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Noch Fragen?

Spielfilmlänge

Warum sind Spielfilme immer 90Minuten lang (abgesehen von Überlängen)?
Frage Nummer 3000006298
Antworten (19)
Vorlesungen an den Uni´s und Hochschulen dauern auch im Normalfall 90 Minuten.

Insofern scheint die Antwort von ing schlüssig.
Üblicherweise dauert eine Vorlesung 45 min.

Und Unis mit Apostroph ist schon merkwürdig: seit wann wird das Plural-s mit Apostroph getrennt?
Etwas seltsam ist das schon, ebenso wie die Tatsache, dass auf der Welt täglich exakt genau so viel passiert, wie in eine Zeitung passt.
Tja, PIP, der Rest folgt eben am nächsten Tag. ;-)
Ach so!
Glück auf!
Dann ist das ja auch geklärt. Glück auf!
Amos, auch bei dieser Frage stimmt bereits die Grundannahme nicht: Die wenigsten Filme (abgesehen von TV-Produktionen) sind 90 Minuten lang. Einige sind kürzer, die meisten sind länger; bis zu 120 Minuten sind durchaus normal.
Zitat: Traditionell ist diese Länge eigentlich nicht, aber ungefähr 45 Minuten passten früher auf eine Filmrolle, was bei einem Wechsel eine gesamtlänge von 2x45 Minuten= 90 Minuten ergab. Mehr wechsel waren meist nicht möglich da die meisten Kinos nur zwei Projektoren hatten, und man dem Film nicht zumuten wollte eilig zurückgespult und gewechselt zu werden.

Außerdem ist es wissenschaftlich erwiesen das ab einer gewissen Länge von ca. 75 Minuten die konzentration und damit die aufnahmefähigkeit des zuschauers deutlich abnimmt.

Es ist aber auch möglich das es darum geht, das man nicht zuviel Story in einem Film packen will, um damit zu verhindern, das der Zuschauer nach einer gewissen Zeit nicht mehr in der lage ist zu sagen was am Anfang passiert ist. Es ist halt so, das man festgestellt hat das eine Spielzeit von 75 bis 110 Minuten die besten Ergebnisse beim Zuschauen bringt.

Filme die wesentlich kürzer waren, oder wesentlich länger mussten früher schon die großen Reißer sein, um überhaupt etwas zu bringen, denn es gab ja fast nur Kinos, und kaum Fernseher zur Startzeit des klassischen Kinos.

Auch wurden die Filme so getimt, damit man mehrere Vorstellungen an einem Abend geben konnte, denn ein Film mit 200 oder 300 Minuten Laufzeit kann eben nur einmal gezeigt werden, während ein 90 Minuten Streifen zwei bis 3 mal am Abend laufen kann !
Zitat Ende
Eher brauchen Ingenieurstudenten die doppelte Zeit eines Medizinstudenten, um Lehrstoff aufzunehmen.
Wenn ich richtig lese, sind Vorlesungen immer 45 min: https://student.uniklinikum-leipzig.de/studium/files/Stundenplan_Vorklinik_1._FS_WS_15-16.pdf
Unparteiische Aussage: ich freue mich darüber, dass Amos Recht hat, aber auch darüber, dass ing Unrecht hat.
Gast
90 Minuten Unterricht am Stück sind keine Doppelstunde, sondern 90 Minuten oder Ein / Einhalb Stunden. Es gibt nämlich auch Unterrichtsblöcke von 2 Stunden Dauer.
Die 45 Minuten "Stunde" ist verbindlich nur für Kinder und Jugendliche, die sich nicht länger am Stück konzentrieren können.
Und bei meinem Wirtschaftsingenieur-Studium an der Technischen Universität Berlin dauerten ebenfalls sämtliche Vorlesungen 90 Minuten.

Übrigens die Medizinvorlesungen an der Freien Universität Berlin auch 90 Minuten.

Aber vielleicht hat ja Amos im Osten studiert, wo ggf. die Vorlesungen nur 45 Minuten gedauert haben könnten.
Wenn Münster, Köln, Bochum und Essen im Osten liegen: dann ja!
Dann jedoch lieber Amos, sind ganz offensichtlich Medizinstudenten nicht so belastbar wie Ingenieurstudenten, oder?
Das Lernstoffniveau wird höher sein.
Weil einem nach 90 Minuten das Ärschlein brummt.
Wenn's Ascherl brummt, ist's Herzerl g'sund.
Wenn Schädel brummt,
ist's ungesund