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Noch Fragen?

Scotch oder Bourbon?

Ich finde überall nur Infos zu Herstellungsweisen, Tradition und Bezeichnungen. Aber wo liegt eigentlich der grundsätzliche geschmackliche Unterschied zwischen Scotch und Bourbon Whisky?
Frage Nummer 1988
Antworten (3)
Das ist sehr schwer zu beandworten,den es ist eine Frage des Geschmacks. Ich Trinke lieber Bourben mit einem Rauchigem Geschmack. Wichtig ist aber bei beiden Sorten kein Billigwhisky. Wenn Sie einen Jim Beam oder einen Black and White trinken Verbrenen Ihnen die Gedärme. Ein Guter Schluck läuft runter wie Oil. Probiren Sie mal Balplair Singel Malt von1979 oder einen Bowmore Singel Malt Scotch. Also reine geschmakssache

MFG
Müller
Beides sind umgangssprachlich Überbegriffe, die wiederum geschmackliche Variationen zusammenfassen. Die geschmackliche Bandbreite innerhalb beider Whisk(e)y Sorten ist groß. Die Frage ist daher schwer zu beantworten. Generell, ein Bourbon ist voller im Körper, hat einen leicht süßlichen Anklang, die typischerweise verwendete jungen Fässer geben stärkere Holztöne ab. Scotch ist idealtypisch eher malzig rauchig - trocken, leichte Sherrynoten, abhängig von der Fasslagerung, zudem leichter.
Drücken wir es mal so aus, ein guter Bourbon (sprich: Knob Creek, Blanton, Booker's) ist für bodenständige Männer, die zwei Jahrhunderte früher als Wyatt Earp geboren worden wären, ein „blended Scotch“ (sprich: JW, J&B rare, Chivas, etc) hingegen ist für Sissys, die tatschlich meinen, Alkohol sollte mild schmecken und ein hochwertiger Single Malt Scotch (Ardbeg, Talisker, Highland Park) ist für Männer die die junge Deneuve einer Pam Anderson jederzeit vorziehen würden
Wenn ich mich richtig erinnere, wurde in einer Vorlesung darauf hingewiesen, daß der Bourbon ein absolutes Lebergift ist, ich kann aber nicht mehr sagen, worauf sich diese Aussage bezog. Brennverfahren? Herstellung insgesamt?
MfG
Faber