User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Gast

Redewendungen und ihr Sinn

Redewendungen wie:
die Nase läuft - Wieso läuft die Nase?
die Uhr geht - Wohin geht die Uhr?
ist man beim Freischwimmen ungebunden oder nicht angebunden?
auffliegen lassen - wer fliegt auf was?
die Ohren klingeln - mit was klingeln die Ohren?
die Nase beißt - wen beißt die Nase und warum?
und:
wer weiß noch andere Redewendungen?
Frage Nummer 3000024621
Antworten (8)
Ich empfehle Dir "Das Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten".
amazon oder ebay. Es steht bei mir im Regal und ich schaue gerne hinein!
Gast
Amos, ich kauf seit einiger Zeit fast nichts mehr - also Bücher und so. Gut, ein Buch über Redensarten o.ä, könnte mal eine Ausnahme sein.

Bei uns gibt es einen sogenannten Fundus, die gehören ur ARGE und lösen u.a. Wohnungen auf. Da hab ich schon das eine oder andere, für mich lesenswerte Buch für wenig Geld erstanden. Dafür, daß mal alles entsorgt wird ist es immer noch teuer genug.

Das einzige, behaltenswerte sind Schallplatten und mein guter Plattenspieler.
Gast
für mich interessant sind Wiki-Einträge wie zum Thema Maulaffen feilhalten.
Bzgl. Lesen: ich bin im sogenannten Bildungsbürgertum aufgewachsen. Bücher und klassische Musik waren bestimmend. Mein Vater war ein vielbelesener Mann und die Bibliothek sehr groß. Er hatte dadurch ein Literaturwissen, das ich nicht habe.
Es ist schade, daß so etwas verschwinden wird.
Gast
Nun Amos, das was bei uns nach dem Krieg noch da war hat in ein/zwei Kartons gepaßt. Ich kann mich noch an reclamartige Heftchen mit Märchen/Kindergeschichten erinnern. Als ich in die Schule kam, haben meine Eltern beim neugestarteten Bertelsmann alles bestellt was wissenswert und notwendig war. Jetzt kaufe ich, wie schon gepostet alte Bestände an Lexika, Atlanten usw.
Für meine Ekel baue ich momentan eine Art Wissensdatenbank auf in der ich z.Z. ca 80 TB Filmmaterial zu relevanten Themen wie Geschichte, Flora/Fauna u.a. archiviere und kommentiere.
Klingt sehr interessant. Wenn uns die eigene Vergangenheit verloren geht, verlieren wir auch unsere Identität. Viel Erfolg!
Gast
@Amos: Auch ich stamme aus bürgerlichen Verhältnissen.
Mein Vater war immerhin Bauunternehmer.
Mit der auslaufenden Wirtschaftswunderzeit wurde ich zum kleinen Rebellen, wie in jeder Generation die Jugend mit den Werten der Altvorderen wenig anfangen kann.
Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden, ob ich Hippie oder Rocker werden wollte.
Nun, ich bin angepasst und habe eingesehen, dass ich schon mein Geld zum Leben ordentlich verdienen muss.
Literatur habe ich in früheren Jahren verschlungen ohne Ende. Mit dem ernüchternden Ergebnis, dass Autoren wie Günter Grass, Siegfried Lenz und andere auch nur Schund geschrieben haben. Ich habe auch Bücher von Möllemann, Schmidt, Oscar und anderen Politikern aller Couleur gelesen. Ergebnis: keiner konnte verhindern, dass wir heute am Rande des dritten Weltkrieges stehen.
Klassische Musik, so gut sie auch sein mag, war für mich immer ein Gräuel. Was ist so toll daran, etwas Altes immer neu nachzuspielen oder zu singen? Wo ist da die Kreativität?
In späteren Jahren hatte ich wiederum oft beruflich mit klassischen Musikern zu tun.
Jose Carreras. Der lud in seine alljährliche Weihnachtsshow immer wieder auch Musiker aller Genres ein. Egal ob Udo Lindenberg oder Eric Burdon.
Einmal war ich sogar privat als Zuschauer in Modena,
Pavarotti & Friends. Ein Höhepunkt für mich war da der gemeinsame Auftritt von Pavarotti mit Ian Gillan (Deep Purple).
Seitdem schätze und respektiere ich vor allem die Menschen, die Brücken bauen zwischen Altem und Neuem. Davon gibt es nicht viele.
Ansonsten denke ich eher an eine positivere Zukunft.