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Noch Fragen?

Stimmt es, dass man Strafe zahlt, wenn man auf der falschen Fahrradwegseite fährt?

Frage Nummer 56142
Antworten (13)
Bedingt. Nur wenn man erwischt wird. Wirste nicht erwischt, zahlste nicht.
jap, das kostet!
Wenn der Radweg für beide Fahrtrichtungen freigegeben ist, darf man da auch links fahren. Ansonsten gilt auch für Radler das Rechtsfahrgebot.
Was mich viel mehr interessieren würde ist, weshalb so viele Radler den vorhandenen Radweg überhaupt nicht benutzen. Ein stetes Ärgernis. Nebenan ist ein super ausgebauter Radweg und so verhinderte Tour de France Radler fahren auf meist engen kurvenreichen Landstraßen.
Naja, wenn du nicht auf der Straße fährst und somit in den entgegenkommenden Verkehr, sondern wirklich auf dem Fahrradweg, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass man Strafe zahlt. Ich fahr eigentlich immer auf der "falschen" Seite.
@elfigy: zumindest die ambitionierten (Sport)Fahrer benutzen die Straße, weil die asphaltierte Oberfläche wesentlich bessere Bedingungen schafft als die häufig unebenen und zusammengeflickten Radwege. Außerdem wäre deren relativ hohe Geschwindigkeit auf einem schmalen Radweg nicht ungefährlich.
Ich hab das aber auch gehört. Vielleicht gilt es ja nur für bestimmte Städte, denn ich fahr ja eigentlich nur Fahrrad und meine Freunde auch. Die haben so etwas auch noch nicht erlebt.
Aber ich meine im Fernsehen mal irgendwann so eine Reportage gesehen zu haben zu diesem Thema, da standen auch Polizisten und haben "Falschfahrer" angehalten. Allerdings ist ja sowieso jedes zweite Fahrrad nicht verkehrssicher, daher konzentrieren die sich vielleicht eher darauf.
Nein, Leute, auch Radfahrer sind Verkehrsteilnehmer und für die gilt das Rechtsfahrgebot, die einzigen Ausnahmen sind Einbahnstraßen und ein Schild bzw. Markierung auf dem Boden, die das Befahren des Radwegs in beide Richtungen erlaubt.
Das gilt bundesweit nach § 2 der StVO.....!
Obwohl die Regelung Schwachsinn ist. Ich wohne in einer 50000-Einwohner-Stadt, und die Fahradwege sind so gut wie immer leer. Wenn ich radle und starte von der linken Seite und muss auf der linken Seiten ankommen, fahre ich natürlich auf dem linken Fahhradweg, um nicht zweimal über die vielbefahrene Hauptstraße zu müssen (keine Ampel, aber Unterführung, lästig). Mit Gegenverkehr hat es noch nie Probleme gegeben, das Problem ist, dass wir in Deutschland einfach überreguliert sind.
Hier kann man nachlesen, warum das Radeln falschrum alles Andere als eine gute Idee ist und im Erwischt-Fall von 15-30 sauer verdiente Euronen kostet, je nachdem ob ohne oder mit Gefährdung Anderer. Ich rate von diesem riskanten Unfug dringend ab!
@ netter_fahrer,
dein erster Artikel ist ja ganz nett, aber ich wette , dass den ein Autofahrer geschrieben hat, der noch nie mit dem Fahhrad unterwegs war. So wie auch notorische Autofahrer die Regeln für Radfahrer und Fußgänger aufstellen.
Meistens handelt es sich um eine recht große Straße, wenn Radwege auf beiden Seiten sind. Selbst wenn man dann nur 100m weit fahren muss, muss man diese Straße möglicherweise zweimal überqueren, was noch viel gefährlicher sein kann, vor allem, wenn keine Ampel in der Nähe ist. Aber diese Vorschriften kommen halt dadurch, dass diese von der Auto-Lobby gemacht werden, die versucht, die Leute vom Fahrradfahren möglichst abzuhalten und sich gefälligst ein Auto zuzulegen.
Wenn sich unser Freund und Helfer mal wieder entscheidet, die Kasse ein wenig aufzubessern, dann werdet ihr das ziemlich schnell erleben, wie konsequent die Fahrer herausgezogen werden. Denen ist es auch egal, wie ungefährlich der Weg tatsächlich ist, die falsche Richtung zählt. Ich durfte leider direkt neben meiner Uni (klug gewählter Platz) einen Bescheid entgegen nehmen und via einer Frist von zwei Wochen 40€ zahlen. Ätzend! Also ja, es gibt eine Strafe, meiner Meinung nach ist das unabhängig vom Ort.