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Noch Fragen?

Romas auf Durchreise

Sie stehen mit ihren Wohnwagen in Indusriegebieten.
Oftmals holen sie die grossen Stromklemmen hervor und schliessen sich in offenen Stromverteilern an.
Aber bei wem 'klauen' sie diesen Strom?
Frage Nummer 3000092764
Antworten (18)
Wo Du wohnst, weiß ich nicht, in meiner Gegend gibt es keine offenen Stromverteiler.
BTW: In Deutschland darf, außer Deutschen, eh jeder machen, was er will. Die Judikative ist dabei sehr nachsichtig.
Sie sind in diesem Sinne nicht offen.
Nur zugänglich mit geschlossenen, verplombten Türen.
Aha. Die offenen Stromverteiler sind nicht offen, sondern verschlossen und verplombt.
Du solltest nochmal in Ruhe über alles nachdenken
Solitude, siehe hier.
Die große Stromzange braucht man, um an der 110kV Leitung anzudocken.
Exakt. Für den einmaligen Gebrauch bestimmt.
@Opal: Wolltest Du mir ernsthaft erklären, wie ein Baustellenverteiler aussieht?
solitude
nicht erklären – du würdest es sowieso nicht verstehen – nur zeigen.
@ solitude32:
Nur für Dich und ganz langsam:
Diese Verteilerschränke sind natürlich verschlossen und verplombt.
Darin der Anschluss für die dahinter stehenden Büros und mit armdicken 220V-Leitungen!
Die 'neuen' Nachbarn öffnen diesen Schrank (jetzt ist er also nicht mehr verplombt, aber offen) und klemmen sich an diese armdicken Kabel an.
Das Ganze ist noch vor den Zählern also.
Somit wird sich erst mal kein Stromanbieter geschädigt fühlen, weil ja nicht bei einem bestimmten Anbieter angeschlossen.
Wer ist da der Geschädigte?
Versteh' ich nicht.
Der Geschädigte ist der Produzent.

Um es für den ganz bescheuerten User unserer WC verständlich zu machen, das ist so wie wenn man einen Apfel klaut direkt vom Baum des Apfelbauers.
Und nicht bei REWE.
Und, lieber wokk, finde ich es gewagt, den Romas zu unterstellen, sie würden Strom klauen.

Vielmehr bin ich der Meinung, dass diese Bevölkerungsgruppe einen Vertrag hat mit einem Stromproduzenten. Von diesem bekommen sie Schlüssel und Plombenzangen, mit denen sie Zugang zu den Stromverteilern bekommen. Und sie wieder verschließen können.

Dort entnimmt sie Strom für den eigenen Gebrauch, der mit einem tragbaren Zähler aufgezeichnet wird.

Über einen gewissen Zeitraum wird dann abgerechnet.
Sich [!?] (oder ein Gerät) wo anschließen klaut ja noch keinen Strom.
Der würde erst "geklaut", wenn die auch ne Glühbirne.. ach nee gibts ja nicht mehr... also wenn DIE eine stromsparende LED oder sowas in Betrieb nehmen.

Oder so.

Und sagt man nicht "Traveller" oder sowas heute?
Also in der Schweiz wird diese Personengruppe "Fahrende" genannt.
Was nur teilweise zutreffend ist, denn solange sie "fahrend" sind, stören sie ja die wenigsten und auch der Stromklau ist etwas erschwert...

wokk wird sich hier aber vorhalten lassen müssen, dass die Frage nicht aufrichtig ist. Die Antwort auf seine Frage weiss er selber. Er wollte verkünden, dass Roma (Strom) stehlen. Und damit wird der Tenor der Frage diskriminierend.
Solitude, natürlich nicht. Meine Intention bestand in erster Linie dir zu zeigen wie einfach es ist als fahrender Großfamilienclan an Strom zu kommen.
In Aussie Land gibt noch einige die an das Gute im Menschen glauben.
@ StechusKaktus: Deinen Einwand verstehe ich durchaus, allerdings weiss ich die Antwort auch weiterhin nicht.
Eigentlich wollte ich schreiben: Wenn ich VOR dem Zähler Strom entnehme.
Damit hätte ich Einige hier glauben lassen, dass ich so etwas wirklich tun würde.
So habe ich also beschrieben, was ich in Wirklichkeit oftmals erleben durfte. . .
Vor dem Zähler ist der Eigentümer des entnommenen Stromes namentlich nicht bekannt.
So, wer hat Interesse an einer (auch hier nicht erfolgenden) Strafverfolgung!
Wer auch immer Strom klaut, tut dies beim örtlichen Energieversorger.
Egal, mit wem der Kunde abrechnet: die Lieferung erfolgt über das örtliche Netz und läuft durch die örtlichen Trafostationen.
Dem könnte es auffallen, wenn er einzelne Stränge durchmessen würde. Der Aufwand lohnt aber nicht, da Stromdiebstahl vernachlässigbar ist gegenüber den natürlichen Verlusten.