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Noch Fragen?

Sollte der Ausdruck »Führerschein« in Deutschland nicht verboten werden?

Es ermuntert doch nur die »rechtsradikale Völkergruppe« zu rufen ›mein Führer, wir folgen dir‹.
Frage Nummer 3000122185
Antworten (46)
Was denkt ihr?
Nach zwei pulen hochprotzentigem kan içch immer nocht schreiben!
Darum heißt das im Amtsgebrauch auch nicht " Führerschein" ....sondern Fahrerlaubnis.
Genau, und in der Schweiz heisst es Führerausweis
Oh je, was ist da besser?
Ich habe noch meinen »Grauen Lappen« von 1971.
Da steht vorne drauf »Führerschein«.
Na und? Es gibt beim Technischen Hilfswerk (THW) - untersteht dem Bundesinnenminister - die Personalbezeichnung 'Gruppenführer'.
Hat der eine schmucke Armbinde?
Falls man konsequent alles 1000-jährige vermeiden möchte und nicht ständig sprachliche Säuberungen durchführen mag, wäre ein Wechsel der Sprache nötig und angebracht. Schließlich haben die Nazis Deutsch gesprochen. Also alle ins Englische oder Französische wechseln?
B3W
Sprachen »säubern« sich von ganz allein, da muss man nichts vermeiden.
Für mich ist die deutsche Sprache international überflüssig und nur wichtig für jene, die Englisch oder Mandarin nicht sprechen können.

Man sieht ja dass die deutsche Sprache immer mehr englische Ausdrücke annimmt, und sogar deutsche Ausdrücke erfindet, die englisch klingen, wie z.B. Handy.

Du findest also ein Wechsel der Sprache nötig und angebracht.
Das finde ich interessant.
Eine Sprache lebt, verändert sich, passt sich an. Insbesondere das Deutsche ist hierbei ein perfektes Beispiel. Und gerade durch die Aufnahme von Fremdwörtern, begonnen bei Latein, über italienische Fachwörter, viele französische Worte und dann englische Ausdrücke, ist heute eine Präzision im Ausdruck möglich, die in anderen Sprachen so nicht geboten ist. Ich bin mit Deutsch sehr zufrieden. Viele Sprachsäuberungen durfte ich allerdings schon erleben (Lieder, die umgeschrieben wurden, Wechsel von Fachausdrücken, z. B. früher "Fehlerziffer" für eine gesundheitliche Einschränkung, heute "Gesundheitsnummer"). Und insofern finde ich diese fast schon obsessive Suche nach Wörtern, Ausdrücken oder gar Abkürzungen, die im III. Reich gebräuchlich waren, ermüdend. Man wird kein Nazi, weil man mit einem Führerschein im Führerhaus sitzt, auch wenn das eigentlich eine Fahrerlaubnis im Fahrzeugleitstand ist.
B3W,
ich weiß ja nicht, wie viele Sprachen du sprichst und wie gut.
Ich spreche Deutsch und Englisch. Und Englisch hat einen wesentlich höheren Ausdruckswert.
Hast du jemals Shakespeare gelesen? Da schmeißt du Goethe und Schiller in die Tonne.
Wein
Da bin ich definitiv anderer Meinung. Gar keine Frage, Shakespeare ist Weltliteratur, für mich im Original aber dann schon wieder sehr schwer zu lesen, wohingegen die "Neufassung" deutlich verständlicher ist. Da Englisch wohl auch in den letzten 400 Jahren einen gewaltigen Wandel erlebte, mag es daran liegen, dass ich kein Muttersprachler bin. Im Vergleich würde ich aber weder Schiller noch Goethe wegschmeißen, die ich übrigens beide im Original noch lesen kann.
Und hinsichtlich des Wortschatzes ist auf der englischen Wikipediaseite "Vocabulary" vermerkt, dass das Deutsche mehr Wörter nutzt. Und da hier noch alte Zahlen verwendet werden, kann der Unterschied im Wortschatz im "Welt"-Artikel "Es gibt viel mehr deutsche Wörter, als wir wussten" vom 19.08.2017 nachgelesen werden.
Wir sprechen mit Deutsch definitiv eine schwere, vor allem aber sehr differenzierte Sprache, deren 'Trennschärfe' gerade von der Integration neuer oder ausländischer Vokabeln herrührt.
B3W,
wir beide sind anderer Meinung, was Deutsch und Englisch angeht. Meine Meinung ist darauf gewachsen, dass ich Schriftsetzermeister bin und Deutsch und Englisch an der Uni studiert habe.

