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Noch Fragen?

Super Bowl - Wen interessierts?

Im Moment kommt man in keinem Medium an American Football vorbei. Wer sind die, die sich für eine weitere sinnlose amerikanische Sportart interessieren? Sind das tatsächlich so viele, dass dieser Sport es in den Schlagzeilen der Print- und Onlinemedien ganz nach oben schafft? Der größte Teil der deutschen Bevölkerung dürfte, wie schon beim Baseball, nicht einmal die Regeln kennen, geschweigen denn verstehen.
Frage Nummer 3000035566
Antworten (23)
Gast
Hi Man,
ich schaue mir das an.
here you can find the basics
Weder Interesse noch Ahnung.

Schön war allerdings der Film "Heaven can wait" mit Warren Beatty und Julie Christie. WB spielt einen Quarterback.
Hatte ich geschrieben, dass ich nicht wüsste, wie die Regeln sind? Aber es interessiert mich einfach nicht. Und ich finde es merkwürdig, mit welcher Macht die Medien versuchen, den Deutschen (und auch den Österreichern) diesen Übersee-Mist schmackhaft zu machen.
Super Bowl dürfte hier so populär sein wie die Fußballbundesliga in den USA.
Eben, lieber Amos. Trotzdem als erste Schlagzeile bei Blöd und Focus (bei letzterem allerdings mittlerweile ins untere Mittelfeld gerückt). Und verrückte Menschen in den Gärten, die sogar "Super-Bowl-Grillen und Saufen anzetteln. Verrückt. Pro7Max überträgt abendfüllend den Mist. In der PrimeTime. Und in FB ist deshalb die Hölle los. Ich verstehe es nicht.
Ich kann es nicht nachvollziehen und habe bisher nichts darüber gelesen.

Vielleicht tritt ja Miley Cyrus in den Werbepausen nackt auf. ;-)
Gast
"""......... mit welcher Macht die Medien versuchen,,,,"""""
nicht die Medien, sondern der Werbeindustrie!

Wer die Nationalhymne gesungen hat "?", aber so was von schräg! Sarah Connor hätte in Deutschland keinen Song mehr verkauft.
Gast
da war die wiederholte Wiederholung von Game of Thrones interessanter!
Ich hab diesen Hype dieses Jahr das erste mal so richtig gespürt, im Radio und Fernsehen ging es nur um den Superbowl. Viele Kollegen und Bekannte haben sich anstecken lassen und mussten dieses "Highlight" natürlich unbedingt live schauen. Verstanden hats aber keiner :)
die NFL ist Business, da gehen Millionen-, ach was sage ich, Milliardenbeträge über den Tresen.
Europa ist ein interessanter Markt. 300 Mio potentielle Kunden, in der Regel mit ein "paar Euro" frei verfügbaren Einkommens.
Eine Hardcore-Gemeinde hat es immer gegeben, speziell in D. Der Versuch der NFL Europe vor einigen Jahren, anfangs mit Mannschaften aus E, NL, GB, D (am Ende eigentlich nur noch aus D) ist aber in de Botz jejange.
Jetzt gibt es einen neuen Versuch. Ich möchte nicht wissen, was die NFL derzeit SAT1 bezahlt, damit die das so konsequent durchziehen.

Der Superbowl selber ist ein Medienereignis erster Klasse. Dieses eine Spiel schafft es in allen Medien ganz weit nach vorne. Das hat aber auch z.B. das Rugby-WM-Finale geschafft (und diese Sportart rangiert noch weit hinter Football).

Das Ganze erinnert mich an Skispringen oder Biathlon. Zwei Sportarten, die völlig zu Recht jahrelang ihr Nischendasein geführt haben, bis es vor einigen Jahren RTL gefiel, das telegen aufzuarbeiten und konsequent zu übertragen.
Gast
KainSchwarzer - danke!
Gast
ing793 - ja !!
Asterix würde trotzdem sagen: die Spinnen die Amis!

Eine der, Rund um Super Bowl laufenden, Wetten lautete: Wie lange (in Sec) braucht die Heulboje um die Nationalhymne zu singen.
Ob Skispringen zu recht ein Nischendasein geführt hat, möchte ich bezweifeln.

Da ich den Landestrainer (Hessen) der Nordisch Kombinierten zufällig privat kenne und mehrere Jahre Skispringen vor Ort verfolgt habe, kann ich vor der Leistung dieser Herren nur meinen Hut ziehen!

