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Noch Fragen?

quo vadis Politikkultur ?

Zur Zeit stehen große Teile der Südstaaten in den USA komplett unter Wasser.
Es gibt unendlich viele persönliche Katastrophen.
Und da erdreistet sich ein Präsident, im smarten Outfit nebst Gattin in Highheels, quasi als Katastrophenspanner, aufzutreten.
Ein paar warme Worte, Texaner schaffen alles, aber lasst mich in Ruhe, I did my Job.
Ich möchte an Helmut Schmidt erinnern, an seine Zeit als Senator in Hamburg, an die große Sturmflut 1962..
Entgegen allen Regeln schaltete er das Militär ein, er war dazu nicht befugt.
Dieser Beschluß hätte ihm seinen Job kosten können, jedoch hat diese Entscheidung vielen Menschen das Leben gerettet.
So ein Verhalten wäre heute nicht mehr denkbar. Schade, oder ?
Frage Nummer 3000081871
Antworten (27)
Was ist jetzt der tiefere Sinn dieses Geschwafels?
sorry , die Frage war an mitdenkende Menschen gerichtet, AFD -Wähler hätte ich möglichweise ausschliessen sollen, jedoch verbietet mir das mein grundsätzlich demokratisches Denken und Handeln.
Ach so, der Demokrat beleidigt alle, die eine andere Meinung als er haben, als rechtsradikal und nichtdenkend? Ist das neuerdings das Wesen der Demokratie? Quo vadis, Politikkultur?
Aber um im Gegensatz zu dir ernsthaft zu bleiben: Du vergleichst zwei singuläre Ereignisse, die 55 Jahre auseinanderliegen, um den Verfall der politischen Kultur zu beklagen? Was ist denn dazwischen passiert? Das habe ich mit Geschwafel bezeichnet, und du kommst sofort mit der AfD. Geht's noch, schon senil, oder war der Rotwein nicht bekömmlich?
Musca, ich habe dich so verstanden dass Du das Verhalten der jeweils zuständigen Politiker bei zwei ähnlichen Sachlagen vergleichst. Liege ich da richtig?
Danke Aral, Du hast es gerafft.
Es ging mir einfach darum, ob sich Politiker die Ärmel hochkrempeln, Gummistiefel anziehen, sich ein Bild von der Situation machen, und dann loslegen.
Und da war Helmut einfach legendär, er brauchte keine Loki mit betroffenem Gesichstausdruck und Highheels,er legte einfach los, als "einfacher" Senator.
Und leider ist das heute bei den weichgespühlten Politikern nicht mehr denkbar.
Die Sache mit den High Heels hat sich meines Wissen nach als Fake herausgestellt und das Foto stammt vom Abflug des Präsidentenpaars aus New York. Das ändert jedoch nichts an meiner Meinung, der aktuelle US Präsident ist ein Suppenkasper.
So sehr ich zwar auch Politiker, die anpacken und schnelle Entscheidungen in Notlagen fällen respektiere, der Letzte in Gummistiefeln beim Oder-Hochwasser wurde wiedergewählt und hat uns die Agenda 2010 eingebrockt. Der hätte besser damals sich schon nach Russland zu Gazprom verpisst, da wäre dem einfachen Volk mancher Unsinn erspart geblieben.
schön, dass wir uns langsam von den persönlichen Beleidigungen entfernen.
Der Gas-Gerd ist und war auch nie mein Favorit, die aktuellen Umfragezahlen hat er mit zu veranworten.
Das siebte Weltwunder der Neuzeit ist immer noch die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Dass Trump sich nicht so verhält wie Schmidt wundert mich ehrlich gesagt nicht.