Und dann 50 Jahre Erfahrung.
Du hast deine Meinung offensichtlich anders gebildet, was genau so gut ist.
Solange wir beide unsere Meinungen respektieren, und nicht versuchen uns gegenseitig unsere Meinung dem anderen aufzudrängen, ist doch alles in Ordnung

Es interessiert die Welt nicht, was entweder du oder ich denken.
Ach du lieber Gott, was Alkohol aus einem Mensch machen kann ist unglaublich. War da nicht irgendwie mal die Story, in Deutschland nicht studieren zu haben da es für das Abi nicht gereicht hatte? Dann haben wir uns das Märchen vom Englisch Studium in Australien angehört und Schwupps, jetzt hat man auch noch Deutsch studiert. Wo? Auch in Australien und nebenbei noch Pizzaflyer gedruckt? Ich leg mich hin vor lachen und steh so schnell nicht wieder auf. 50 Jahre Erfahrung mit Alk sind nicht zu toppen. Muhaha
Ich habe auch Wirtschaftswissenschaften studiert!
B3W,
ich konnte in der English Wikipedia nichts finden unter »Vocabulary« was in diesem Fall hilfreich wäre.

Jedoch fand ich etwas anderes in der deutschsprachigen Wikipedia:

»Der Wortschatz der deutschen Standardsprache umfasst ca. 75.000 Wörter, die Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes wird je nach Quelle und Zählweise auf 300.000 bis 500.000 Wörter bzw. Lexeme geschätzt. So gibt Duden Deutsches Universalwörterbuch an, der Wortschatz der Alltagssprache werde auf etwa 500.000, der zentrale Wortschatz auf rund 70.000 Wörter geschätzt."

Neuere Schätzungen geben für den englischen Wortschatz eine Zahl von 500.000 bis 600.000 Wörtern an, der deutsche liegt knapp darunter.

Daraus mag man schließen, was man mag.
Für den interessierten Leser. Hier ein Link, der sich sogar auf die Lieblingslektüre unseres F(l)achmanns den Duden bezieht.
Oh je,
bin ich denn hier der Rattenfänger von Hameln?
Nicht nur, dass mir zwei Kopien von mir mir hinterher schleichen, nein, auch rayer, mit seinem zu kurzen Penis, versucht wieder einmal an mein Bein zu pinkeln.
Vergebens.

Ich versuch es mal mit dem Zauberlehrling:

»In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen!
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister.«

Wahrscheinlich ebenfalls vergebens.
Wein
Wie gesagt Wikipedia, englisch, Vocabulary, Abschnitt "Native-language vocabulary": "One most recent 2016 study shows that 20-year-old English native speakers recognize on average 42,000 lemmas, ranging from 27,100 for the lowest 5% of the population to 51,700 lemmas for the highest 5%. [...] 60-year-olds know on average 6,000 lemmas more. [9] [...]
For native speakers of German average absolute vocabulary sizes range from 5,900 lemmas in first grade to 73,000 for adults."
Bedeutet, dass die besten 60-jährigen 51700 Wörter plus 6000 gleich 56700 Wörter beherrschen, im Deutschen 73000 bereits Erwachsene. Dies im Sinne der täglichen Anwendung. Die Absolutzahlen stehen dann im "Welt"-Artikel.
Und ja, es ist ein Genuss unterschiedliche Meinungen und Ansichten haben zu dürfen und diese Vielfalt anzuerkennen und zu respektieren. Allein das unterscheidet uns heute von den berüchtigten 1000 Jahren.
Rattenfänger passt natürlich auch, Münchhausen aus Hamburg wäre noch eine Option. Muhaha
@ B3W
Für diese Art von "Meinungsaustausch" wäre es vielleicht nützlich zu wissen, dass Wein an Argumenten in keinster Weise interessiert ist. Der will nur provozieren, sich selbst groß herausstellen und die Deutschen beschimpfen. Aus Argumenten sucht er sich einen Punkt heraus, auf dem er tage- und wochenlang herumreiten kann.

