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Noch Fragen?

Sollte Herr Scholz zurücktreten?

Wegen Unfähigkeit oder Selbstüberschätzung? Meinethalben auch angeblich wegen eines Burnouts? (Klingt besser.)
Frage Nummer 3000077994
Antworten (48)
Mir reicht schon ein einziger Grund festzustellen, dass Herr Scholz kein Bürgermeister ist: Nämlich dass er freudetrunken im Konzertsaal gesessen hat, während in der Stadt Krieg herrschte und seine Polizisten ihren Kopf für seine Unfähigkeit hingehalten haben.
Dara,
du weißt nicht, was Krieg ist.
Daher benutze diesen Ausdruck nicht, wenn die Polizei ein paar Randalierern eins auf die Glocke haun.
Dazu ist die Polizei da.
Hallo Dara

Ich muss leider auch feststellen, dass du maßlos übertreibst.

Krieg ist etwas Anderes.

Und Scholz hat mit der ganzen Sache auch wenig zu tun.
Hier sind der Senator für Inneres und die Polizei Führung zu benennen, die sich seit Langem von den Chaoten vorführen lassen.
Trotz aller bekannten Vorfälle in der Vergangenheit wurde nichts daraus gelernt und ich glaube, die hatten nicht mal einen richtigen Plan.
Gut, ich rudere eine Stufe zurück und nenne es "bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen".

Aber was sich Herr Scholz geleistet hat, erinnert an die "Mallorca-Affaire" Rudof Scharpings, der deswegen von Bundeskanzler Schröder als Verteidigungsminister entlassen wurde. Ich nenne das "fehlendes Pflichtbewusstsein", oder ist das auch zu hart?
Er hätte einfach nur im Krisenstab anwesend sein müssen, ansatt ins Konzert zu gehen. Ob es sinnvoll gewesen wäre oder nicht, es gehört sich einfach so, wenn man Bürgermeister ist, der an der Situation nicht ganz unschuldig ist, weil er die Veranstaltung mit einem "Hafengeburtstag" verglichen und anderslautende Warnungen ignoriert hat.
Hätte er da im Krisenstab den Profis im Weg rumstehen sollen? Die sind bestimmt froh, wenn sich keine Politiker einmischen.
Das hat sich Herr Scharping auch gesagt, lieber mit Gräfin Pilati im Pool als den Generälen im Jugoslawienkrieg im Wege zu stehen. Fehleinschätzung, weg war er.
Er hätte sich gar nicht einzumischen brauchen, nur durch seine Anwesenheit zu demonstrieren, dass er zu seinen Leuten steht.
Dara, dazu hätten die Leute auch wissen müssen, dass der Chef irgendwo herumsteht.
Und ob das etwas genutzt hätte, möchte ich heftig bezweifeln.
Nein,
es sind die sogenannten Fachleute, die hier versagen und versagt haben.
BER
Stuttgart Bahnhof
Flüchtlingsproblem
überbordende Wirtschaft
Bundeswehr
und all die anderen Fettnäpfe,
die von den Beamten der jeweiligen Ressorts ihren Spitzenpolitikern aus verschiedenen Gründen in den Weg gestellt werden.
Die "Fachleute" sind nämlich keine mehr, aber sie bleiben Verwandte von ehemaligen oder aktuellen Politikern.
Dieses Mal hatte der schwarze Block die Überhand, schon wird nach Rücktritt spekuliert.
Was wäre im anderen Fall passiert, wenn die Ordnungskräfte überreagiert hätten ?
Warum Kritik üben an einem Menschen, der eine völlig unkalkulierbare Aufgabe hat?
Warum nicht Menschen kritisieren, welche aus Lust an Zerstörung andere Existenzen mal so vernichten.
Da ist kein politisches Kalkül, das sind keine Linken, es sind gestörte Verbrecher.
Wenn man nicht in der Lage ist,seine eigene Bude zu putzen, sollte man mit solchen nassforschen Fragen eher zurückhaltend sein.
Danke für die sachlich fundierte Belehrung.
Das galt @ Rentier_BV.

