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Noch Fragen?

Schummelsoftware von VW

Etwas verstehe ich nicht. Die Software erkennt einen Prüfzyklus, und verstellt das Motormanagement so, dass so wenig wie möglich Schadstoffe produziert werden. Das ist doch eigentlich toll! Warum kann diese Software nicht über den gesamten Betriebszustand laufen?
Frage Nummer 3000017402
Antworten (23)
Vielleicht wird dann die Leistung oder Lebensdauer des Motors eingeschränkt.
Leistungsverlust?
Der Wagen bringt dann halt die ebenfalls zugesagten Beschleunigungswerte und Höchstgeschwindigkeiten mehr.
Da die meisten Kunden ihre Kaufentscheidung eher von den Werten abhängig gemacht haben, als von die Stickoxidwerten ... gäbe das Ärger.

Der Satz "Und die ersten 3 Jahre zahlen Sie keine Steuer." war doch eher die Rabattmarke ...
Wer zum Frühstück statt Bild, dieses Magazin liest, ist voll im Bild.
Schadensersatz? Welchen Schaden haben Besitzer oder Fahrer erlitten?
Dieser Artikel beantwortet nicht die Frage, warum eine Software, die Schadstoffe verringert, nicht permanent im Einsatz ist.
Lieber Amos, das ganze ist ja noch gar nicht durchdiskutiert bei Behörden und Staatsanwaltschaft. Denk mal daran, dass du dir ein Fahrzeug kaufst, welches 3 Jahre lang steuerbefreit ist, weil es so sauber ist. Und jetzt kommt heraus, dass das eine Dreckschleuder ist, und du die 3 Jahre Steuerbefreiung zurückzahlen müsstest. Oder dass du plötzlich die grüne Plakette verlierst, und nicht mehr zu deinem Haus in der Innenstadt fahren darfst. Oder das Fahrzeug, aus Gründen der Spritsparsamkeit gekauft hast, nach der Umrüstung aber 3 Liter mehr konsumiert. Ansatzpunkte für Schadenersatz gibt es da viele.
Der Artikel beantwortet umfassend. Man muss natürlich auch die eingearbeiteten Links lesen.
Das Auto ist ja KEINE Dreckschleuder, man muß nur die entsprechende Software eingebaut lassen.
Soweit ich weiß, werden die entsprechenden Autos bei VW kostenlos auf den entsprechenden Stand umgerüstet. Und keiner soll anfangen zu weinen, weil er 10 km zum nächsten VW-Händler fahren muß.
Gast
@Amos, etwas scheinst Du missverstanden zu haben. Die Software täuscht nur vor, dass das Auto keine Dreckschleuder ist. Im Normalbetrieb ist es das dann aber doch. Ein Softwareupdate reicht da nicht, soweit ich das mitbekommen habe, muss mindestens ein besserer Katalysator her und/oder andere Komponenten auch. Die Alternative: Die Software simuliert dauerhaft den "sauberen" Betrieb, aber man kommt keinen Berg mehr hoch und Überholen auf der Autobahn wird mehr als mühsam.
Gast
hallo rayer, wenn der Wahrheitsgehalt des Artikels so gut ist wie die Linksschreibung von den Schreiberlingen "Saskia Gerhard und Matthias Breitinger bei ZEIT-ONLINE" wäre ich sehr überrascht.

Eine der Aussage könnte von "pros" sein. Der würde die Software auch einbauen.
Ich machte bisher immer den Fehler und habe die Software installiert.
Erstens werden die Autos nicht "auf den entsprechenden Stand nachgrüstet" - vielleicht geht das in D noch mit vertretbarem Aufwand, aber selbst das scheint mir ambitioniert.
Spätestens bei den amerikanischen Grenzwerten ist das praktisch nicht möglich. Hier betsteht also ein echter und dauerhafter Mangel.
Zweitens ist der Zeit- und damit Wiederverkaufswert der betroffenen Fahrzeuge durch diesen Mangel und den damit verbundenen Vertrauensverlust reduziert, jedem einzelnen Besitzer entsteht ein Schaden im m.E. nach hohen drei- bis niedrigen vierstelligen Bereich.
Tja, der Griff nach dem Stern oder den bayerischen Nieren müssen die in Wolfsburg für den Moment wohl vertagen.
Huddelduddel
Wahrheitsgehalt war nicht die Frage. Es ging darum, ob man nicht in jedem Betriebszustand so schadstoffarm laufen könnte.
In Sache Wortklauberei hätte ich dann auch noch was. In der Regel wird eine Software nicht installiert, sondern implementiert, und zwar in ein bestehendes Computersystem. Das Synonym dafür wäre dann: Einbauen oder installieren.
@rayer: mein Phaeton aus der Manufaktur in Dresden ist den Konkurrenten aus Stuttgart und München durchaus gewachsen. 7er war nicht mein Geschmack und der S 450 L war es ebenfalls nicht. Bleibt jedem überlassen.
@Amos
Gewachsen in welcher Beziehung?
Technik, Ausstattung, Komfort, Motor, Verarbeitung, usw.
@Amos
Frag mal einen Chinesen, Inder, Brasilianer, Spanier, Franzosen oder was weiß ich für eine Nationalität, ob er einen Phaeton kennt. Spätesten da hört es auf. Die kennen dann eher einen Olli Kahn. Wer kennt Glashütte? Bei Rolex ist die Welt eine andere.
Stimmt, ist aber nicht meine Intention. Meine NOMOS, Lange oder IWC muß ich nicht wie Robert Geis die Pepsi von Rolex öffentlich ausstellen.
Jemand sagte mal: Sie haben aber einen schönen Passat. *g*
@Amos
Darum, und um Dich ging es mir auch nicht. Piëch hatte mal das automobile Oberhaus im Auge, mit solchen Eskapaden rückt das in weite Ferne. VW ist zwar bekannt wie nie, aber mit welcher Story? Der reiche Inder oder Chinese kauft doch eher einen Jaguar aus dem Hause TATA als einen VW.
Mißverständnis
Gast
Mist Verständnis?