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Noch Fragen?

Sollte man, wenn man dann sein Testament aufsetzen will, immer einen Fachmann zu Rate ziehen? Oder geht das auch allein?

Frage Nummer 12767
Antworten (5)
Rein aus rechtlicher Sicht braucht man keinen Beistand für sein Testament. Aufschreiben und unterzeichnen reicht. Es ist dann allerdings auch recht leicht für den zu kurz gekommenen Erben, das Testament anzufechten. Wenn jemand alles oder nur einen Pflichtteil kriegen soll, oder wenn Ehepartner und Kinder im Spiel sind, ist es sicher sinnvoller, einen Notar zu beauftragen. Das kostet nicht die Welt, ist aber gut angelegtes Geld, wenn man alles richtig geregelt haben will.
Zettel und Stift reichen, Notar ist besser.
Wenn die Wünsche und Vorstellungen, wioe du deinen Nachlass regeln möchtest, nicht zu sehr aus dem gesetzlichen Rahmen fallen, dann kannst du es selber aufsetzen. Allerdings muß es handschriftlich verfaßt und mit Datum und Unterschrift versehen sein. Bei Sonderregelungen oder Enterbungen würde ich einen Notar aufsuchen.
Theoretisch geht das auch allein. Es muss aber immer komplett handschriftlich sein, sonst ist es nicht rechtsgültig. Das Schlimmste, was passieren kann, ist dass die gesetzlichen Regelungen zum Tragen kommen, falls du etwas reinschreibst, was rechtlich nicht möglich ist. Du kannst beispielsweise nur in schwerwiegenden Fällen jemandem den Pflichtteil verweigern.
Hallo, eigentlich geht das auch allein, du musst aber folgendes beachten: Das Testament muss handschriftlich sein und unter dem Fließtext und der Datums- und Ortsangabe muss sich die eigenhändige Unterschrift befinden. Sonst ist das Testament nicht gültig.