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Noch Fragen?

Richtig oder falsch?

Eine Woche vor Aristotéles 30. Geburtstag kamen seine Philos zusammen um zu beratschlagen, was ein angemessenes jedoch gewaltiges Geburtstagsgeschenk man ihm machen könnte.
Es war allen bekannt, dass er vollkommen vernarrt war in die Königin, die auf dem Berg in einem Schloss auf der anderen Seite des Flusses wohnte.
Also gingen die Philos los um einiges zu arrangieren.
Der Tag des Geburtstages wurde gefeiert mit Souflaki und Ouzo. Dann kam die Überraschung:
Frage Nummer 3000015509
Antworten (20)
Aristotéles musste sich mit dem Gesicht zur Wand wenden, die Philos erklärten ihm, dass die Frau seiner Begehre den Raum betreten würde und eine Nacht mit ihm verbringen, vorausgesetzt er würde auf die Bibel (oder was da damals on Top of the Bestseller List stand) schwören, dass er diese Frau niemals nackt sehen wollte. Und nicht daran denken wollte, die Kerze anzuzünden.
Geschwört, getan.
Aristotéles hatte den besten Geburtstag seines Lebens mit der schönsten Frau der Welt.
Aber ansehen musste er sie! Daran gab es kein Vorbei!

Also zündete er die Kerze an, die neben seinem Bett stand.
Er erkannte sie sofort. Sie war eine bekannte Dame der Gunst.

War das nun richtig oder falsch?
Der Euro!
Croc?
Philos = Briefmarkensammler?
Gast
dorfdepp war schneller
Da gab es so etwas Ähnliches in einer bösen Kurzgeschichte von Roald Dahl. An den Titel erinnere ich mich leider nicht mehr.
Schade, die Geschichten und Bücher von Roald Dahl waren unübertroffen.
@Amos
nein, Philo is griechisch und heißt Freund.
Ach was?!
Καληνύχτα μου φίλος
Falsch, denn er hat seinen Schwur gebrochen. Der Clou dabei ist, hätte er den Schwur nicht gebrochen, hätte er ein unübertroffenes Erlebnis gehabt. So ist beides in die Hose gegangen, armer Philosoph.
Ich tendiere dazu, dir zuzustimmen.
Demnach ist also wichtiger was wir uns vorstellen, als die Realität?
Gast
Klar die Vorstellung ist mächtig.
Wenn ein Bananenbieger sich in seiner Phantasie verliert und glaubt , er wäre "Croc", eine junge begehrenswerte
Liebesdienerin, dann kann das IHN befriedigen.
Andere teilen diese mächtige Vorstellung nicht und es geht nur auf den SACK.
Oh, noch einer, der an Verschwörungs Theorien glaubt.
Hier werden Sie geholfen.
Gast
hihihihi (-:
Wie ich sehe ist für dich die Vorstellung wichtiger als die Realität.
Das funktioniert für viele Menschen.
Ich wünsche dir noch viel Erfolg auf deinem Weg in die Zukunft.
mir ist die Fragestellung auch nach mehrmaligen Lesen nicht ganz klar. Was genau soll denn nun richtig oder falsch gewesen sein?
Fragst Du, ob seine Entscheidung, sich die Dame genauer anzusehen, richtig oder falsch war, kann es keine objektiv eindeutige richtige Antwort geben. Für IHN war die Entscheidung richtig, denn er wollte wissen, wer ihm das Vergnügen beschert hatte. Das war ihm wichtiger als das Versprechen. Anderen Menschen ist das gegebene Versprechen wichtiger als ihre Neugierde, und sie entscheiden sich anders. Und das ist ebenfalls richtig.
Im Klartex: auf der Metaebene stellt diese Geschichte eine ganz andere Frage: wie würdet ihr entscheiden? In welcher Richtung liegt Euer Wertekanon? Die Antwort ist nicht objektiv, sondern sagt sehr viel über denjenigen aus, der die Frage beantwortet.
Gast
umgekehrt wird ein Schuh daraus!
Ich kann mir nicht vorstellen warum ein realer Banaenbender sich vorstellt uns eine Croc vorzumachen.
Eigentlich verbiegst Du keine Bananen, Du verbiegst die Worte und die Realität.
Aber bitte, mach was du willst ..
@hphersel
du bist einer der Leute, die mich von Zeit zu Zeit dazu bringen, hier zu schreiben. Lesen tu ich öfter.
Diese Frage ist so alt, oder eventuell über 2000 Jahre alt, wie mein Philosophy Studium an Sydney Uni.
Es geht eigentlich gar nicht um die Frage selbst, sondern was wir daraus machen. Sehr gut ‘wie hätte ich mich entschieden?’
Ich weiß es nicht.
Wie hättest du dich entschieden, mit der schönsten Frau der Welt eng im Bett zu liegen, und die Kerze ruft ‘zünde mich an’?
Du weißt es auch nicht.
Es geht auch darum - wie du weißt - muss man immer alles wissen?

Und BTW ich wäre sehr wahrscheinlich dem Lockruf der Kerze gefolgt, denn ich bin ja nur ein schwacher Mann. Und siehste, das kommt dabei heraus.

Es war mir ein Vergnügen, mich mit euch zu unterhalten.
Bis zum nächsten Mal.
Gast
gute Nacht Croc !