Rayer hat recht, das Deutschstudium in seinem Werdegang ist eine neue Erfindung. Das Hauptindiz für mich, dass das alles nicht stimmen kann, ist die Tatsache, dass sich eine Karriere, wie sie Wein beschreibt, irgendwo in der Personlichkeitsentwicklung niederschlagen müsste. Selbst wenn man die alkoholbedingen Schimpftiraden (weswegen er immer wieder gesperrt wird) außer acht lässt, klafft da eine bedenkliche Lücke.
B3W,
es ist mir ein Vergnügen, mich mit dir zu unterhalten.
Was bedeutet B3W?
Es klingt ähnlich wie U3A – University of the Third Age – gibt es in Deutschland (noch) nicht.
Es sind ein Haufen Menschen, die über 50 sind und sich in ihrem Wissen austauschen. Wie in einer Universität nur ohne Examen und Zertifikate. Es ist für Menschen, die lernen wollen, und nicht nur fernsehen und in den Sessel pupsen.

Komm her, du bist willkommen.
rayer und Deho,
ihr folgt mir ja wie ein Schatten und trotzdem habt ihr verfehlt oder vergessen in eurem Suff – euch daran zu erinnern, dass ich Germanistik an der University of Sydney unter Prof Gero von Wilpert studiert habe. Ich bin der einzige Germanist in dieser Runde. Ja, das kann man auch als Australier sein.

Gero
Stimmt Deho, angefangen hatte es mal als Bachelor und vor Kurzen kam dann der Master degree dazu. Jetzt sind wir ja schon bei Englisch plus Deutsch, bin gespannt wo es endet. Beim doctoral degree? Es gibt nichts was nicht noch steigerungsfähig wäre, sogar die Dummheit.
@Dingdong
Der Master ist mir durchgegangen. Wann war denn der?
Wenn man bedenkt, dass so ein Studium im Aussieland mal locker 20 000 Dollar kostet, versteh ich schon warum neben der Druckerei auch noch eine Farm mit Cessna als Einkommensquelle herhalten musste. Wie macht man das nur in 24h pro Tag? Drucken, Schafe züchten und 2 Fächer studieren, Respekt.
rayer
Hab ich vergessen wann genau das war. 2-3 Wochen? War nur verwundert über den plötzlichen Aufstieg da ich hier meist nur mitlese und mich an den Bachelor of Dingsbumms in English erinnerte.
@ Wein
Zumindest ich folge Dir nicht wie ein Schatten, ich lese hier nur regelmäßig mit, habe aber immer seltener das Gefühl, mich hier äußern zu wollen. Das tue ich nur, wenn ich anderen helfen kann, z.B. Ausländern zu erklären, wie "als wenn" und "wie wenn" zu gebrauchen sind. Das ist schwierig, das kapieren nicht alle. Aber bitte, gern geschehen, Dankbarkeit ist von Deiner Seite nicht zu erwarten.

Bei dem Vorwurf, dass Deine Persönlichkeit nicht zu dem behaupteten Bild von Dir passt, bleibe ich.
Mensch rayer, die Cessna braucht man um vom Outback rechtzeitig zum Campus zu kommen. Ist doch sonneklar.
rayer,
einen BA bekommt man nicht mit nur zwei Fächern. Dazu benötigt man mindesten drei.
Ich habe auch noch erfolgreich Philosophy studiert.
Und der Respekt von dir ist empfangen, jedoch nicht erwidert.

