User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Seit wann gibt es die Lederhose und kann man Lederhosen überall tragen?

Eine Lederhose ist doch mehr als Tracht: Mit Kollegen habe ich letztens diskutiert, ob eine Lederhose gesellschaftsfähig ist und seit wann Lederhosen als Kleidungsstück in Mode sind.
Frage Nummer 558
Antworten (4)
Als Arbeitskleidung von Bauern und einfachen Leuten wurden Lederhosen immer schon als Kleidungsstück verwendet. Praktisch ist die Lederhose schon allein deshalb, weil sie strapazierfähig und einfach zu reinigen ist. Wer etwas auf sich hält, lässt seine Lederhose aus Hirschleder auf Maß anfertigen. Oft statten sich auch Burschenvereine mit Lederhosen aus.
Wenn man an Lederhose denkt, dann denkt man als erstes ans Münchner Oktoberfest. Bei Trachtenvereinen tragen Männer in Österreich und Bayern Lederhosen. Durch die Landhausmode ist die Lederhose endgültig salonfähig geworden. Besonders in Gebirgsregionen kann man die Lederhose zu allen möglichen Anlässen anziehen, von der Hochzeit bis zum Geburtstagsempfang.
Ich bin Motorradfahrer und trage deshalb eine schwarze Lederhose. Auf dem Bike bietet sie mir auch Schutz. Mit einer Schnürung kann ich sie individuell anpassen. Ich habe keine Bedenken diese Hose auch in der Freizeit zu tragen. Für andere Gelegenheiten finde ich sie nicht geeignet. Meine Lederhose mit der Trachtenstickerei ziehe ich durchaus auch ab und an in die Arbeit an.
Leider muss ich Jonas Krause widersprechen:
einfache Leute hatten früher keine Lederhosen, denn auch damals waren sie zu teuer.
Die Lederhose war durchaus auch ein Indiz für den Stand des jeweiligen Trägers, ähnlich wie der Gamsbart und das Charivari.
Ob ich heute Lederhosen trage, hängt von der Art der Lederhose, der Region, in der ich lebe, und natürlich auch vom eigenen Charme ab, wie ich eine solche trage. Schnell kann so etwas ins Auge gehen, eine geschnürte Motorradlederhose würde ich auch nicht zum Bankett tragen.

bassd scho