BTW: Er hat mir mal gesagt: Bungee-Jumping wäre für ihn Pipifax. Skispringen wäre wesentlich riskanter.
Gast
mich störte nicht die Übertragung des Super Bowle, sondern die Schätzer drum herum.
Da waren Jauch und ?(vielleicht Delling) als das Tor umfiel richtige Pausenhelden.
@Amos: ich ziehe meinen gedanklichen Hut vor jedem Leistungssportler. Es gehört einiges dazu, sein Leben einem Ziel unterzuordnen mit allen organisatorischen, gesundheitlichen und auch finanziellen Nachteilen.

Aber eine Sportart mit gerade mal ein paar Hundert Aktiven, mit maximal einem halben Dutzend Plätzen in D, an denen man ernsthaft trainieren kann, ist eine Nischensportart. Sie ist weder wirklich telegen noch in ihren Wertungskriterien nachvollziehbar. Man hätte damals genausogut Wasserball oder modernen Fünfkampf wählen können (oder willst Du diesen Gruppen absprechen, denselben persönlichen Einsatz zu zeigen?).
Keine Kritik an der Frage an sich. Mir fällt in letzter Zeit immer öfter auf, dass viele denken: Ich finds doof, also ist es doof und alle die es gut finden, sind trotzdem doof.
Zum Thema Randsportarten: Wann ist denn eine Randsportart eine eben solche? Wenn 1 Million regelmäßig zuschauen? 5 Millionen? Und wenn es nur eine Million ist, dürfen die dann schauen und ist es dann eine "vernünftige" Sportart?
Hier noch ein Auszug von Quotenmeter.de:
...
Die Werte waren nämlich rekordverdächtig. Das Spiel endete erst um kurz nach vier Uhr nachts, weshalb noch keine Quoten für die gesamte «ran»-Übertragung vorliegen. Bis nachts um drei Uhr nahm das Football-Spiel aber schon mal die 40-Prozent-Hürde. Aber der Reihe nach: Die Vorberichte starteten in Sat.1 diesmal schon früher; ab 23.15 Uhr meldeten sich Jan Stecker und Frank Buschmann direkt aus dem University of Phoenix Stadium, als Studiogast begrüßten die beiden Björn Werner, der mit den Indianapolis Colts im Conference Championship an Vollmer und den Patriots gescheitert ist. 1,40 Millionen Menschen sahen die Football-Vorberichte, die Quote in der Zielgruppe lag bei starken 15,7 Prozent.

Ab 0.25 Uhr ging es ans Eingemachte: Das erste Viertel des Endspiels stand an: 1,64 Millionen Menschen sahen zu – das war die höchste Reichweite der Nacht. In der klassischen Zielgruppe. Ab etwa ein Uhr nachts begann das zweite Quarter des Spiels, das sich noch 1,50 Millionen Menschen anschauten. Bei allen wurde dann eine Quote von 25,5 Prozent gemessen. Bei den Umworbenen stieg der Marktanteil auf mega-mäßige 39,6 Prozent. Das dritte Viertel holte schließlich ab etwa 2.30 Uhr nachts tolle 41,7 Prozent bei im Schnitt noch 1,08 Millionen Zuschauern.
...
Also ich find, solange Dackelweitwurf nicht olympisch wird, ist alles gut *g*
Heisst das nicht: DAS Hymen ???
Immerhin zwischen 2 Millionen Zuschauern zu Beginn und immer noch 1,5 Millionen gegen Ende der Übertragung.

Für ein Sportereignis, das nach Mitternacht beginnt, eine recht gute Quote. Ungefähr so gut, wie die Übertragungen der Formel 1 Rennen zu vergleichbarer Zeit.

Ich schau mir den Super Bowl seit über 10 Jahren an und auf der Arbeit ist bekannt, dass ich den Tag danach Urlaub gebucht habe. Mittlerweile können von den 6 Kollegen in unserem Büro noch 2 andere bei dem Thema mitreden.
Et kütt ....
Zumindest einer der beiden hat heute auch Urlaub ...

und mindestens die Hälfte der Playoff-Spiele gesehen ...
Aber wo ich doch die Frage nochmal gelesen habe:
sinnlose amerikanische Sportart

Welche Sportart ist denn sinnvoll? Was ist der Sinn von Curling, Bogenschießen, Motocross, Eishockey, Fußball oder Formel 1?
Unterhalten? Dann ist Football genauso sinnvoll, wie jeder andere Sport.
jetzt kommst aber in Fahrt Skorti. :-)
NeNe ... Blutdruck ganz normal ... Auch kein Schaum vor dem Mund ... eher ein Grinsen auf der Lippe ...
Gast
Genau skorti,
Fußball ist bei uns ein Girls-Sport ..