegen für ihn die Laufgeschwindigkeit eine eher untergeordnete Rolle spielt.
Nur wenige Hengste kann man mental dazu bringen, ihre Kraft und Geschwindigkeit wirklich voll auszunutzen.
woher beziehst Du diese Angabe?
Meines Wissens sind die meisten großen Derbysieger Hengste und es gibt eigens Stutenrennen, damit die auch mal gewinnen.
Gast
@Ing,
ich habe über viele Jahre hinweg immer mal wieder eine grosse Pferdeshow auf Tour begleitet. Obwohl ich da eher für den technischen Teil zuständig war, bin ich natürlich auch mit den Reitern bzw Reiterinnen ins Gespräch gekommen.
Dabei kam eben so ein Fazit heraus.
Hengste zu dressieren bzw zu disziplinieren ist auch deshalb etwas schwieriger, weil diese sich immer in Konkurrenz zum anderen Hengst sehen und sich anstatt aufs Rennen auf den Kampf gegen den Nachbarhengst, den Rivalen, fixieren.
Wir hatten auf der Tournee eigentlich nie mehr als einen Hengst dabei, fast alle Pferde waren Stuten.
Meine Erfahrungen sind also praktischer Natur.
@Celsete: ich ziehe Deine praktischen Erfahrungen überhaupt nicht in Zweifel. Ich stimme Dir zu, dass bei Dressurnummern der Umgang mit Stuten wahrscheinlich einfacher ist und dass mehrere Hengste in einer Gruppe Probleme bereiten können.
Hier war allerdings nach der grundsätzlichen Fähigkeit gefragt, und das im Zusammenhang mit Pferderennen.
Und ich ziehe ernsthaft in Zweifel, dass die meisten Pferderennen von Stuten gewonnen werden (das müssten sie aber, wenn weibliche Pferde grundsätzlich schneller rennen könnten).
Deine Aussage, dass es schwieriger sei, einen Hengst an seine Leistungsgrenzen zu bringen widerspricht nicht meiner Annahme, dass sie -im Falle, es gelingt- schneller sind als Stuten.
Gast
@Ing
Hast Du diesen Satz von mir in meinem ersten Post überlesen: Zitat:"Nur wenige Hengste kann man mental dazu bringen, ihre Kraft und Geschwindigkeit wirklich voll auszunutzen."
Ich habe nicht bestritten, dass Hengste oft schneller könnten als ihre Weiber. Sie tun es aber oft einfach nicht.
Das kann ich nicht bestätigen. Die derzeit berühmtesten deutschen Rennpferde, alles Hengste, sind Adlerflug aus dem Gestüt Schlenderhan, Schiaparelli aus dem Gestüt Karlshof und Precious Boy aus dem Gestüt Park Wiedingen.
In der Geschichte zurückgeblättert, kommen da Namen vor wie der des Hengstes Eclipse, der so schnell war, dass alle anderen Gäule wegen zu großem Abstand zum Gewinner disqualifiziert wurden.
Das erste Derby in England gewann der Hengst Diomed.
Die bis heute unübertroffene Rennpferd-Legende der USA ist der Hengst Man O'War. Er wurde Rennpferd des Jahrhunderts.
Eine namhafte Ausnahme war die Kishberi-Stute Kincsem aus Ungarn, die von 54 Rennen 54 gewann.
Gast
@bh_roth:
Was kannst Du nicht bestätigen? Dass man nur wenige Hengste dazu bringen kann, ihre Geschwindigkeit voll auszuspielen?
@celsete: ich habe auf die Frage geantwortet. Und da steht als angeblicher Fakt, dass weibliche Pferde schneller rennen können, als männliche. Und das kann ich nicht bestätigen. Wenn ich etwas zu der Meinung eines Antworters zu sagen habe, spreche ich ihn gezielt an.
@Celsete: ich habe den Satz nicht überlesen, bin am Ende meines Posts ganz direkt darauf eingegangen - hier ist einer der seltenen Fälle, wo wir beide gleichzeitig Recht haben könnten.
Gast
@bh_roth:
Ich habe Dir nur geantwortet, weil Deine Antwort direkt nach einem Beitrag von mir kam.
Also interpretiere ich jetzt so: Du hast mir also zugestimmt.
Man bringt nur wenige Hengste dazu, ein Rennen konzentriert zu gewinnen, aber wenn, dann sind sie deutlich schneller als ihre Weiber. Aufgrund ihrer grösseren Kraft.
Interessant wäre für mich jetzt aber der prozentuale Anteil...
da habe ich mich noch nie mit befasst.
Gewinnen Hengste, wenn sie denn mal in einem Rennen mitlaufen, immer? Oder in mehr Prozent? Oder bleibt es dann doch bei den wenigen Ausnahmepferden, die Du schon namentlich aufgezählt hast, die ab und zu mal richtig gewinnen?
Beim Pferderennen geht erstens um sehr viel Geld, zweitens oft um das gesehen-werden. So kommen tatsächlich auch Leute zum Pferderennen, um dort Geschäfte abzuschließen oder um sich einfach nur zu zeigen. Da ist das Rennen höchstens Kulisse zum gesellschaftlichen Ereignis.
Um zur eigentlichen Frage zu kommen:
ganz spontan frage ich mich gerade, ob männliche Rennpferde wirklich immer Hengste sind (wie es hier durchklingt) - oder in aller Regel Wallache. Meiner Erfahrung nach aus meinen Zeiten als aktiver Reiter sind "echte" Hengste beim Dressur-Spring- oder Westernreiten eher selten anzutreffen. In aller Regel spielen die Hormone ganz gewaltig mit, wie beim Menschen übrigens auch ;-) un das macht die Arbeit mit einem Hengst oft wesentlich anstrengender (und oft auch gefährlicher!) als mit einem Wallach oder mit einer Stute. Mit einem Hengst muss ein Besitzer stets aufsNeue Kämpfe um die Rangordnung austragen, Wallache und Stuten begreifen und akzeptieren oft eher, dass der Mensch dauerhaft höherrangig ist. Vorausgesetzt natürlich, der Besiter ist konsequent genug und kann sich auch durchsetzen. Aber wenn die Fronten erst einmal geklärt sind, müssen sie nicht immer wieder neu gezogen werden.
@hp: es sind in aller Regel tatsächlich Hengste.
Das hat den Grund darin, dass eine erfolgreiche Rennkarriere hinterher als Deckhengst auch wirtschaftlich ausgeschlachtet werden kann. Das würde bei einem Wallach schwieriger ...
PS: ich warte nach wie vor auf Crocs Quelle.
Gast
@Ing.
Okay. Dann liefere umgehend eine Quelle, dass es in erster Linie Hengste sind, die ein Rennen gewinnen. Deinem umfangreichen Halbwissen glaube ich nämlich nichts mehr. Du hast ein paar Fehler zu viel geschrieben, und mehr als ein paar mal gelogen.
zumindest bei der groben Durchsicht der "Zahlen und Fakten" auf der Homepage der Galopprennbahn Hamburg (das ist ja nun mal Crocs Umgebung) scheint's tatsächlich sehr viele Hengste zu geben, die dort an den Rennen teilnehmen.
Trotzdem wundert's mich, denn die meisten Hengste werden doch recht früh "gelegt" (freundlich Umschreibung für "kastriert"). Natürlich müssen sie zeigen, dass sie es wert waren, Hengst bleiben zu dürfen, aber die Abwesenheit von Wallachen in dieser Diskussion wundert mich dennoch, denn rein zahlenmäßig habe ich im Kopf, dass nur jeder zehnte Hengst ein Hengst bleiben darf...
Nachtrag:
mein eigenes Pferd steht mittlerweile auf einer Rentnerweide, und heute war wieder der Hufschmied da. Ich habe ihn ganz einfach gefragt. Seine Antwort: Eine generelle Aussage darüber ob männnliche oder weibliche Pferde schneller rennen können, kann nicht getroffen werden. Sein Assistent schütelte ebenfalls nur den Kopf.
Allerdings seien Pferde OHNE Hufeisen generell schneller als Pferde MIT solchen.
Also gebe ich die Frage an Croc zurück: Wie kommst Du auf die Idee, dass Stuten schneller rennen können als Hengste oder Wallache?
Test
Croc hat mir geschrieben, dass sie bei dem Versuch sich ein neues Avatar zu laden, gesperrt wurde.
Sie kann sich nicht anmelden und auch nicht neu registrieren. Selbst als Gast kommt sie nicht an der Wache vorbei.

