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Gast

Rücktritt des Käufers vom Vertag vor "Auslieferung" und Bezahlung

Ich (privater Verkäufer) habe mit einer Frau (privater Käufer) einen Pferdekaufvertrag abgeschlossen, diese ist nach Erbringung der Unterschrift "einfach so" vom Vertrag zurückgetreten. Es fand trotz Terminvereinbarung (Frist ohne Angaben von Gründen verstrichen) weder eine Zahlung, noch die Übereignung des Pferdes statt. Habe ich Möglichkeiten und berechtigte Chancen eine "Aufwandsentschädigung" oder Ähnliches einzuklagen oder zu fordern?
Es geht zwar "nur" um einen Kaufbetrag von 2000,- Euro, aber durch den Rücktritt muss ich nun schauen, dass ich das Pferd anderweitig verkauft bekomme und es in der Zwischenzeit ja auch weiter versorgen muss (anfallende Kosten, Zeit, Arbeit, etc.).
Frage Nummer 3000015034
Antworten (2)
Du bekommst den ganzen Betrag und die Dame muss den Gaul nehmen. Schriftliche Aufforderung zur Abholung innerhalb einer Frist und detaillierte Kostenaufstellung für die Pflege des Gauls. Wenn keine Reaktion kommt, geht das zur Privatklage die Du gewinnst. Ob die Dame allerdings Geld hat, findest Du erst am Ende mit dem Vollstreckungsbescheid raus.
Gast
Nein. Wenn die Dame aus welchen Gründen auch immer nicht zahlungsfähig ist, verlierst Du nur weiteres Geld durch die Mahn- und Vollstreckungskosten, die Du vorstrecken musst.