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Noch Fragen?

Poolheizung - Intervall- oder Dauerbetrieb?

Ich habe mit 50m schwarzem 38mm-Schlauch eine Poolheizung installiert (einfach in Schleifen im Strahlungsbereich der Sonne an die Poolwand gehängt).
Nun zur eigentlichen Frage:
Was ist effektiver - die angeschlossene Pumpe tagsüber permanent laufen zu lassen oder mit Zeitschaltuhr in Intervallen (zirka alle 15 Min) das dann warme Wasser in den Pool zu pumpen?
Frage Nummer 23892
Antworten (8)
Die durch die Sonne zugeführte Energie ist erst mal immer die Gleiche.
Aber der Energieverlust auf dem Weg zum Pool ist im Intervalbetrieb höher, weil das Wasser im Schlauch wärmer ist als beim Dauerbetrieb. Die Temperaturdifferenz zwischen Schlauchwasser und Umgebung ist höher und es geht im Verhältnis mehr Wärme verloren. So meine laienhafte Einschätzung.
Ich denke, es ist ähnlich wie bei einer Hausheizung, bei der die Vorlauftemperatur möglichst niedrig ist, damit die "Transportverluste" gering bleiben.
ich denke, der Dauerbetrieb ist langfristig günstiger. Wenn Du die Heizung abstellst, wird das Ganze wieder abkühlen und muss dann von neuem angeheizt werden. Bei Dauerbetriebbleibt die Wärme im Wasser und geht nicht verloren. Und gerade Wasser braucht viel Energie, um sich zu erwärmen und kühlt relativ schnell wieder ab...
Entscheidend ist die Pumpendrehzahl, die das voll aufgewärmte Wasser ins Becken befördert. Zu schnelle und damit kalte Versorgung ist genauso schlecht wie überflüssige Erwärmung, die über die Wasseroberfläche als Verdunstung wieder abgegeben wird. Nachtsabdecken bringt mehr und verhindert den Morgennebel über dem Pool..
Bei der Heizung ist - bei gut isolierten Leitungen - fürs Energiesparen weniger die Vorlauftemperatur, als die möglichst permanente Nutzung des Verbrennungsvorgangs ausschlaggebend. Dies verhindert Stillstandsverluste durch Kesselauskühlung und längere Lebensdauer durch weniger Schwitzwasser (Schwefelsäureanfall). Bei Spar-Profis läuft die - klein dimensionierte - Heizung zumindest nachts ganz durch, extreme Kältetage werden durch den temporären Einbau einer größeren Düse im Brenner abgefangen.
Mir ist kein Fall bekannt, in dem thermische Solaranlagen nach Zeit getaktet werden. Wenn die Sonne scheint und die Temperaturdifferenz zwischen Kollektor und Speicher (in Deinem Fall der Pool) ausreichend ist, muß die Pumpe laufen. Ist die Pooltempemperatur höher als die Kollektortemperatur, sollte die Pumpe nicht fördern. Das ganze nennt sich Temperaturdifferenzsteuerung. Für Deine einfache Lösung ist diese Steuerung nicht erforderlich. Wenn die Sonne scheint, Pumpe anschalten!
Ich danke für die Antworten - es ist letztendlich die Bestätigung auf meine "gefühlte" Vermutung, dass der Dauerbetrieb in der Sonne / im Licht den besten Wirkungsgrad bringen sollte.
Das ist aber nett: Mal jemand, der sich für die Antworten auch bedankt! Das finde ich toll!!!
Ruf bei uns in der Firma an. Da erklären wir dir sehr gerne ausführlich, wie du das machen kannst.

Poolbau Allgäu
Das Problem ist, dass bei der Schlauchtechnik das Becken nicht wirklich aufewärmt werden kann.Die Wärme kann ja nur abgegeben werden wenn die Sonne scheint .. Also in deinem Fall Tagsüber laufen lassen.Die bessere Wahl wäre in meinen Augen eine
Wärmepumpe
Damit hast du den Vorteil, dass du die erwünschte Wärme immer sofort nutzen kannst