User Image User
User Image User

Noch Fragen?

Alle Beiträge zum Thema: Anspruch

Zwei Hauseigentümer: A wohnt mietfrei - hat B Anspruch auf rückwirkende Zahlungen?

Hallo zusammen, A und B haben vor knapp 30 Jahren in einer gleichberechtigten Erbengemeinschaft ein Haus (inkl. Grundstück) geerbt in einer SEHR lukrativen und teurer Gegend.. A wollte das Ganze direkt verkaufen, B nicht. Um der Friedenswille wurde es schlussendlich nicht verkauft. B hat seither die restlichen Schulden allein getilgt, so wie auch alle anderen Kosten getragen. A hat nichts bezahlt. Die Schulden standen jedoch in keinem Verhältnis zum Wert des Hauses. Man hätte einen enormen Gewinn gemacht. B lebt seither mietfrei in diesem Haus, und schaltet und waltet wie es ihm beliebt. Das Haus an sich ist heruntergekommen, weil B alles verkauft hat was nicht niet- und nagelfest war (z. B. Heizung, etc.) und es nie größere Instandhaltungsmaßnahmen gab. Es waren auch des Öfteren Mieter im Haus. Damit wurden dann auch u. a. die Schulden etc. bezahlt. Hat A noch nachträglich Anspruch auf Mieteinnahmen von B (durch das kostenfreie wohnen im Haus seit 30 Jahren)? Oder ist das bereits verjährt?

Darf mein Chef mir nur die 6 Stunden in der Woche aus dem Vertrag zahlen?

Guten Tag! Ich arbeite seit 18 Monaten 12 Stunden in der Woche in einem Supermarkt auf 450 Euro Basis. Durch die Corona-Krise musste ich zwei Wochen zuhause bleiben und war beim Blick auf mein Konto geschockt. Mein Chef bezahlte mir als Lohnfortzahlung im Krankheitsfall in diesen zwei Wochen nur 6 Stunden die Woche aus, weil diese so im Vertrag stehen. Aber ist das rechtmäßig, wenn ich doch seit anderthalb Jahren immer 12 statt 6 Stunden wöchentlich gearbeitet habe? Auch im Urlaubsfall das gleiche Spiel. Immer arbeite ich 12 Stunden, aber im Urlaub greift er auf die 6 Stunden im Vertrag. Gilt kein Durchschnitt der gearbeiteten Stunden? Laut ihm muss ich, um beim Urlaub auf meine 450 Euro zu kommen, diesen mit Überstunden ausgleichen. Danke für eure Hilfe!