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Noch Fragen?

Scheitert jetzt die Energiewende am Naturschutz?

Windräder liedern nur bei Wind Strom, aber den gibt es nicht immer. Wenn sie dazu noch im Herbst zu den Flugzeiten für Fledermäuse abgeschaltet werden müssen (Artikel), sinkt die Effienz um ein weiteres. Weitere Einschränkungen (z.B. Zugvögel) sind nicht auszuschließen.
Frage Nummer 105491
Antworten (36)
liefern, Effizienz
Ich bin ja ohnehin der Auffassung, dass man mit dem Abstellen der Räder nur verhindert, dass sich die Vögel daran gewöhnen und sich anpassen können. Die Menschen sind einfach nicht in der Lage, dynamisch zu denken...
Was möchte uns der Frager denn nun mitteilen?
Zum Glück haben durch Erdöl noch keine Vögel leiden müssen..............
Der Frager möchte mitteilen, dass wir uns bald in BRA (Bundesrepublik Absurdistan) umbenennen können.
@ musca: diesmal ist Dein Foto wirklich zu klein zur Abwechslung.
@ Dorfdepp: Ich nehme mal an, daß Du sowohl die Energiewende als auch den Naturschutz als völlig überflüssig einordnest.
Kennst Du den Spruch: Wir haben diese Erde nur von unseren Kindern geliehen?
Dörfler, ich habe Deinen neuen Beitrag eben erst gelesen, momentan machst Du Deinem Nick wahrhaftig alle Ehre.
Bei Windrädern leiden die Tiere betriebsbedingt, bei Erdöl nur in Havariefällen.
Also findest Du die Windräder ...überflüssig?
es macht keinen Sinn, sich mit Dorfdepp zu unterhalten
Ist das groß genug ?
Das ist dasselbe, Musca. Kein Unterschied.
Musca, hier etwas Größeres.
MfG primusinterpares
@ moonlady
Nicht überflüssig, aber konzeptlos, weil nie eine belastbare Energiebilanz erstellt wurde. Unsere Standards in Energieeinsparung und Umweltauflagen sind zwar Spitze, aber ein Blick auf den Globus reicht um zu ahnen, dass das kleine Kleckserl Deutschland damit nicht die Welt retten wird. Es ist absehbar, dass wir zukünftig Strom aus dem Ausland beziehen müssen. Ausblick: "29.01.2014 - Schon 2024 will Polen Atomenergie produzieren: Das Wirtschaftsministerium hat einen Plan für den Bau zweier Kernkraftwerke vorgelegt." (Google -> welt.de, Server gerade down). Herzlichen Glückwunsch zu soviel Voraussicht. Ich bin kein Kernkraftbefürworter, aber realistisch genug zu sehen, dass wir weiterhin der Gafahr eines nuklearen GAUS ausgesetzt sein werden, nur dass wir keinen Einfluss auf die Sicherheitssstandards ausländischer Meiler haben.
Dorfepp,
wie immer bist Du Dir zu gut, konkrete Fragen zu beantworten. Der musca hat scheints doch recht, daß diskutieren mit Dir nicht lohnt.
Du antwortest nur mit Monologen über ein anderes Thema, schade eigentlich.
Windräder liefern uns in D kostenlose Energie, die die Umwelt wenig belastet.
Besser als AKWs, oder?
Aber da Du auch da schon anderer Meinung sein wirst, gebe ich auf.
Dorfdeppen sind stur und beratungsresistent. Scheint leider wahr zu sein.
Ergo verschwende ich hier nur den Rest meiner Lebenszeit, und dazu habe ich auch keine Lust mehr.
Eine Wende ist immer mit einer gewissen Problematik behaftet - siehe Wendehals.
Eine Halse hingegen kann auch starr ausgeführt werden, wie man am Beispiel Moonlady sieht.
Kommt auf das System an. Windräder, die nach dem System Wetterhähne oder Windmesser gebaut werden sind nicht so hoch wie die "Standardwindräder" und drehen sich auch bei schwachem Wind.
...hi hi hi Hefe.
Langt ein mittelprächtige Furz? Hi hi hi...
Lieselotte
Croc: Wohnst Du in einer evangelischen Gegend? Bockwindmühlen arbeiten auch nach diesem Prinzip?
