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Noch Fragen?

Telefonbuch/das Örtliche und gelbe Seiten

Ist die Buchform der o.g. Produkte im Zeitalter von Internet noch notwendig? Der Verlag schreibt auf seiner Seite, dass je nach Art des Produktes, eine jährl. Auflage von 30-50 Mio. Büchern verteilt wird. In meinem persönlichen Umfeld bekomme ich jedoch mit, dass die Bücher direkt im Altpapier landen. Klar gibt es noch Menschen, die mit den neuen Medien nicht so vertraut sind und lieber auf das Buch zurückgreifen. Aber müssen deswegen solche Mengen an Geld und Ressourcen verschleudert werden?
Frage Nummer 64472
Antworten (8)
Das kann man tatsächlich problematisieren. Da aber niemand gezwungen ist, sich ein neues Telefonbuch etc. an den Abholstellen zu besorgen, kann jeder selber bestimmen, wieviel Papierabfall er produziert. Übrigens: oft bin ich im Telefonbuch schneller als im Internet. Maschine einschalten, hochfahren, entsprechende Seite googeln, Name und Ort eingeben. Das dauert (bei mir) länger als ein Blick ins Telefonbuch.
Ergänzung: Das gilt natürlich nur für das Örtliche bzw. die Telefonbücher, die mir zur Verfügung stehen. Bei allen anderen Rufnummern bin ich auch auf das Netz angewiesen.
@Amos: Mit der Eigenverantwortung bei den Abholstellen, das sehe ich genau so.
Bei uns wird das Päckchen jedoch gleich durch den Briefzusteller (der auch die verschweißte wöchentliche Werbung bringt>gleiches Thema) geliefert. Dieser könnte die 16 Exemplare aus unserem Haus jedoch gleich in die Tonne schmeißen. M.E. sollten die Bücher, wie es bei anderen Dingen auch üblich ist, bei Bedarf bestellt werden. Wäre interessant zu erfahren, wie viele Bücher dann nur noch gedruckt würden.
Bei uns werden die gelben Seiten einfach eins je Haushalt im Hausflur abgelegt, das Örtliche ist abzuholen. Somit kann ich den Müll nur teilweise beeinflussen.
Ich vermute, dass die Verlage diese Bücher einfach drucken um die Werbeeinnahmen nicht zu verlieren.
Benötigt werden sie nicht, ich habe zum letzten Mal vor 8 Jahren oder so reingekuckt.
das ist imho eine rein wirtschaftliche Abwägung: man druckt entweder 30Mio oder gar nichts. Das hat mit den Werbekunden zu tun, die für eine Reichweite von 100.000 Leuten keine Anzeige schalten und bei 1Mio deutlich geringere Preise zahlen.
Da der Großteil der Kosten für die Adressbeschaffung aber feststeht, braucht man hohe Werbeeinnahmen und die werden nur durch Verteilung an alle Haushalte generiert.
Richtig @ Amos
Bis ich den Rechner hoch gefahren habe, habe ich zehn mal im Buch nachgesehen. Und ob man alles "elektrisch" erledigen muss, nur weil es geht, ist eine andere Frage.
Ihr lebt anscheinend noch im Neandertal. Bei uns gibt es seit vielen Jahren nur noch eine Benachrichtigung, dass ein neues Telefonbuch abgeholt werden kann. Da kann ich mir null bis ultimo davon abholen. Mit dieser Rückkopplung weiß man, wieviele Telefonbücher ca. gebraucht werden.
Amos alter Schw..ede - du bist ständig hier präsent! Ein Name und den Ort oben rechts im Firefox in die GOOGLE-Suchmaschine eingegeben und du hast jede Info.--
Klar ist, daß dieTelekom diese Bücher mit Millionenaufwand erstellen muß und das über eine unsinnige Großauflage per Werbung finanziert.