Sie sagt, ihre Frage ist unglücklich formuliert. Nicht alle Stuten laufen schneller als Hengste, nur manche. Besonders angetan hat sie 'Black Caviar’, eine Stute, die von 25 Rennen 25 gewonnen hat.
https://www.racenet.com.au/horse/black-caviar
Manche von euch kannten Croc ja ganz gut. Sie liebt es über alles, wenn eine Frau einen Mann besiegt, selbst wenn es nur ein Pferd ist.
Interessant allerdings die Theorie, dass einige Hengste Gentlemen sind, und den Damen den Vortritt geben.

Croc möchte sich bei euch bedanken für die Antworten und Hinweise. Sie ist eine ganz besondere Frau, und die einzige, die ich kenne, die ein Katapult besitzt.
Elfi hat ja immer gesagt, Croc soll den Quatsch hier aufgeben und lieber kochen lernen.

Sie sagt ‘Good bye’ zu den 5 ‘Old Farts’, die sie besonders in ihr Herz geschlossen hat, und wünscht dem güldenen Ritter immer eine Dose WD-40, wenn seine Rüstung quiekt.

Das AK-47 unter ihrem Bett stimmt nicht. Manchmal wird sie ziemlich kiebig, und manchmal hat sie ein wenig Fantasie

... hihihi ...
Das soll es für Croc gewesen sein? Das glaube ich erst mal nicht. Schaumerma.
Meine Theorie, daß Croc Bananabender ist, scheint zu stimmen.
@Amos, du magst zu viel starmax gelesen haben.
Verschwörungstheorie.
So überraschend wie die Theorie, Hengste würden Stuten beim Rennen den Vortritt lassen.

Viele Grüße vom Hundsrück.
Hase ... hihihi ...
Das macht mich nun schon drei.
Das war nicht "der echte" Bananabender. Der war zwar auch eine Kunstfigur, die sich aber als recht einfach gestrickt dargestellt hat.
@Dorfdepp: gib ihm/ihr Zeit.
Nachdem er/sie jetzt zwei Monate durchaus vernünftig als Croc aufgetreten ist, muss er/sie die alte "Persönlichkeit" erst wieder finden.