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Gast

Rechtshilfe bitte!

Hallo,
meine Oma hat einen schriftlichen Vertrag mit den Nachbarn abgeschlossen: sie haben sich verpflichtet mit ihrem Hund auszugehen bis dieser stirbt. Als Gegenleistung haben sie eine Auto bekommen. Nach einem Jahr haben die Nachbarn den Vertrag gekündigt, weil sie umziehen. Natürlcih wollen sie das Auto behalten. Ist das rechtsgülitg?
Frage Nummer 64632
Antworten (7)
Hier gibt es keine Rechtsberatung.
Nach dem gesunden Menschenverstand: nein. Aber Juristen können sich da vieles ausdenken. Pacta sunt servanda. Auto zurückverlangen, und aus die Maus!
An Kuriositäten ist diese WC kaum zu übertreffen.
Ich vermute jetzt mal, dass der Vertrag schon immer ungültig war, weil er den Nachbarn das Umziehen praktisch verboten hätte!
Weiter vermute ich, es hätte irgendeine "Ersatzvereinbarung" (z.B. Kostenerstattung eines Dogsitters etc.) geschlossen werden müssen!
Wenn sie den Vertrag KÜNDIGEN, steht ihnen das Auto doch nicht mehr zu?
Keine Leistung, keine Belohnung?
Abgesehen davon ist das eine sehr ungewisse Sache- was wäre denn, wenn Omas Hund nach 3 Wochen gestorben wäre?
Bitte beim für Recht zuständigen Berufsstand nachfragen- die Antwort würde mich auch interessieren!
Na, da würde ich doch den Vertrag genauestens lesen, ob er z. B. salvatorische Klauseln enthält. Im Streitfall wird ein Richter stets versuchen, den Geist des Vertrages zu erfassen und einen Kompromiß in der Interessenabwägung zu finden.
Die könnte darin bestehen, einen Ersatz für die Dienstleistung anzubieten, oder das Fahrzeug zurückzugeben, damit vom Verkaufserlös ein solcher Ersatz bezahlt werden kann.
Das war sehr ungeschickt vom Nachbarn. Ich hätte mit einem Leihwagen die Töle tot gefahren.
Damit hätte ich nach kalabrischem Recht proforma meinen Vertrag erfüllt und keinen nachträglichen Ärger.