Musca, der Herr Scholz hat sich über alle Warnungen hinweggesetzt. Man kann zwar sagen, dass man es hinterher immer besser weiß, aber in diesem Fall haben es viele Fachleute vorher besser gewusst. Den schwarzen Block gab es schon vorher, der ist nicht plötzlich unerwartet aufgetaucht.
Liebe Dara, der Olaf Scholz hat mit Sicherheit dieses Treffen nicht veranlasst. Ansonsten: wenn Du Dich in der Lage siehst, solche Events zu wuppen, ohne Gewalt, ohne Ausschreitungen, dann mach es und gehe dafür auch in die Verantwortung. Ich würde mir diese Last niemals antun wollen.
Musca, da muss ich Dir Recht geben, nicht Olaf Scholz hat den Gipfel nach Hamburg geholt. Das war Frau Merkel, die ihn gefragt hat, und Herr Scholz hat zugesagt, weil Hamburg eine weltoffene Stadt ist. So der Fakt, nicht alternativ.

Entsetzt hat mich allerdings, dass er gerade bei Anne Will behauptet hat, alles richtig gemacht zu haben. Von Herrn Altmeier war trotz Sendestörung zu erfahren, dass er das genauso sieht. Der Gast-Polizist sah das anders, und ich glaube, der Rest der Bevölkerung auch.
Nee, zurücktreten muss er meiner Meinung nach nicht. In einer Millionenstadt solche Chaoten in den Griff zu bekommen, ist leider fast unmöglich. Man weiss ja nicht vorher, wo die zuschlagen.
Das hat unser Bundespräsident Steinmeier auch gesagt. Deswegen sollte man eine derartige Veranstaltung weder im Hamburger Schanzenviertel, noch in Berlin-Kreuzberg, Lichtenberg oder Neukölln abhalten.
In Nähe des Schanzenvierlels, bevor die ...
Vielleicht war es ein Fehler, Staatsgäste und Bürger von der Polizei schützen zu lassen? Gibt es für Staatsgäste keine anderen Schützer, vielleicht Bundeswehr?
Isses nicht süß?
Da muss Dara doch beim genauen Lesen feststellen, dass ersie hier mit der Meinung in der Minderheit ist, aber ersie ist sich ziemlich sicher, zu wissen was "der Rest der Bevölkerung auch" so sieht.

Da weder ich spontan an den "Springerschen Wadenbeißer" Strunz erinnert, der seine Position bei der produzierenden Firma ausnutzt, um im Frühstücksfernsehen geifernd seine Überzeugung von der Mehrheitsmeinung zu verbreiten.

Wie war der alte Spruch noch mal:
Schaum vorm Mund tut Wahrheit kund? ... Ne, nicht wirklich.
Hefe, mit einem Wort: Nein!

Abgesehen davon, dass dies nicht erlaubt ist, die Bundeswehr ist dafür nicht ausgebildet und nicht richtig ausgerüstet.

Es sei denn man hätte die Veranstaltungen auf einem Kasernengeländer durchgeführt. Dann hätten die Soldaten ihr Gelände verteidigen dürfen.

Aber selbst dann, gegen den schwarzen Block braucht man Wasserwerfer, die Wasser spritzen, und nicht Transportmaschienen, die nicht fliegen.
Der Erfolg hat viele Väter, der Mißerfolg braucht einen Sündenbock. Hinterher ist man immer schlauer.
Nun weisen sich alle gegenseitig die Schuld zu. Tatsache ist, dass niemand damit rechnete, dass diese wilde Horde krimineller Anarchisten derart gewalttätig wird. Die hatten eine Strategie und sie waren flexibel. Darauf waren die Staatsorgane nicht gefaßt und man kann es ihnen nicht vorwerfen, es war eine neue Dimension. Der Staat kann aber auch keinesfalls vor denen in die Knie gehen und z.b. Konferenzorte aus Furcht vor diesen internationalen, kriminellen Profirandalierern auf eine einsame Insel zu verlegen. Das wäre Kapitulation und diese Banden bekämen weiteren Zulauf.
Es ist jetzt wie es ist und es gilt für die Zukunft daraus zu lernen. Eine organisierte Gruppe, die geplant den Staat angreift, Mordanschläge gegen die Polizei begeht, plündert und zerstört, ist eine kriminelle Vereinigung und dafür haben wir eindeutige Gesetze. Hier muss der Staat zuerst handeln und dann hat die Polizei auch die Handhabe, solche Personen schon im Vorfeld dingfest zu machen. Dann sind Sonderzüge und Busse aus ganz Europa nicht mehr möglich. Dann können diese Banden keine Demonstration mehr anmelden. Die haben keine politischen Ziele, weder links noch rechts, obwohl sie sich als Linke bezeichnen. Sie sind nicht kontruktiv, sie wollen Anarchie und Chaos und haben Lust am Randalieren mit allen Mitteln. Man hat sie zu lange als Spinner abgetan. Und zwar alle Parteien und auch die Sicherheitsbehörden. Deswegen muss Scholz nicht zurücktreten. Er wäre das berühmte Bauernopfer. Der Staat muss in der Lage sein, einen Konferenzort seiner Wahl zu bestimmen und Staatsfeinde daran zu hindern, die Sicherheit aller zu gefährden. Das gilt es für die Zukunft zu sichern.
@ Skorti

