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Noch Fragen?

Standesbewusstsein

H.Eberhard Richter, einer der führenden Psychoanalytiker, war lange Jahre Stammgast im Restaurant meines Vaters.Und legte großen Wert darauf, NIE als Dr. Prof. oder sonstwie angesprochen zu werden. Schlicht Herr Richter. Anhand seiner Tätigkeit und seiner Erfolge, sowie seines täglichen Umgangs messe ich solche Menschen, unabhängig von Titeln
Frage Nummer 56233
Antworten (9)
Gibt es auch einen Abschluss oder gar eine Frage?
Und ich dachte schon, ich hätte einen Knick in der Optik. Oder ist es vielleicht ein Rätsel? Ergänze sinngemaß!
es geht um Plagiatsvorwürfe und den Umgang damit
Kleine Anmerkung: meine Mutter, die Ende der 40er Jahre in Medizin promoviert hatte, war immer sauer, wenn Kollegenfrauen, die noch nicht mal Abitur hatten, in der Praxis als "Frau Doktor" bezeichnet wurden.
Ob Schavan, Guttenberg oder sonstwer irgendwelche Titel haben ist letzendlich wurscht, die Taten zählen. Nur sollte man sich nicht mit Titeln schmücken und vordergründige Moral predigen, wenn man selbst gefakt hat
In einer der Kliniken, in der ich gearbeitet habe, erhielt jeder ein Namensschild mit "Dr", egal ob promoviert oder nicht. Als Aushängeschild bzgl. des wissenschaftlichen Renommees.
Musca: Ein wahres Vorbild mit Tiefgang...
Was war denn nun mit einem meiner Idole?
Richter war einer der großen Psychoanalytiker, und NEIN dazu musste ich NICHT GOOGELN, das gehört bei mir zum zum Allgemeinwissen. Aber mir fehlt die ganze Frage, sorry.
Muscas Statement bezog sich wohl auf die Plagiatsvorwürfe gegenüber verschiedenen Politikern, die sich ohne Doktortitel nackt vorkamen. Daher fehlt auch eine Frage.