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Noch Fragen?

Sind die Griechen schwer von Begriff?

Sie fordern erneut von Deutschland Reparationen. Ist denen nicht klar, dass man diese Kuh nicht ewig melken kann? Dafür müsste die dritte, die vierte und die fünfte Generation nach dem Krieg aufkommen, aber ich glaube kaum, dass die große Lust dazu verspüren. Die Forderung der Griechen trägt nicht zum Frieden in Europa bei.
Frage Nummer 87407
Antworten (11)
Ich bin nicht so optimistisch, was unsere Zukunft angeht. Der Euro, der laut seinen Befürwortern zu Frieden und Stabilität beitragen soll, erweist sich als Spaltmaterial. Es wird einfach zuviel gelogen, das ist das Problem. Die Griechen beschimpfen uns als Nazis, die Franzosen wollen unsere Wirtschaftskraft reduzieren, die Südosteuropäer wollen in unsere Sozialsysteme einwandern. Ich glaube nicht, dass das dem Frieden in Europa auf Dauer dienlich ist.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Die Wirtschaftsgemeinschaften EWG und EG waren ein guter Entwurf, den man so hätte lassen sollen. Die EU mit dem Anspruch, die Vereinigten Staaten von Europa zu werden wird nicht funktionieren, das zeichnet sich schon länger ab.
Nicht schwer von Begriff, sondern clever.
dorfdepp und Amos, auch wenn es euch schwerfällt zu begreifen:

1. Die Griechen haben bisher für das unter Adolf Nazi erlittene Unrecht vom selbst erklärten Rechtsnachfolger Deutschland ausdrücklich KEINE Reparationen erhalten!

2. Die bisherigen von den EU-Mitgliedern erteilten Bürgschaften, dienten AUSNAHMSLOS zur Rettung deutscher und internationaler Banken, die in ihrer Raffgier selbst dann noch Kredite gewährten, als offenkundig war, dass diese nicht zurückgezahlt werden können und die damit rechnen konnten dass die jeweiligen Steuerzahler und nicht ihre Aktionäre dafür haften.

3. Amos wünschte ich ausdrücklich nicht unter den derzeitigen Zuständen dort Arzt sein zu müssen!
So what?
ad 3: brauche ich nicht, da ich Privatier bin.
@ status-quo-fan
Es war Italien, das Griechenland im zweiten Weltkrieg angegriffen hat, Rumänien war auch dabei. Erst als die Schwierigkeiten zu groß wurden, haben die italienischen Faschisten die deutschen Faschisten zu Hilfe gerufen. Griechenland sollte also Reparationsforderungen in erster Linie an Italien richten. Nur wissen die Griechen genau, dass sie dort nichts bekommen werden, aber bei den blöden Scheckbuch-Deutschen mit dem schlechten Gewissen, kann man es ja mal versuchen.
@ status-quo-fan
Was die Kredite angeht, wird es für dich neu sein zu erfahren, dass Banken das Recht haben, vergebene Kredite mit Zinsen zurückzuverlangen. Zu der Zeit hatten die Rating-Agenturen Griechenland als kreditwürdig eingestuft, es war also nicht anrüchig.
status-quo-fan, du übernimmst kritiklos ideologisch begründete Behauptungen, z.B. die der Griechen, dass man ihnen nie hätte Geld leihen dürfen und dass das somit als illegal einzustufen wäre. Nur wollten und brauchten die Griechen das Geld, es hat ihnen niemand aufgezwungen.
Man darf alles sagen was man denkt, nur sollte man dabei vorher auch gedacht haben (Harry Rowohlt).
dorfdepp es ist zwecklos mit jemanden zu diskutieren, der ganz offensichtlich einen großen Teil seines Wissens der Springer-Presse entnimmt.
Das Rating der Griechen hat sich seit Beginn des Jahres 2010 signifikant verschlechtert!
Alle Banken haben auch danach noch großzügig Kredite ausgereicht!!
@ status-quo-fan
Ich diskutiere nicht jemandem, der seine Meinung aus der TAZ bezieht. Das war's.