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Antworten (3)
Die Frage, ob Hedge Fonds für die Wirtschaft gefährlich sind, ist sehr schwer zu beantworten. Hedge Fonds kaufen Aktien von gefährdeten Unternehmen und veräußern diese wieder. Hedge Fonds wollen Gewinn machen, sonst nichts. Ansonsten sind Hedge Fonds neutral. Sie können natürlich Firmen zerstören, ohne das aber zum Ziel zu haben. Damit kann Wissen verloren gehen, dann wäre ihre Wirkung schädlich.
Hedge Fonds kaufen Firmen, die aus irgendwelchen Gründen Schwierigkeiten haben auf und veräußern die Aktien mit Gewinn. Eine andere Taktik ist, sie kaufen die Aktien und nehmen auf den Namen der Firma Kredite auf. Am Ende ist die betroffene Firma am Ende. Menschen, die Arbeiten und mit der Hände Arbeit Werte geschaffen haben müssen zum Arbeitsamt und bekommen erzählt, sie wären überflüssig.
Hedge Fonds kaufen keinesfalls zwangsläufig Firmen, sondern können auch in Versicherungspolicen, Rohstoffe, Derivate usw. investieren. Die vorherigen Kommentare meinen Equity Fonds. Der eigentliche Aufgabe eines Hedge Fonds findet sich in seinem Namen. To hedge meint schützen, also Kapitalerhalt. Dabei kann der Hedge Fonds als Ergänzung zu vorhandenen Anlagen funktionieren. So kann ein Hedge Fonds auf fallende Kurse spekulieren, in dem er sogenannte Leerverkäufe tätigt. Wenn die Börse einbricht macht er dann gute Gewinne. und gleicht Verluste im Aktiendepot ganz oder teilweise aus.
Problematisch ist, dass viele Fonds mit Computer-Programmen arbeiten und -gemessen an dem eigentlichen Gut- unverhältnismässig viele Spekulationen erfolgen. Das kann dann zu sich selbst beschleunigenden Auf und Abs führen, die durch die eigentliche Marktlage überhaupt nicht gerechtfertigt sind. Wenn viele auf steigende Ölpreise spekulieren, wird Öl teurer, obwohl sich weder Nachfrage noch Angebot ändert.