" aber ersie ist sich ziemlich sicher, zu wissen was "der Rest der Bevölkerung auch" so sieht."

Nicht ersie, sondern er.

Das ist eine Meinungsfrage, somit habe ich meiner Meinung Ausdruck gegeben, dass der Rest der Bevölkerung der Meinung ist, dass es besser hätte laufen können, indem man eine solche Veranstaltung nicht in einem Problemgebiet abhält.

Das ist entgegen Deiner Unterstellung kein Wissen, und wenn Du anderer Meinung bist, ist das ebenfalls nur eine Meinung.
Abgesehen davon, dass moony wissen sollte, dass dies nicht ein Forum ist, um Meinungsumfragen durchzuführen, hatte moony gefragt, ob Herr Scholz zurücktreten soll.
Sie hat nicht gefragt: "Seit ihr der Meinung, dass die Mehrheit der Bürger meint, dass Scholz zurücktreten sollte.

Der Satz: "und ich glaube, der Rest der Bevölkerung auch." hat eindeutig etwas an sich, was sonst die Anhänger der AFDeppen für sich in Anspruch nehmen, die Überzeugung, das ihre Meinung die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung ist, unbeachtet irgendwelcher Fakten.

Glauben und "ersie ist sich ziemlich sicher, zu wissen" sind nun nicht gerade Welten auseinander.
@ Skorti
Mal wieder gnatzig? Na ja, jedem läuft mal eine Leber über die Laus. Ansonsten keine Fragen, Euer Ehren.
All die Fachleute hier .... Plant doch mal den nächsten G-20-Gipfel in Deutschland, der ganz sicher kommt! Wo soll er denn stattfinden? Gefragt ist ein Ort, an dem es keine Autonomen, Schwarzen oder wie immer sie genannt werden, gibt. Einen Gipfel ohne Demonstrationen.
Ankera oder Istanbul?
Ich denke schon, dass Hamburg nicht der optimale Ort ist für solche Veranstaltungen. Ich erinnere mich, dass so ein Gipfel mal in einem kanadischen Bergdorf stattgefunden hat. Von Ausschreitungen hat man damals nie was gehört.
Heiligendamm und Elmau waren doch in Ordnung. Wer jemals geglaubt hat, dass es in Nachbarschaft des Schanzenviertels keine Probleme geben könnte, gehört eine Klasse zurückversetzt. Nein, ich will nicht böse sein, das konnte wirklich niemand voraussehen, neue Qualität usw, und die Fachleute, die davor gewarnt haben, waren alles spinnerte Schwarzseher, die die hochfliegenden Pläne der Großkopferten sabotieren wollten.
Heiligendamm und Elmau waren g8-Treffen.

Man sollte den Unterschied zwischen 8 und 20 und den Faktor an Teilnehmern mal in Ruhe reflektieren ...

G20-Treffen können schon aus logistischen Gründen nur in größeren Städten stattfinden. Die macht man entweder komplett dicht (so wie in Peking - diktatorische Systeme haben auch ihre Vorzüge) oder es gibt Demos mit Ausschreitungen (beim letzten Gipfel auf europäischem Boden in Genua hat es dabei sogar einen Toten gegeben), weil die weltweiten Randale-Touristen anreisen.

