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Noch Fragen?

Sicheres Passwort

Leider ist es mir schon mal passiert, dass mein account geknackt wurde, obwohl ich dachte, Passwort ist sicher. Hat jemand von Euch Tipps, wie ich das in Zukunft vermeiden kann? Ja, ich weiß Sonderzeichen, Zahlen und so, aber dsa soll auch nicht immer helfen. Ich habe jetzt den Passwort-Generator https://www.passwort-generator.com/ probiert, aber wie soll ich mir das dann merken?

Hoffe auf Tipps
Graf Koks
Frage Nummer 3000092529
Antworten (16)
Das zeigt, wie blöd so ein Generator ist, und derjenige, der dafür wirbt umsomehr.
Am besten merkt man sich Passwörter, die Bezug haben zu dem eigenen näheren Umfeld, oder zu Perönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Z.B.:
"mErKeL-iSt-DoOf". Unknackbar, und mit einer beliebigen Zahlenreihe erweiterbar.
Du kannst Online wirklich viele Infos finden, wie du das beste Password haben kannst, so habe auch ich es gemacht und jetzt mache ich mir viel Sorgen.
Ich biete mal ein Gegenbeispiel.
Seit über 20 Jahren das selbe PW, keine Sonderzeichen nix.

Da muss ich mir nix mehr merken, das tippe ich im Schlaf.
KeePass, eine einzige Datenbank für Windows, Android und iOS, funktioniert wunderbar, Verschlüsselung Rijndeal 265 Bit-Algorithmus, und wenn unbedingt erforderlich, die Datenbank noch verschlüsselt in einer sichern Cloud, du musst dir nur noch das Masterpasswort merken.
Richtig ist, dass man Passwörter zumindest aus Groß- und Kleinbuchstaben und Zahlen zusammensetzen sollte und dass sie derzeit mindestens 16 Stellen haben sollten. Außerdem ist es multidämlich, wenn sinnvolle Wörter darin vorkommen, so was knackt ein heutiger Rechner mit einem Bruteforceangriff in Sekunden. Es führt also nichts an einem Passwortsafe und einem Passwortgenerator vorbei. Aber Vorsicht: Passwortgeneratoren im Internet kannst Du vergessen, da kannst Du gleich einen Zettel auf die Parkbank legen und bei Passwortsafes musst Du aufpassen, es gibt Safes, bei denen das Masterpasswort im Programm und nicht in der Datei verschlüsselt ist. Bei diesen Programmen sind die Passwörter ungeschützt, wenn man die Safedatei vom Manager trennt. Und noch was: Noch blöder ist, die Passwörter im Browser, einem Terminmanagerprogramm oder einem E-Mail-Client zu speichern. Allerdings geht es noch dümmer: Wer sich einbildet, dass es eine sichere Cloud gibt ... Kindergartenniveau, höchstens. Da hilft auch kein VPN. Alles auf Deiner Platte mit ordentlichen Programmen, die auf Passwörter spezialisiert sind, ordentliche Passwörter und bei den sogenannten Sicherheitsfragen (Wie war der Mädchenname Ihrer Mutter?) keine Echtdaten eingeben, sondern ein weiteres hochsicheres Paßwort, nur dann bist Du sicher. Ach ja, und noch was: Für Deinen Router, Deinen PC, Deinen Paßwortmanager, Deine Firewall und Deinen Virenscanner bitte unterschiedliche Passwörter und für jedes Login auch.
@dschinn: Dann ist Dein Rechner vermutlich seit 19,5 Jahren Teil eines oder mehrerer krimineller Botnetze und versendet Spam, Erpressungsmails und Verschlüsselungstroyaner, Du weißt es blos noch nicht. Schau mal im Taskmanager, was Deine CPU macht, wenn Du nichts machst.
Man braucht keinen Passwortmanager.
Man braucht keine Kombination aus Groß-/Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen.
Man braucht gar nichts spezielles.

Man braucht einfach nur "sinnfreie Länge". Die schon genannten sechzehn Zeichen sind auch durch Brute-Force-Angriffe mit vertretbarem Zeitaufwand nicht zu knacken. Und natürlich darf das Passwort in keinem Wörterbuch vorkommen.
Beispiel: Aus "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat während langer Winterabende" wird "DsPdftknGtwdlrWe", wenn man die ersten und letzten Buchstaben jedes Worts aneinanderhängt. Ob mit oder ohne Großschreibung ist egal. Leicht zu merken und nicht zu knacken. Für die verschiedenen Accounts hängt man noch ein individuelles Kürzel hintendran und schon ist man auf der sicheren Seite.
Zitat:

Man braucht keine Kombination aus Groß-/Kleinschreibung,

Beispiel: …. "DsPdftknGtwdlrWe“ ….. Man braucht einfach nur "sinnfreie Länge".

Zitat Ende

Ja, das ist sinnfrei.
Oha, danke für die zahlreichen Antworten. Bei dieser Frage scheiden sich wohl die Geister.
ach, derDoofe glaubt mal wieder, etwas Widersprüchliches bei mir gfunden zu haben ...

Wenn Du den Text nicht nur gelesen sondern auch verstanden hättest, wäre Dir aufgefallen, dass ich im Satz danach nachgeschoben habe, dass es egal sei, ob groß oder klein geschrieben.
Man braucht es nicht, es schadet aber auch nicht.

Dein ist das Himmelreich.
das mit dem Passwortgenerator habe ich auch mal ausprobiert. Ist echt super was einem da für sichere Passwörter kredenzt werden. Es gibt auch Programme die sich die Passwörter für dich merken. Musst du mal googeln :)
Wenn du dir das Passwort nicht merken kannst, dann lerne es so lange Auswendig bis es klappt. Genau so als würdest du ein Gedicht lernen.

Lg
Am besten man verwendet so viele verschiedene Zeichen wie möglich. Z.B. Groß- und Kleinbuchstaben, Sonderzeichen und Zahlen. dAs erschwert den Hackern ihre Aufgabe erheblich. ;)
Es gibt verschiedene Verfahren ein Passwort zu knacken. Am besten viele Zeichen - 20-30. Ob Sonderzeichen oder nicht ist erstmal egal. Nimm z.B. einen sinnlosen Satz, den du dir aber merken kannst. Etwas was man sich merken kann. Einige Sonderzeichen sind nicht schlecht, hindern den Hacker aber nicht daran, dein Passwort zu hacken.
Installiere dir einen Passwortmanager so kannst du für alle Accounts verschiedene Passwörter generieren, muss dir aber nur eines merken. Windows 10 kommt standardmässig mit einer Passwortverwaltung.

https://www.computerbild.de/artikel/cb-Tipps-Software-Windows-Geheimer-Passwort-Manager-im-System-11754687.html

Oder weniger Koksen, dann kannst du dir die Passwörter vielleicht auch merken ;)
Nimm am besten irgendein zufälliges wort wie z.B. kalender und dann och eine zufällige Zahl wie 18. Das ist schon ein gutes Passwort. Dieses Passwort nimmst du dann überall.
LG Jasmin