PS: Geht ja wieder hoch her hier, seit der Dorftroll wieder dabei ist.
Die SPD hat ihre Basis vergessen und sich zu sehr vom normalen Menschen und seinen Ängsten und Nöten entfernt. Das Geschwafel mit der politischen Mitte und der Annäherung zur Wirtschaft war der Genickbruch der SPD und damit ist diese Partei nicht mehr wählbar. In Deutschland ist nun mal das breite Volk im Abhängigkeitsverhältnis beschäftigt und macht sich Sorgen um seine Kinder, deren Ausbildung, den Arbeitsplatz und die Rente. Wer ein bisschen was im Kopf hat, kann ja überhaupt nicht tolerieren, dass die Gewinne und Unternehmenswerte sprudeln die soziale Verantwortung wie gute Ausbildung, soziale Sicherheit und menschenwürdiger Ruhestand aber auf der Strecke bleiben
da kann ich Zombie nur recht geben, die Frage ist,, was ist vorher geschehen, was ist vorher so falsch gelaufen ?
Wie ist es möglich, das so eine kaputte Existenz Präsident der USA wird?
Langsam wird das zur echten Bedrohung für die Welt, dass immer mehr Despoten wie Trump, Kim, Putin, Erdogan, Maduro etc. an die Macht kommen. Diesen Deppen traue ich durchaus zu, dass sie Atombomben abfeuern, nur um zu zeigen, dass sie der Stärkere sind. Ein echtes Rätsel ist mir allerdings, warum solche Leute auch noch gewählt werden.
Nun ja, als ich zur Wahl von Trump hier gepostet habe, dass Peter Scholl-Latour schon vor 10 - 15 Jahren genau vor einer solchen Weltlage gewarnt hat, die Emanzipation der EU von Amerika und dringend eine EU Armee forderte, wurde ich belächelt und Scholl-Latour als alternder Trottel hingestellt. Nun hat sogar unser Zombie die Sache als gefährlich eingestuft, das gibt mir noch mehr zu denken.
Auch wenn es inzwischen untergangen ist: Hier werden zwei singuläre Ereignisse bzw, zwei singuläre Personen herangezogen, um den allgemeinen Verfall der politischen Kultur zu behaupten, nach dem Motto, früher war alles besser. War es aber nicht, mehr wollte ich gar nicht ausdrücken. Auch zu Helmut Schmidts Zeiten gab es jede Menge Arschlöcher, und auch heute gibt es einige honorige Politiker. Daraus ein "quo vadis Politikkulteur" abzuleiten, ist einfach abenteuerlich. Natürlich hat sie sich geändert, aber was hat sich nicht geändert? Nostalgie ist romantisch, bringt uns aber nicht weiter.
Wäre starmax noch hier vertreten, könnte er uns anhand von "Fakten" die jeweilige Sinn- und Sachlage verdeutlichen. Imho sind, da gehe ich mit Musca konform, profilierte Politiker, welche ihren Wählerauftrag ernsthaft wahrnehmen, selbst im kommunalen Bereich, mit der Lupe zu suchen. Hier soll allerdings der Bürgermeister New Yorks, der Name ist mir leider entfallen, welcher nach 9/11 hervorragende Arbeit leistete, lobend als Paradebeispiel für vorbildliche Arbeit genannt werden.
Ausdrücken wolltest Du, dass Musca ein Schwafler wäre. Siehe die erste Einlassung oben.
Sorry Solitute, das ging an den Dorfdepp.
No Problem rayer, manchmal kann selbst ich Kausalzusammenhänge erfassen. Und bittte, die Steuerspannung weiterhin rot verdrahten. Da ich starmax erwähnte, kam ich irgend wie gedanklich auf celsete. Warum nur? Have a wet rodearther. ;-))
@ rayer
Spätestens meine Antwort von 23:48 könnte man so verstehen, dass es so gemeint war.
Politiker mit Hirn und Herz sind momentan Mangelware.
Helmut Schmidt zeigte damals, dass auf ihn Verlass war, dass er selber mit anpacken sowie Hilfe organisieren konnte. Das geht vielen anderen Politikern ab, von daher finde ich die Bezeichnung "Geschwafel" für diese Aussage mehr als daneben.
Ihr seit langweilig.
Korrektur: Ihr seid langweilig.
Ja, der Helmut hat auch mal geglänzt, das war schon eine Marke..

Aber wir reden hier von dem Helmut, der pro Atomkraft war, der pro Amerika war (Atlantik-Brücke), der pro Agenda 2010 war, der Schmidt dem die Kanzlerschaft durch Misstrauensvotum entzogen wurde... usw.. usw..
Noch Fragen?
Da haben wir wieder die Halbwahrheiten. Misstrauensvotum nennen es die Einen, Koalitionsbruch wäre treffender. Was verwerflich war im kalten Krieg am Nato Doppelbeschluss entzieht sich auch meines Verständnisses und mitten in der Ölkrise, erpresst durch die OPEC, an der damaligen Alternative Atomkraft festzuhalten ist natürlich auch zu tiefst verwerflich. Was die Atlantikbrücke überhaupt ist, scheint mir auch noch nicht bei Dir angekommen. Mach Dich mal schlau, bevor Du weiter Unsinn schwafelst.
Mit seinem Post (30.8.17 23:48) bringt's Dorfdepp auf den Punkt. Die Politik-Kultur ist entweder den Bach runter gegangen oder auch nicht. Das an zwei "Ausnahme-Politikern" festzumachen (allerdings von entgegen gesetzten Seiten der Skala) ist abenteuerlich.
Helmut Schmidt erschien auch deshalb so herausragend, weil es sonst eben nicht so viele seines Formats gab. Auch damals nicht.

Und auch, wenn ich manche Dinge anders sehe, manche Dinge extrem anders. Daraus einen allgemeinen Niedergang der Politik-Kultur abzuleiten, ist Unsinn.

Sorry Musca, im allgemeinen finde ich Deine Beiträge sehr lesenswert, aber mit diesem als Frage "getarnten" Statement, hattest Du doch eher einen schlechten Tag.
Die Politikkultur ist ein Spiegel der Gesellschaft. gestern wie heute. Konnte man gestern Abend auch sehr gut an dieser Politiksendung auf SAT1 sehen, wo es bei auf die Pelle rückenden Moderatoren mehr um die vermeintliche Eitelkeit von Politikern als um die Inhalte ging.

Und hätten nicht so viele (dusselige) Texaner Trump gewählt, wäre er dort gar nicht hingegangen mit seinem Weibsstück!
H. Schmidt war Innenminister und musste irgendwas unternehmen. Ein Präsident oder Bundeskanzler/in muss sich darauf verlassen, das die Behörden etwas unternehmen. Mehr als Grußworte stehen ihm/ihr in dieser Lage nicht zu. PS: Warum wurde D. Trump als Louis Quatorze XIV auf der Titelseite des Stern abgebildet?