Das wussten auch die Hamburger, nicht umsonst hat die Polizei von Anfang an auf Deeskalation verzichtet und eine "Null-Toleranz"-Strategie verfolgt. Das einzige, was man Scholz vorwerfen könnte ist, dass er so getan hat, als würde nichts passieren. Das war von vorneherein völlig illusorisch.
Aha! Jetzt habe ich etwas zum Grübeln. Nämlich, warum man 20 Staatschefs nur in einer Großstadt unterbringen kann, 8 oder 9 dagegen auf dem Land. Ist das Land für 20 nicht groß genug? Zumindest haben dort Chaoten nicht die Aufmarsch- und Rückzugsmöglichkeiten wie in einer großen Stadt.
ich will es mal vorsichtig und diplomatisch ausdrücken:
gäbe es eine Möglichkeit, den G20-Gipfel in einer abgeschiedenen Gegend durchzuführen, würde das gemacht.
Tatsächlich bin ich mir relativ sicher, dass die Bilder aus HH gerne vermieden worden wären.

Die Vorstellung, für ein G20-Treffen würden einfach 20 große Hotelzimmer und ein Besprechungsraum benötigt, nötigt mir ein leichtes Lächeln ab.
Wer lächelt, zeigt zwar Zähne, beißt aber nicht. Das ist schon mal gut. Ein User hat vorgeschlagen, das Treffen auf einem Flugzeugträger stattfinden zu lassen, und mir hat das gut gefallen. Donald streitet sich mit Wladimir, wer als erster seinen Schlag Eintopf auf den Teller gehauen bekommt.

Was mir nicht gefällt, sind phantasielose Behauptungen, dass es auf dem Land keine geeigneten Orte geben würde. Im Wildbad Kreuth könnten sich die Staatschefs im Nachthemd auf dem Flur begegnen, und die Sherpas wohnen in der Nähe, seit Erfindung des Automobils sollte das keine unüberwindliche Hürde mehr sein.

Mir ist klar, dass ich phantasiemäßig etwas übertrieben habe, aber zum Kern, dass G20-Veranstaltungen nicht prinzipiell auch an geeigneten G8-Orten stattfinden könnten, stehe ich. Es wäre auch bestimmt gegangen, wenn nicht Frau Merkel den Wunsch geäußert hätte, dass der Gipfel in Hamburg stattfinden solle.
Skorti: Missverständnis. Ich habe vorgeschlagen, dass die Politiker von Spezialkräften ( Bundeswehr) gesichert werden sollen. Schließlich hat heute ein Polizist gesagt, dass die Polizei mit anderen Veranstaltungen mehr als überlastet ist. Politiker können sich andere Sicherheitskräfte leisten.
36 Delegationen mit 6000 direkten Teilnehmern, 5000 akkreditierte Journalisten, 19.000 Polizisten und 100.000 Demo-Teilnehmer (alle Zahlen cirka).
Ich war am Wochenende in Hannover. Trotz 150km Entfernung und trotz vier Monaten Vorlauf brauchte ich ein paar Connections, um in der Innenstadt überhaupt noch ein Hotelzimmer zu finden.
Ich denke, Elmau wäre ziemlich voll geworden ...

Und selbstverständlich ist die Nennung der Zahlen phantasielos. Das ist ja gerade der Sinn hinter dem Begriff "Fakten".
Also wenn diese Randalierer und Demonstranten kein Hotelzimmer bekommen, das wäre ja wirklich schlimm. :)
YMMD
Im Stadtgebiet Hamburgs stehen etwa 63000 Hotelzimmer zur Verfügung. Zählt man die Hotelzimmer im Umkreis von 75 Km in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern hinzu, kommt man auf etwa 70000 weitere Hotelzimmer. Und wer übernachtet schon freiwillig in Hannover.
freiwillig? ich jedenfalls nicht, ich musste dahin.

Aber für den Gipfel liegt es natürlich strategisch günstig - eine Stunde mit dem ICE und keine Verkehrsprobleme. Wahrscheinlich ist man von H aus schneller im Zentrum von HH als von HH-Ohlstedt.
@Zombie: Demonstrationsfreiheit ist ein verfassungsgemäßes Grundrecht.
98.000 von den 100.000 wollten friedlich demonstrieren und haben das auch getan.
Ja, ich fände es in der Tat sehr bedauerlich, wenn die keine Unterkunft fänden und deshalb keinen Gebrauch von ihrem Grundrecht machen könnten.
Schön, dass Dich unsere Verfassung amüsiert.
Ah ja - Wochenend-Seminar in Hannover. Also, nennen wir es mal Seminar.

