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Noch Fragen?

Gast

Sicherheit vers. Reisefreiheit

Sicherheitsdienste arbeiten aus Eitelkeit gegeneinander!

Sollen einheitliche europäische Dienste geschaffen werden?
Hilft eine einheitliche europäische Datenbank?
Ist es uns Wert, für ein grenzenloses Reisen, unsere Sicherheit zu Opfern?
Frage Nummer 3000021736
Antworten (34)
Du mußt die Gefahr einfach akzeptieren. Alles andere ist wilder Aktionismus. Grenzen dichtmachen ? Hilft nix. Sie sind doch schon da. Und sie reisen mit ihren Pässen quer durch die ganze Welt. Einfach mit dem Flugzeug. Einen europäischen Geheimdienst gibts auf absehbare Zeit ebensowenig wie die Vereinigten Staaten von Europa. Wir opfern unsere Sicherheit nicht wegen dem grenzenlosen Reisen. Wir würde aber unsere freiheitlichen Errungenschaften opfern, wenn wir die Grenzen wieder zumachen würden. Wir wären besiegt von einer relativ kleinen Anzahl Psychopathen. Beruhig dich wieder. Dir kann auch ein Meteorit auf die Birne knallen.
Gast
elfigy - für was brauchen wir eigentlich überhaupt eine Polizei?

