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Noch Fragen?

Stimmt es, dass eine kalte Hundeschnauze ein Indiz für die Gesundheit des Tieres ist? Und wenn ja: warum ist das so?

Frage Nummer 20545
Antworten (4)
Hunde haben ein 200.000 bis 300.000 größeres Riechorgan als wir Menschen. Vor allem benutzen sie es sehr viel intensiver als wir Menschen. Damit diese vielen Riechzellen aktiv bleiben können, brauchen sie sehr viel Feuchtigkeit. Diese Feuchtigkeit kommt teils von Drüsen, aber auch von außen z.B. über die Zunge. Kalt wird die Nase durch die Verdunstungsdifferenz.

Ob die Nase kalt oder warm ist, hat nicht unbedingt etwas mit der Gesundheit des Hundes zu tun.
Wenn eine Hundeschnauze bzw. die Nase(nspitze) feucht ist, ist sie kalt. Dies ist ein Zeichen für die gute Gesundheit. Wenn eine Hundeschanueze eher warm und trocken ist, ist dies ein Anzeichen für eine Erkältung oder einen anderen Infekt. Daher ist es immer ein Warnzeichen, wenn eine Hundeschnauze warm und trocken ist.
Nicht so ganz: eine kalte Schnauze garantiert leider nicht, dass der Hund wirklich gesund ist. Umgekehrt ist es schon wahrscheinlicher: ein Hund mit einer warmen und trockenen Nase sollte zumindest genauer beobachtet werden und bei Bedarf zum Tierarzt gebracht werden.
Das stimmt so nicht ganz. Ein Alarmsignal wäre es nur, wenn die Schnauze dauerhaft trocken und warm wäre. Hunde schwitzen lediglich über ihre Fußballen und eben die Nase. Eine "schwitzende" Hundenase ist feucht und kalt, schwitzt das Tier nicht, ist die Nase warm und trocken. Da der Hund aber nur diese beiden Regulationsmöglichkeiten hat, ist sie eben überwiegend kalt & feucht.