... was ist denn nun eine Bockwindmühlmaus? Bitte erkläre... hi hi. Und kann die genug Wind ablassen? Hi hi hi...
Lieselotte
...und Religion diskutier ich nicht... dafür hast du sicher Verständnis. Und arme Kirchenwühlmäuse sind arm... egal in welcher Kirche... hi hi hi
@ moonlady
Die Frage, ob Windräder überflüssig sind, habe ich konkret mit „nein“ beantwortet. Das allein wäre etwas wenig gewesen, so habe ich hinzugefügt, dass ein schlüssiges Energiekonzpet fehlt. Im Rahmen einer WC hätte ich erwartet, dass sich jemand zu den ständig steigenden Auflagen und Kosten für Windradbetreiber äußert, die letztendlich der Endverbraucher zahlt, soviel zur kostenlosen Energie (fass-mich-an-den-Kopf). Oder einen Hinweis auf eine belastbare Energiebilanz. Aber unpassend zum Thema zeigt einer im Öl verendete Vögel und erklärt, dass man mit mir nicht diskutieren kann. Zum Thema AKW habe ich nur geschrieben, dass die AKWs nicht weg sind, wenn wir unsere abschalten (zur Beruhigung), und dass anzunehmen ist, dass andere neue bauen werden, um uns mit Strom zu versorgen. Aber wenn derart einfache Gedankengänge schon auf Schwierigkeiten stoßen, hat es wirklich keinen Zweck.
Als Antwort auf diese, ein hochkomplexes Thema betreffende Frage und zur Ehrenrettung möchte ich auf die zusätzlich zur Wartung entstehenden, hohen Entsorgungskosten der Windpropeller verweisen, die bisher auch unberücksichtigt blieben. Kapitalanleger werden es bald spüren.
Einen interessanten Weg zur Energiegewinnung ohne große Entsorgungskosten hier und da.
ich möchte nochmal auf die Frage zurückkommen. Wir haben langfristig keine andere Möglichkeit , wir müssen auf alternative Energiequellen umsteigen. Die Bevölkerungszahl wird sich in wenigen Jahrzehnten verdoppeln, der Energieverbrauch immens ansteigen, die fossilen Ressourcen immens abnehmen. Jede alternative Energiequelle- oder Technologie ist es Wert, untersucht und ggf. eingesetzt zu werden.
Gast
@Musca,
Denk mal über folgende These nach: Über die Nutzung von Wind- und Wasserkraft, Zwischenstadium Ölverbrennung und Kohlekraftwerke sind die Menschen zur Atomkraft gekommen, die wenigstens die Umwelt nicht mit CO² belastet.
Einfach aus dem Grund, weil die alten Quellen nicht mehr genug Energie bereit stellen konnten.
Und nun wollen wir zurück in die alten Zeiten, anstatt CO² einzusparen wieder mehr Holz, Kohle und Öl verbrennen, um Windräder herzustellen, die trotz gesteigerter Effektivität nicht genug Strom für die Menschheit liefern können?
Ich kann damit leben, dass man eine Alternative zur Atomkraft sucht, weil man Angst davor hat. Ich kann nicht damit leben, dass man Rückschritte machen will.
Wie wäre es statt dessen mehr Geld in die Forschung zu stecken, um Kernfusion zu realisieren oder kosmische Strahlung umzuwandeln in nutzbaren Strom?
Wer heute nach Fukushima, Tschernobyl, Asse und Gorleben und...und...und... immer noch nach Atomkraft ruft, kann nicht ganz dicht sein!
Leider wird mit der gefährlichsten aller Techniken nicht verantwortungsbewusst umgegangen.
Und Windräder sind nun einmal super effizient.
Gast
Ja Kaktus....
Sie sind vor allem dann besonders effizient, wenn kein Wind weht oder der Wind zu stark bläst, dann nimmt man sie nämlich auch vom Netz.
Übrigens: Fukushima war keine Atomkatastrophe, sondern eine Naturkatastrophe (Tsunami) mit direkten 20.000 Toten und etlichen völlig zerstörten Städten.
In zweiter Linie hat es auch das Atomkraftwerk getroffen. Man lernt daraus, dass man solche Kraftwerke noch sicherer gegen Naturkatastrophen bauen muss. Die Technik an sich hat aber nicht versagt, die ist beherrschbar.