Wegen der paar Verbrecher/Schwerverbrecher?
z.Z. sitzen unter 0,02 Promille der Gesamtbevölkerung ein.
Wo ist da die Verhältnismäßigkeit?
der Vergleich paßt nicht
Gast
elfigy - warum?
Verbrecher mit Psychopathen gleichzusetzen, ist schon eine gewagte These. Die meisten verüben ihre Verbrechen im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte.
Gast
Amos, ich glaube nicht "nur" an den Psychopathen.
Die Meisten sind m.E. Verbrecher die sich einen Gewinn aus diesen Aktionen versprechen. Wieso hat der jetzige Oberguru der IS schon Milliarden oder Idi Amin oder Jassir Arafat oder oder......
Die Antwort galt Elfigy. Sorry.
Huddel. Weil die einsitzenden Verbrecher bereits Verbrechen begangen haben. Sie wurden von der Polizei dingfest gemacht. Dafür ist die Polizei da. Du willst aber mit ungeeigneten Mitteln Verbrechen verhindern Huddel. Lies mal was ich schrieb. Sie sind schon im Land. Und die meisten können problemlos auch über gesicherte Grenzen reisen. Sie haben Pässe. Du würdest so einen freiheitlichen Fortschritt opfern, damit ein paar sich mehr Mühe bei der Beschaffung von Pässen geben müssen ? Ich glaube nicht, daß man damit ein Attentat verhindern kann.
Nicht alle Verbrecher sind Psychopathen, nicht alle Psychopathen sind Verbrecher.
Psychopathen sind auch nicht dumm oder verwirrt. Aber diesen Fanatikern ist schon ein erheblicher Anteil der Merkmale von Psychopathen eigen. Selbstverständlich sind diese für ihre Verbrechen voll verantwortlich. Aber normal kann man sie wohl auch nicht bezeichnen. Wie würdest du das denn nennen Amos?
Dem stimme ich absolut zu: wer Verbrechen begeht, ist nicht "normal". Aber kann sich nicht als Psychopath aus der Verantwortung stehlen.
Gast
auch die Psychopaten sind schon im Land, habenPässe usw.
siehe Attentäter von Paris!
Amos ich glaube jetzt nicht, daß du nicht weißt, was ein Psychopath ist. Das ist keineswegs ein Geisteskranker, dem irgendwelche mildernde Umstände zuständen. Ich habe null Bock, hier eine Seite zu verlinken, auf der du dich informieren kannst. Suchs dir selber.
stimmt Huddel . Und deshalb brauchen wir auch die Genzen nicht wieder dichtmachen wie früher vor Schengen.
Gast
Elfigy - ich habe nicht nach Grenzen gefragt! Wo?
Meine Kenntnisse über Psychopathologie reichen eigentlich aus.
Huddel, diesen Satz habe ich so verstanden.
"Ist es uns Wert, für ein grenzenloses Reisen, unsere Sicherheit zu Opfern?"
Ich las da raus, du fragst, ob wir unsere Sicherheit opfern, wenn wir in Europa offene Grenzen haben.
Und ob diese das wert sind.
Wenn ich das nicht richtig interpretiert habe, klär mich bitte auf.
Ja für dich reichts Amos.. abwink
Gast
Was sollen Binnengrenzen in Europa denn bringen, wenn die Terroristen ja schon längst im Land drin sind?
Für mein Spatzenhirn reicht es allemal.
Gast
elfigy - ich Träume von einem Europa der Regionen wie Baden, Württemberg, Schwaben, Franken usw.
Alles unter dem Dach Europas.
Polizei kann regional aufgebaut sein. Tritt ein sogenanntes Vorkommnis ein wird es Zentral erfaßt und kann von allen Polizeidienststellen abgefragt werden bzw. Warnungen und/oder Hinweise werden an alle verteilt. Auch die Verteidigung sollte Zentral aufgebaut werden.
Gerade in den Nachrichten: der Islamist (der maßgebliche Oberpsycho) reiste mehrfach quer durch Europa - geschützt durch unsere nicht mehr vorhandenen Grenzen die aber Datenbollwerke sind.
Ähnlich wie in Südtirol neben deutsch auch italienisch gebräuchlich sind, mit dem Vorsatz, daß italienisch als Gesetzessprache Vorrang hat.
So könnte, neben der Regionalsprache englisch als Amts- und Gesetzessprache gültig sein. usw. usf.
Gast
so geht "Grenzsicherung" auch: Bauer schützt sein Grundstück
ich versuche mal einfach, die gestellten Fragen zu beantworten. Sicherheitsdienste stehen unter enormen Konkurrenz-und Kostendruck, das hat nichts mit Eitelkeit zu tun, es ist der schlichte Überlebenswille. Und für achtfuffzig die Stunde unter miesen Arbeitsbedingungen bekommt man bekommt man kein motiviertes Personal.
Frage 2: Vernetzung ist das A und O, nicht eine europäische, sondern eine globale Datenbank wäre vonnöten.
Frage 3:die verstehe ich nicht so richtig, jedenfalls macht es mir nichts aus, aus verständlichen Gründen vor Flügen oder bei Großveranstaltungen vorher gefilfzt zu werden
ups, ich dachte, mit den Sicherheitsdiensten sind die Geheimdienste gemeint. So würde es jedenfalls zur Frage passen.
uuuuups, ich habe da wohl etwas durcheinander gebracht, falsch gelesen / interpretiert.....sorry
Gast
Musca, ich hab mal auf einem Weltwirtschaftsgipfel gearbeitet. Unglaublich, wie ich da schon im Vorfeld gefilzt wurde, pol. Führungszeugnis war noch das harmloseste.
Auch der BND hat mich überprüft. Ich bekam die bestmögliche Sicherheitsbewertung und einen Arbeitsausweis mit einer einstelligen Nummer, 000X, genauer möchte ich es nicht ausführen.
Theoretisch galt der Ausweis am eigentlichen Veranstaltungstag nicht, da aber immer noch vieles zu tun war, kam ich einigen Personen wie Kohl, Gorbatschow, Bush Senior und anderen ungewollt doch näher als mir selbst lieb war. Interessanterweise haben mich die Sondereinsatzkräfte an dem Tag aber auch völlig in Ruhe gelassen, trotz fehlendem Sonderausweis für den Tag. Ich konnte mich da frei bewegen, wie ich wollte bzw musste.
Wenn es um so etwas geht, um maximale Sicherheit, habe ich auch kein Problem mit Sonderprüfungen.
Im Privatleben, wenn ich nur mit dem Auto von A nach B fahre, kann ich das aber nicht oder nur sehr schwer akzeptieren.
Gast
@Huddel: Ein Europa der Regionen finde ich schon lange begrüssenswert. Sagen wir mal die Region Deutschland, die Region Bayern, die Region Benelux , warum nicht?
Ob Catalunia als eigene Region neben Spanien in die EU eintreten sollte, sind meine Frau und ich leider differenter Meinung. *Seufz*.
Aber über eine gemeinsame Amtssprache für ganz Europa, die idealerweise Englisch sein sollte, ohne dabei die Regionalsprachen zu verdrängen, da sind wir uns wenigstens einig.
Ich betrachte das Herzeigen der Ausweisdokumente als geringeren Eingriff in meine Freiheitsrechte als den Zwang, den Radweg benutzen zu müssen.
Oder einen Helm tragen zu müssen, wenn ich Brötchen hole. Oder die Zwangsmitgliedschaft zur IHK. Oder das Verbot Glühbirnen zu kaufen. Oder...oder...oder.
Manchmal frage ich mich wirklich, was die Menschen belastet.
Gast
Auch ich hatte nie ein Problem mit dem Vorzeigen der erforderlichen Ausweispapiere. Damals gab es für mich 3 Grenzübergänge Richtung Frankreich(über den Rhein), Greffern, Straßburg und Breisach. Straßburg nur wenn der Besuch der Stadt geplant war. Nie ein Problem. Aber, die vielen Freunde mit den mit Klebstoff behafteten Fingern war der Weg auch so gut wie versperrt.
Außer dem Durchwinken habe ich in all den Jahren vielleicht max. 5 Ausweiskontrollen erlebt. Einmal, während der Schleierentführug etwas intensiver - war gut so, denn das vermittelte auch eine gewisse Schutzfunktion.
Gast
Huddel, ich bin in den letzten 3 Jahren schätzungsweise etwa 30 mal zwischen Spanien und Deutschland mit dem Auto gependelt.
Auf den Fahrten Richtung Deutschland wurde ich etwa 25 mal von den Franzosen kontrolliert. Nie von Spaniern oder Deutschen. Einmal haben die mir sogar das komplette Auto zerpflückt, ohne was zu finden. Ich habe eine halbe Stunde gebraucht, alle Klappen, Reissverschlüsse und was noch alles denkbar war im Auto wieder in den Normalzustand zu bringen. Das war das einzige mal, dass ich richtig sauer war. Zurück nach Spanien erinnere ich mich an eine einzige Kontrolle in Frankreich, und drei durch die Guardia Civil in Frontera / Figueres. Ausweis vorzeigen, kurz meinen Reisegrund erklären, weiterfahren. Mit sowas habe ich nicht das geringste Problem.
Wenn das Schengen Abkommen jetzt aber kippt, wird es wieder lange Staus an den Grenzen geben. Das fände ich als Europäer äusserst schlecht, zumal es ja nur um eine Handvoll Terroristen geht, die schon längst in Frankreich oder Belgien leben. Darunter müssen wir dann alle leiden und deutlich längere Reisezeiten einkalkulieren. Das kann und darf nicht sein.
Gast
Celsete, dann Fahr mal durch Österreich. Ich benutze sehr oft die Brennerroute. 1981 wollte ein Bekannter unbedingt am Bodensee entlang - Schweizerseite - Arlberg - Brenner....
Der Grenzübergang Dornbirn (Schweiz-Österreich) - der Grenzer fragt was ich in Österreich will, meine Antwort: durchfahren. Pingelige Durchsuchung. Frau und Kinder genervt.
Dann begann mein Spiel, zufällig wußte ich von einer neuen Verfügung, der auch Österreich zugestimmt hatte,
Grenzbeamte haben das Kfz wieder in vorherigen Zustand zurück zu versetzen - gilt jetzt noch, aber man braucht Zeit und Nerven.
Auf meinen Hinweis hin meinte man, man sie personell unterbesetzt und könne meinem Wunsch nicht nachkommen. Mein Vorteil Urlaubszeit, kein Termindruck. Während der Wagen immer noch die Rampe blockierte, ging ich zur nächsten Telefonzelle um ein Taxi und ein Gästezimmer in der Nähe zu bestellen.
Und dann, ganz plötzlich hatte so ein Jungspunt doch Zeit und räumte nach meiner Anweisung das Auto wieder ein.

