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Noch Fragen?

Smartphones zu Weihnachten: Kaufentscheidung abhängig von der Fotoauflösung? Telefonieren wäre doch auch in Ordnung, oder?

Es gibt doch Fotoapparate. Oder braucht man die eierlegende Wollmilchsau?
Frage Nummer 102957
Antworten (15)
Jedes Smartphone ist eine eierlegende Wollmilchsau, welches viele Funktionen und Möglichkeiten hat, die die meisten nicht kennen oder damit nicht zurecht kommen (gelle?). Damit kann man unterwegs seine gesamte Post erledigen, telefonieren, im Internet recherchieren und auch Fotos machen. Für mich wäre die Fotoauflösung nicht entscheidend, denn bei allen Smartphones der Premiumklasse sind 8 - 13 Megapixel Standard. Und einen digitalen Fotoapparat kann ich mir sparen, weil das schön flache Smartphone in jede Tasche passt und auch noch passable Bilder und HD-Videos macht.
Für die Jugend ist die Auflösung auch nicht entscheidend, sondern eher, wie einfach man ein Selfi schießen kann.
Selfies kommen in meinem Alter nicht mehr in Frage. *g* (Und mangelnde Physikkenntnisse sind bei der Auswahl solcher Dinger bestimmt nicht förderlich.)
Naja, die Post in meinem Briefkasten kann ich damit nicht unterwegs erledigen.
Ich kann da jetzt mit dem Querverweis zu deinen möglicherweise mangelnden Physikkenntnissen nichts anfangen. Ich erinnere mich da eher an den Versuch, dein Smartphone auf Hotspot einzustellen. Und selbstverständlich kann man keine Briefpost damit erledigen, wenn man solche noch bekommt.
Aber eigentlich ging es dir doch darum, ob die Fotoauflösung ein Kaufargument wäre. Und das denke ich nicht. Ein ernsthafter Fotograf wie z.B. Musca, wird für seine Aufnahmen kein Smartphone nehmen. Ich hingegen fotografiere viel damit. Und wenn es nur die Öffnungszeiten an den Geschäften sind, oder Details, die ich einem Handwerker mit dem Smartphone unter die Nase halten kann. Da muss ich viel weniger erklären. Und ein Smartphone habe ich immer bei mir.
Ich hatte bei Physik an den Bereich Optik gedacht.
Smartphones sind heutzutage echt wichtig geworden und ersetzen sehr oft eine ganz normale Kamera. Viele Stars posten Selfies von ihrer Tour und haben dazu auch nicht immer eine Kamera zur Hand. Auf schlagerplanet habe ich ein Foto von Helene Fischer gesehen, dass sie am Ende ihres letzten Konzertes geschossen hat. Hier hat sich ein teures Handy wirklich ausgezahlt. Man kennt das ja auch selbst, man sieht spontan was und denkt "davon brauche ich ein Foto" und später ärgert man sich, wenn die Handykamera ein schlechtes Bild gemacht hat. Ich würde lieber ein paar Euros mehr ausgeben.
Smartphones sind so wichtig geworden, daß ich die Dinger mittlerweile immer zu Hause lasse. *g* Im Übrigen habe ich zum Telefonieren einen Festnetzanschluß, ein Autotelefon und ein Bluetooth-Handy.
Smartphones sind so wichtig, dass sich mir der Grund, ein Selfie zu schiessen, nie erschlossen hat.
Postet man sowas eigentlich, weil man Komplexe hat?
Ein Minderwertigkeitsgefühl, das man übertünchen will?
Oder im Gegenteil, einen Größenwahn, das man glaubt, alle würden sich für einen interessieren?
Wer die Auflösung des Sensors von Smartphones als Kaufkriterium betrachtet, beschäftigt sich nicht mit der Materie. Lass dich von 10 oder mehr Megapixel nicht blenden, der Sensor ist zu klein, das ist das k.o.-Kriterium. Viele unabhängige Tests zeigen, daß die Erhöhung der Anzahl der Pixel auf den in Smartphones verbauten typischen kleinen Sensoren zu einer Zunahme des Rauschverhaltens und somit meist zu einer Verschlechterung der Bildqualität führt. Um die Bildqualität zu verbessern wäre es sinnvoller den Sensor zu vergrößern, und in einer Größenordnung von 6 bis max. 10 Megapixel zu bleiben. Es ist wie beim Auto: Hubraum ist durch nichts zu ersetzen!
...außer durch mehr Hubraum.
Ein Smartie macht Schnappschüsse, keine Fotos. Um der Frau zu Hause zu zeigen, wie das Sofa im Möbelladen aussieht, reicht es. Da braucht man aber keine 466 Terapixel, das nimmt nur Speicherplatz.
Musca wird seine Photos bestimmt nicht mit dem Smartphone machen. ;-)
Amos, das hast du einfach schön gesagt:). Im Ernst, für Schnappschüsse oder zur Dokumentation von was auch immer reicht ein billiges Handy (mit Fotofunktion) völlig aus.Mit den aktuellen Smartphones lassen sich durchaus passable Bilder machen, eine gute Spiegelreflexkamera werden sie aber nie ersetzen können. Es geht aber noch weiter: wenn ich wirklich richtig fotografieren möchte, nutze ich meine alte Analogkamera, heize mein Fotolabor im Keller an, hole das gute Barytpapier aus der Schublade....vergesse Zeit und Raum, in 2-4-6 oder mehr Stunden entstehen dann ein paar wenige, aber gute Bilder. Aber das interessiert doch heute kein Mensch mehr.
@Musca: hatte von meinem Vater eine Canon FT QL, die leider nicht mehr funktionierte und nur noch eine Hälfte des Bildes belichtete. Verschenkt an einen Sammler.
Ja, es gibt Fotoapparate. Es gibt sogar welche, die seit Jahren fast vollständig von den Handies verdrängt werden. Wer sich auskennt, weiß die Vorteile einer ordentliche Spiegelreflex zu schätzen. Aber gerade diese ambitionierten Fotografen legen Wert auf die Qualität der "Immer-Dabei-Kamera" die heute üblicherweise im Handy eingebaut ist. Denn dann passen die Bilder besser zu denen aus der "Großen".

Früher hatten wir oft die Minox oder Rollei dabei - mit 35mm-Film - weil man die Dias die mit denen von der Großen beliebig mischen konnte. Und wer in der Serengeti oder im Kruger Park auf Fotosafari ging, der hatte eben auf der großen das Telezoomfür die großen und kleinen Tiere und die Kleine zur Hand für die Landschaft in der Totale.
ach so, ja, und ...

Und der Kamera im Handy fehlt im Vergleich zur Kompaktkamera nur das ordentliche optische Zoom. Das trägt leider zu sehr auf, insbesondere bei den heutigen sehr flachen Handies.

Klar, ein größerer Sensor wäre auch sinnvoll, aber der trägt auch auf, weil er ein größeres Objektiv benötigt, das dann auch wieder aufträgt. Aber das Bildrauschen macht sich sowieso hauptsächlich im Dunkeln bemerkbar. Aber die Konstrukteure arbeiten daran ...