Außerdem heißt es Master’s Degree.
Und wenn die Persönlichkeit gespalten ist?
Ja tatsächlich, philosophieren tust Du in der Tat. Nebenbei, den Master habe nicht ich ins Spiel gebracht.
Deho,
und du glaubst, das kratzt mich?
Bleib’ doch bei deinem stümperhaften Deutsch.
Du könntest von mir lernen, aber du willst nicht,
Gut.
Na ja, von Dir lernen? Das Münchhausensyndrom hat man oder man hat es nicht, mit lernen ist es da nicht getan. Muhaha
ach rayer,
du bist mal wieder unschuldig.
Ich habe dich hier an den Pranger gestellt um deine Dummheit mal wieder zu offenbaren. Zu unrecht.
Ich entschuldige mich.
@ Wein, wenn Du zuviel Angst vor mir hast, auf meine Argumente einzugehen, verstehe ich das. Denn Du hast ja keine. Mit reicht es, Dich durchschaut zu haben. Klappe zu!
Wie wahr. Du hast dich hier an den Pranger gestellt, um deine Dummheit mal wieder zu offenbaren. Zu recht.
So machen wir das, der Tanzbär ist mal wieder am Nasenring durch die Manege und nun ist wieder Klappe zu. Muhaha
Schade, mir hat es gefallen, wie der Master of Dingsbumms hier vorgeführt wurde.
40 Antworten auf meine Frage »Sollte der Ausdruck ›Führerschein‹ in Deutschland nicht verboten werden?«
Wer hätte das gedacht?
Ich bedanke mich für eure Beiträge und gehe jetzt ins Bett.
Gute Nacht.
Du bist schon sehr neben der Spur Wein. Holst dir den ganzen Tag eine Ohrfeige nach der nächsten ab und bist stolz darauf, dass du den Suppenkasper gegeben hast.
Wenn man drauf steht ist das allerdings ein Argument.
@Dingdong
Ich wollte zwar in diesem Thread nicht mehr antworten, bei Dir mach ich eine Ausnahme.
Das Privileg der Dummheit ist, dass man es selbst nicht merkt und mit dem australischen Tölpel hast Du eben ein Musterbeispiel.
Mimimi, jetzt laßt mich endlich ins Bettchen.
Gestern habe ich es zwar noch drei Stunden länger unter Euch ausgehalten aber heute bin ich unerklärlicherweise müde!
@wein, in deinen Kommentaren dominiert offensichtlich der pränatale Entwicklungsstand deines Gehirns. Wenn bei deinen geistig frivolen Blödelversen wenigstens ansatzweise zu erkennen wäre, dass du zumindest Orthographie und Interpunktion beherrschst, könnte man dich halbwegs ernst nehmen.

Deine Diskussionshygiene sehe ich eher als
pathologische Ablehnung von Autoritäten aufgrund ungelöster Kindheitstraumata.

In diesem Sinne: Träum weiter, Prinzesschen...
Nach Paragraf 4 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) benötigt man eine Fahrerlaubnis. Die Erteilung dieser stellt einen Verwaltungsakt dar, der nach Paragraf 4 Abs. 2 FeV durch eine "...amtliche Bescheinigung (Führerschein) nachzuweisen ist". Damit steht der Ausdruck Führerschein bereits im Gesetz. Es ist zu bedenken, wo man anfangen und wo man aufhören sollte. Wenn es darum geht, müssten Hamburg und Ahaus einen Schwung neue Einwohner bekommen. Stadtkennung HH, bzw. AH. Auch die Vergabe der Sekundärkennung AH und HH sowie die Zahlen 18 und 81 müssten dann gesperrt werden. Sind sie aber nicht. Ich habe schon ein Kennzeichen gesehen ?-H81H. Wenn es darum ginge, könnte man da auch schon viel hereindeuten. Und nein, ich habe keine rechte Gesinnung, sondern bin eher als linksliberalen zu bezeichnen.
Und was ist mit Hundeführer ?

MfG - Blondi

Es ist alles so sinnlos........