Und was den Unterhaltungswert der Verfassung angeht: Heute ist ein sehr spannender Tag!
Man braucht nicht so zu tun, als ob es keine Alternative zu Hamburg oder einer beliebigen Großstadt gäbe. Mutti war das ganz recht, die Gastgeberin spielen zu können. Dafür schlägt man schon mal Warnungen aus verschiedenen Richtungen in den Wind, dass mit schweren Krawallen in der anerkannten Autonomen-Metropole Hamburg zu rechnen ist. Ein Konzert in der Elbphilharmonie inmitten der Großkopferten, und sie mitten drin- das ist schon was.
Es wird schon nicht so schlimm kommen (nennt man das nicht grob fahrlässig?). Und wenn, duckt man sich wieder weg, wie man das von Mutti kennt. Schuld sind andere, nicht zuletzt kann ja auch die Polizei für das Schlamassel herhalten.
Ich würde diese Treffen auf einem Flugzeugträger der USA stattfinden lassen. Locker Platz für 10.000 Deligierte, keine Möglichkeit für Autonome und Berufsrandalierer, da ran zu kommen. Aber das wäre dann doch zu ruhig, oder?
bh_roth, der Postillon schlug diese Tage vor, das nächste Treffen auf dem Mond stattfinden zu lassen.....das hat doch auch etwas.
König Olaf schämt sich nun immerhin, hätte er halt mal ein paar Stunden mit Aufräumen geholfen, stünde er nun auch ein wenig besser da. Unter Helmut Schmidt wäre das so sicher nicht passiert.....
Lieber bh, ich sehe das ähnlich wie Du. Augen zu und es kann nicht sein, was nicht sein darf.
allerdings bin ich der Meinung, der Staat muß sich nicht nach den Idioten richten, er muß lernen, wie er zukünftig so etwas wirksam verhindert. Dann gehts auch in einer Großstadt. Ich bin gegen Kapitulation vor dem Wahnsinn.
Was den Flugzeugträger betrifft: Da ist es nicht elegant.
Die Träger der Nimitz-Klasse haben Platz für 6000 bis 6500 Besatzungsmitglieder. Die schlafen mit bis zu 60 Mann in einem Raum. Wolltest Du die fehlenden 3500 auf dem Flugdeck campieren lassen? Zumal ja wenigstens der Captain an Bord bleiben muss, da fehlt ja schon mal eine Kabine zur Unterbringung.

Wobei: man kann ja in Schichten schlafen, geht auf einem U-Boot ja auch.
Und ich fände die Vorstellung interessant, die Menge an Russen, die sich nicht durch 60 teilen lässt mit der entsprechenden Menge an Amerikanern in einem Raum schlafen zu lassen. Und die letzten zwei Betten gehen an die übrig gebliebenen Saudis ...
oh Du inspirierst mich zu einem neuen Gedanken ing.
Dann sollte man die Staatschefs auch alle zusammen in einem Raum pennen lassen. Und Gescheinschaftswaschraum. Ich las mal, man würde Menschen, die man mal schlafen sah, nachher viel lieber mögen. Es entstünde da eine neue Beziehungsqualität.
ups, das sollte Gemeinschaftswaschraum heißen.
Das war nur ein Denkansatz. Man muss nur mal den Mut haben, das gedanklich durchzugehen. Da miete ich noch ein großes Kreuzfahrtschiff, welches direkt neben dem Flugzeugträger festmacht. Oder eben 2 oder Anzahl n. Völlig wurscht. Der eine oder andere Staatsgast könnte dann sogar mit seiner Dienstyacht kommen.
Wenn ich schon blöd bin, bin ich es wenigstens nicht allein. In diesem Wikipedia-Artikel steht, das der Gipfel auch woanders hätte stattfinden können. Aber wenn Frau Merkel Hamburg als Austragungsort bestimmt hat, ist diese Entscheidung natürlich wie immer alternativlos. Und ihre Sherpas verteidigen das.
@ elfigy
Gerade erst gelesen. Toller Gedankle. Nur hatte ich das schon in Moonladys Thread "Wird die "Veranstaltung" in Hamburg gewaltfrei bleiben?" am 06.07. um 22:17 bereits gepostet.