Wenn Du, Stachus, lieber wieder Strom sparen willst und die Umwelt mit weiteren Kohlekraftwerken zwingend weiter mit CO² zupusten willst,, bitte. Die Erderwärmung ist ja kein Problem für Dich, oder?
Ich habe übrigens darauf verwiesen, dass es modernere Methoden zur Energieerzeugung geben könnte, wenn die Forschung dahingehend intensiviert würde.
Neue Windenergieanlagen sind in der Tat hocheffizient, sie gebrauchen nicht viel Wind, und wie werden nicht, wie behauptet, bei Starkwind aus dem Wind gedreht, sondern gebremst. Das tolle ist, sie sind nicht nur effizient, sondern sie sind sogar inzwischen ohne jegliche Subventionen wirtschaftlich (im Gegensatz zu Solaranlagen). Das gilt leider noch nicht für die großen Offshore-Parks, aber die Entwicklung ist ja noch nicht abgeschlossen.

Man muss Windparks nicht schön finden und gerade in den Küstenregionen spricht man von einer Verspargelung der Landschaft. Ich habe auch Verständnis dafür, dass viele solche Parks nicht in unmittelbarer Nachbarschaft zu ihrem Grundstück haben möchten. Leider müssen wir irgendeine Kröte der Energiegewinnung schlucken. Ich persönlich finde, dass Windenergiegewinnung eine der kleineren Kröten ist.
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß. Das Motto von Umweltspinnern, die den Schatten von Windrädern gesundheitlich nicht verkraften. Die Dinger sehen scheiße aus und verschandeln die Landschaft: weg damit!
Genau. War ja nur ein GAU (Größter anzunehmender Unfall) in Fukushima. Also eigentlich nicht der Rede wert.
Gast
Ing,
Es ist unzweifelhaft richtig, dass der Tsunami das Kernkraftwerk Fukushima zur Havarie gebracht hat.
Es ist auch richtig, dass Technik nie zu 100 % sicher ist. Auch fliegen ist nicht zu 100 % sicher, es stürzen immer noch Flugzeuge ab. Das Risiko ist aber doch sehr gering.
In letzter Zeit habe ich leider mit zu vielen Menschen diskutieren müssen, die fast schon felsenfest davon überzeugt waren, dass die Havarie von Fukushima den Tsunami ausgelöst hat... und das ist definitiv falsch.
Deswegen mein Spruch dazu.
Die Frage ist,, welches Restrisiko man bereit ist zu tragen, und ich für meine Person trage lieber das Risiko von Störfällen in einem AKW, da kann ich zumindest noch weglaufen, wenn ich nicht gerade selbst im Reaktor arbeite, als das todsichere Risiko durch weitere CO² Verpestung der Luft durch wieder notwendige Kohlekraftwerke. Vor der Luft kann ich nicht wegrennen. Die verteilt sich weiträumiger und wird immer schlechter.
Ja, der Arme meint Kohlenmonoxid. Kann ja mal passieren im Eifer des Gefechts
Beim sogenannten Klimawandel wird aber immer von Kohlenstoffdioxid gesprochen. Kohlenstoffmonoxid ist ein hochgiftiges Gas, das die innere Atmung durch 300fach höhere Bindung an Hämoglobin verhindert und ggf. zum Tode führt. Also bleiben wir bei CO2.
Also 0,038 Prozent CO2 sind in der Luft; davon produziert die Natur 96 Prozent, den Rest, also vier Prozent, der Mensch. Das sind dann vier Prozent von 0,038 Prozent also 0,00152 Prozent. Der Anteil Deutschlands hieran ist 3,1 Prozent. Damit beeinflusst Deutschland 0,0004712 Prozent des CO2 in der Luft. Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.[Zitat Ende]
Gast
Nun, Wissenschaftler behaupten eindeutig einen Zusammenhang erkannt zu haben zwischen gestiegenem CO² und unserer Erderwärmung, und sei diese Steigerung wirklich eher gering, wie Amos ausgerechnet hat.
Es sorgt jedenfalls für steigende Meeresspiegel und andere Effekte. Höhere Jahresdurchschnittstemperaturen wären mir ja noch egal, aber die höhere UV Strahlung nicht so wirklich. Nein, ersticken werden wir nicht so schnell, der Rest ist aber jetzt schon sehr unangenehm.