Positiv zu erwähnen sei noch, daß der gerade neu ernannte Parlamentarischen Fraktionsgeschäftsführer Wolfgang Schäuble, direkt Mandat aus meinem Wahlkreis, noch einen drauf setzte und beim zuständigen Bezirkshauptmann von Dornbirn intervenierte.
Gast
Huddel, seit vielen Jahren vermeide ich so gut es geht, durch die Alpen zu fahren. Meine letzten Besuche in Italien, Bologna und Modena, bin ich geflogen. Müsste ich mit einem Auto hin, habe ich den Vorteil, dass ich via Frankreich direkt nach Italien komme ohne durch die Schweiz und schon gar nicht durch Österreich muss.
Aber in einem Punkt gebe ich Dir auch Recht: die Schweizer Zöllner sind auch ... Bemerkenswerte Persönchen. Vermutlich sogar noch sturer als die Österreicher. Aufträge in Bayern, speziell in München, meide ich übrigens auch soweit es geht. Wenn man nachts in München von einer Baustelle zum Hotel fährt, kann man leicht den Eindruck bekommen, sich in einem Polizeistaat zu befinden.
Gast
endlich - ab nächster Woche gehen wir weihnachtsmarkten
Ich fühle mich jetzt von Grenzbeamten aller Länder nicht genügend beachtet. Außer an der DDR Genze immer nur durchgewunken. Vielleicht mache ich einen viel zu harmlosen Eindruck
Gast
Elfigy, dem kann leicht abgeholfen werden. Zieh Dir beim nächsten Grenzübertritt einfach einen Tschador an.